Vorbei am offenen demokratischen Prozess, entsteht seit Jahrzehnten eine globale neoliberale  Rechtsordnung, welche allein den ökonomischen Rechten Vorrang bietet.

 

Stetig wird die Menschenwürde angetastet. Aufgrund internationaler Handels- und anderer Verträge werden alle Rechte bis hin zum Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zunehmend an die Verfügung über Eigentum anstatt an das bloße Menschsein gebunden.

DIE  LAGE  DER  LITERATUR Abb. Hope Gangloff Geb.1974 New York
DIE LAGE DER LITERATUR Abb. Hope Gangloff Geb.1974 New York
H20_am_TAG mit Blick aus dem Kinderzimmer
H20_am_TAG mit Blick aus dem Kinderzimmer
Foto_FEAN
Foto_FEAN
„Tirilalilender, ich liebe den November!“ Zitat aus einem Wendebuch. Natürlich. Vor 25 Jahren im November fing es an und hörte es auf, das Eine und das Andere. Der BS-Verlag-Rostock ist bekannt dafür,
„Tirilalilender, ich liebe den November!“ Zitat aus einem Wendebuch. Natürlich. Vor 25 Jahren im November fing es an und hörte es auf, das Eine und das Andere. Der BS-Verlag-Rostock ist bekannt. Lesen Sie ... (2014)
HERRLICHE  OSTSEE
HERRLICHE OSTSEE
BUNDESVERFASSUNGSGERICHT_in_KARLSRUHE_EIN_ANSPRUCH _ohne_WIRKLICHKEIT_NACH_einem_VIRTEL_JAHRHUNDERT_DEUTSCHE_EINHEIT_ARTIKEL_146_VOM_DEUTSCHEN_VOLK_in_FREIER_ENTSCHEIDUNG_zu_BESCHLIESSEN!
BUNDESVERFASSUNGSGERICHT ANSPRUCH ohne WIRKLICHKEIT! NACH 25 JAHREN DEUTSCHE EINHEIT ARTIKEL 146 GG "VOM DEUTSCHEN VOLK in FREIER ENTSCHEIDUNG zu BESCHLIESSEN!
04299_Stötteritz
04299_Stötteritz
Klinger_In_Flagranti_bis_07._Dez._mdbk
Klinger_In_Flagranti_bis_07._Dez._mdbk
Foto_FEAN
Foto_FEAN
W'münde - Parklichtspiele?
W'münde - Parklichtspiele?

 

Kostenloser Counter und Homepagetools

 

 

 

 

__________________________________________________

 

 

Unser äußeres Geschick ist Symbol und Symptom eigener Unzulänglichkeiten

 

Jedes Leid auch jedes selbst hingenommene Übel ist immer VERMEIDBAR. Das Ausmaß an Verletzungen hängt wahrhaftig zu 99% von uns selber ab. Wenn wir die Kenntnis und unser Wissen praktisch anwenden, dann würden wir alle Energie verwenden, den Scham, den Neid gegen andere und den übertriebenen Stolz in Form und Art von Selbstanschlag zermalmen. Wir haben eigens die Möglichkeit,  mittels Einsicht, unseren Schutzwall einer langen Reihe von Ursachen und Wirkungen zu durchdringen. Diese Entdeckungsreise geht in die absolute Tiefe unseres Herzens.

 

Dann erkennen wir im Licht eigener Wahrheit, mindestens die Hälfte eigener Nöte, aller Ängste und Sorgen, Sie sind echte Charakterfehler, welche uns schwächen. Mit jeder Bekundung - Erkenntnis eigener Schwachheiten wie zB schlechte/ vermeidbare Reaktionsweisen sehen wir ein subjektives Spiegelbild äußerer Ereignisse.

 

Es liegt in unserer Denkkraft, Widerwillen, Verlust und Enttäuschungen zu beseitigen. 

 

 

Unterstützen Sie auch in diesem Jahr -

die Menschenrechtsarbeit der GfbV

 

 2018

Verkaufspreis: 19,50 €

(inklusive Versand) ISBN 978-3-922197-98-0

 

 

LCF ist auch in diesem Jahr Partner

 

20. November 2017

© REWE

 

Deutschland

ist politisch stabil und berechenbar, orientiert am Konsens und fähig zum Kompromiss. Paukenschlag: Diese Lobeshymne bringt die FDP ins Stottern. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik kommt eine angestrebte Koalition im Bund nicht zustande. Das bürgerliche Lager ist gespalten. Wer in Zukunft das Land mit welcher Mehrheit regieren wird, ist derzeit so ungewiss! FDP-Chef Lindner scheint als standhafter Siegfried und hat in letzter Minute den vierköpfigen Drachen enthauptet, oder als finsterer Hagen zückte er den Dolch, als alle anderen schon die karibische Friedenspfeife rauchten. Anders als in manchen Landeshauptstädten fehlt in Berlin das nötige Vertrauen zwischen den handelnden Personen, von Gemeinsamkei! Es wäre daher zu billig, die Schuld für den Scherbenhaufen, vor dem die Parteien in Berlin stehen, allein der FDP zu geben. Diese Rolle übernommen zu haben, die viele der CSU zugedacht hatten, wird sich erweisen. Für Seehofer hat diese Entwicklung einen Vorteil: Er muss sich nun in München nicht für verlustige Punkte kritisieren lassen, die er in Berlin nicht hätte durchsetzen können. Die Grünen nahmen mit ihrer ideologischen Verbohrtheit in der Migrationspolitik das Scheitern in Kauf. Den vier Parteien gelang es zu keiner Zeit, einen Graben zuzuschütten, der sich seit dem Herbst 2015 durch Deutschland zieht. Die Kanzlerin hatte mit dem Atomausstieg schon vor Jahren ein Konfliktthema abgeräumt, das für anhaltenden Unfrieden im Land gesorgt hatte. Die von der Bundeskanzlerin verfügte und verteidigte Öffnung der Grenzen für die Flüchtlingswelle spaltete Deutschland und Europa aufs Neue nachhaltig. Auch daran ist JAMAIKA gescheitert. Wie lange ihre vierte Kanzlerschaft währen wird, hängt davon ab, ob die SPD ie Mehrheitsreserve der deutschen Demokratie sein will. Einen Rosenkrieg mit fortgesetzten Schuldzuweisungen und Vorwürfen kann jetzt ohnehin nur führen, wer wie die SPD in die Oppositionsrolle verliebt ist. Bleibt für die SPD die große Koalition eine No-go-area, dann könnte es auch nach einer vorgezogenen Wahl gut sein, dass wieder nur jene vier Parteien eine Mehrheit im Bundestag haben werden, denen es jetzt gar nicht gelang, sich zu verständigen. Es ist daher wenig überraschend, dass heute der Bundespräsident gegen 14.34 Uhr in ca. 5 Mimuten ALLE BETEILIGTEN dazu aufgerufen hat, ihre Haltung zu überdenken. In anderen Staaten mögen Minderheitsregierungen und Kabinette mit kurzer Lebensdauer nichts Ungewöhnliches sein. In Deutschland herrscht seit fast 70 Jahren eine andere politische Kultur. Der Schatten von Weimar reicht unstrittig bis ins 21. Jahrhundert hinein. Die Bundesrepublik Deutschland steht verfassungsrechtlich und politisch freilich ungleich stabiler da als die erste deutsche Demokratie. Das Grundgesetz, in dem die Lektionen aus der Weimarer Zeit und dem Nationalsozialismus verarbeitet wurden, ist auf den gegenwärtigen Fall vorbereitet. Es gibt eine Krise bei der Bildung der nächsten Koalition und Regierung, jedoch ist das keine Staatskrise! Dem Land geht es gut; es wird keinesfalls aus der Erfolgsspur kommen. Irgendwie erinnert der Lindnersche Paukenschlag den Wähler daran, wie unbeschwert die Dinge waren, als es noch Volksparteien gab, die nur einen Koalitionspartner brauchten.

___________________________

Friedrich Merz, 

früherer Fraktionschef der CDU im Deutschen Bundestag, wird Mitglied der CDU-Parteikommission:

 

Zusammenhalt stärken - Zukunft der Bürgergesellschaft gestalten

 

Kommissionsvorsitzender CDU-Vize Armin Laschet kommentiert: "Ich schätze Friedrich Merz und seinen Rat in Wirtschaftsfragen. Unsere Wirtschaftskompetenz müssen wir in diesen Zeiten stärker herausstellen und mit kluger Gesellschaftspolitik verbinden".                                                                                                                                                                                                                         © REWE

LE( LCF 08. November 2017

 

           Zügige Sofortmaßnahmen

 

BDK-Vize Ulf Küch fordert zügige Sofortmaßnahmen, um die Unterwanderung der Polizei zu verhindern. Die WICHTIGSTEN sind:

 

1. Sofortige Überprüfung der Auswahl- und Einstellungskriterien für Polizeianwärter.

 

2. Deutliche Anhebung der Gehälter, um gute Fachkräfte damit anwerben zu können.

 

3. Künftig Realschüler mit guten Abschlüssen für den gehobenen Dienst zuzulassen.

 

4. Die Einrichtung von Spezialeinheiten bei Polizei und Staatsanwaltschaften der Länder für Organisierte Kriminalität, weil das Problem der Behörden-Unterwanderung durch Clans schon Jahrzehnte bekannt ist, ohne dass etwas dagegen unternommen wurde. Der BDK Vize bekennt: Polizei und Politik haben bislang diese Tatsachen ausgeblendet.                                                                                                                    © REWE

________________________________________

 LE/ LCF/ 07.11. 2017

 

Der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf - ist sich sicher, die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel hat ohne Zweifel das Wahlergebnis 2017 nachhaltig beeinflusst. Das angespannte Verhältnis von CDU und CSU ist augenscheinlich, auch wenn sich dieses etwas gebessert hat. Die Frage jedoch, ob ihre Flüchtlingspolitik ein Fehler war, führt zu nichts. Was hat denn die Kanzlerin tatsächlich unternommen? Die Kanzlerin hat versucht, eine uns alle überwältigende Situation in den Griff zu bekommen. Das hat sie versucht, ohne die Würde des Menschen zu verletzen. Diese Grundlage gilt für alle Menschen.

 

Die Wurzeln dieser Problematik liegen tiefer. Sie basieren auf Versäumnisse von Helmut Kohl. Es fehlte ein funktionsfähiges Einwanderungsrecht. Während seiner hat Helmut Kohl es wiederholt abgelehnt, den demografischen Gegebenheiten zwischen Europa und Afrika durch geeignete Einwanderungsgesetze zu entsprechen. Als Not und Krieg Hunderttausende zwangen zu flüchten und die von Europa finanzierten Sperren in Libyen versagten, fehlte uns ein funktionsfähiges Einwanderungsrecht. Frau Dr. Merkel wird die Diskussion nach dem enttäuschenden Wahlergebnis keinesfalls verweigern.

 

Sie ist erfahren genug um zu wissen, ja zu erkennen, es ist aller Mühe wert, relevante Fragen auf die Tagesordnung zu setzen. Wer die Diskussion nach den Ursachen vieler Wahlschlappen unterdrückt, verliert ohne geringsten Zweifel, auch die nächste Wahl. Die Kanzlerin ist an belastbaren Tatsachen interessiert. Deshalb wird sie die Suche nach brauchbaren Lösungen vorantreiben. Mit Blick auf das mögliche Jamaika-Bündnis: Das ist ein Experiment von großer Schwierigkeit. Die Partner passen nur bedingt unter ziemlichen Anstrengungen zusammen. Diese zu erwartenden Partnerschaften werden allein durch den Umstand durch die Umstände diktiert, unbedingt will keiner diese Verantwortung übernehmen. Es wird ein nerviger Lernprozess im Umgang miteinander.                                                                                                        @ REWE

___________________________________________

Anlässlich der gewaltfreien Revolution mit folgendem Mauerfall und Ende des kalten Krieges 1989, berichtet Moderatorin Dunja Hayali am 9. November 2017 von 5.30 bis 9.00 Uhr in jeder halben Stunde live. Als in Plauen viele mutige Deutsche zum historischen Rathaus der sächsischen Stadt zogen, prägten sie die deutsche Geschichte. In dieser Stadt begann die friedliche Revolution 1989.

Copyright ZDF - Jule Roehr

_________________________________________

Ein Jahr nach Trumps Wahlsieg

 

beleuchten mehrere Dokumentationen in ZDF und ZDFinfo die bisherige Amtszeit des 45. US-Präsidenten. Von der "ZDFzeit"-Doku "Mensch Trump! – Provokateur, Populist, Präsident" (Dienstag, 7. November 2017, 20.15 Uhr) bis zur ZDF-Doku "Stars gegen Trump – Amerikas neuer Widerstand" (Dienstag, 14. November 2017, 23.40 Uhr) reicht die informative Palette.

 

Fotoquelle/ ZDF/ Getty/ Images

_______________________________________

LCF/ ZDF

1. 11. 17

 

Eine Jury aus dreißig Kritikerinnen und Kritikern empfiehlt monatlich zehn herausragende Bücher. Die Sachbuch-Bestenliste erscheint elf Mal im Jahr, weil die Jury im August für einen Monat in Sommerpause geht.

 

Online erscheint die Liste immer am ersten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr. Darüber hinaus werden die zehn Buchempfehlungen im Programm von Deutschlandfunk Kultur, in der Printausgabe der ZEIT sowie in der ZDF-Sendung "aspekte" vorgestellt. Ziel ist die Darstellung der ganzen Bandbreite des Sachbuchs – von der Biografie über die wissenschaftliche Monografie bis zum populären Ratgeber darf nominiert werden. Empfohlen werden deutschsprachige oder ins Deutsche übersetzte Bücher. Die Titel werden durch die 30-köpfige Jury bestimmt, die sich aus jeweils sechs Juroren der Kooperationspartner Deutschlandfunk Kultur, ZDF und DIE ZEIT und weiteren zwölf Experten von weiteren Medienhäusern und Institutionen zusammensetzt. Bei der Auswahl setzt das Gremium auf klare und verbindliche Regeln: Die Juroren vergeben 15, 10, 6 und 3 Punkte an jeweils vier Bücher. Punkte können nicht auf ein einziges Buch akkumuliert werden. Eine neue Form von Zensur?

 

Jeder Titel darf höchstens drei Mal auf der Bestenliste erscheinen. Für unsere interessierten Leser, ist eine aktuelle Recherche hier möglich. 

© REWE

__________________________

LE/ LCF

24.10. 2017 (nach 13. oo Uhr)

 

 

 

 

 

Niemand vertritt alleine das Volk

 

Mit großer Mehrheit hat der Bundestag für Wolfgang Schäuble als neuen Bundestagspräsidenten gestimmt. Schäuble forderte in seiner Rede demokratischen Streit nach Regeln.

 

 

 

LE/ LCF 24.10. 2017

 

Bei der konstituierenden Sitzung des Bundestags stimmte die SPD an einer Stelle mit der AfD ab. Es war ein technisches Problem der Frage zur  Abstimmung der Geschäftsordnung, ob der Vorschlag der AfD zum Alterspräsidenten noch einmal diskutiert werden muss.

FAZIT des ersten TAGES

Alterspräsident Hermann Otto Solms begrüßt den ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert. Es gibt langanhaltenden Applaus von allen Abgeordneten. Die AfD-Fraktion enthält sich dieser Begrüßung und verwehrt somit unstrittig das/ ein Zeichen von Wertschätzung und Respekt. Manche alte Gepflogenheit des Bundestags wird wohl zukünftig kippen. Wolfgang Schäuble mahnte nach seiner Wahl zum neuen Bundestagspräsidenten, es kommt auf einen respektvollen Umgang an. Abwertiges und Erniedrigung haben keinen Platz in einem zivilisierten Miteinander. An wen sich große Teile von Schäubles Rede richtete, verstanden alle Abgeordneten.

 

Gleich zu Beginn nutzte die AfD diesen Anlass, um sich als Opfer darzustellen und zu beschweren, sie werde von den anderen Parteien ausgegrenzt. Der Parlamentarische Geschäftsführer Bernd Baumann beklagt eine Neuregelung zum Alterspräsidenten. In der vergangenen Legislaturperiode waren noch die Lebensjahre für die Bestimmung des Alterspräsidenten ausschlaggebend – nun sind es die Dienstjahre. Damit wurde der FDP-Politiker Hermann Otto Solms Alterspräsident, und nicht der 77 Jahre alte AfD-Politiker Wilhelm von Gottberg. Wie groß muss die Angst vor der AfD und ihren Wählern sein, wenn solche Mitteln genutzt werden?

 

Provokationen muss der Bundestag künftig vernünftig ausfechten. Baumann (AfD) sprach in seiner ersten Rede einen Nazi-Vergleich des Parlaments an. Seit 1848 sei es in Deutschland Tradition, dass das älteste Mitglied die Versammlung eröffne und nicht der dienstälteste Abgeordnete. Nur einmal sei diese Regel 1933 gebrochen worden, durch den Nationalsozialisten Hermann Göring, der „politische Gegner ausgrenzen wollte“, um auf diese Weise politische Gegner zum Schweigen zu bringen. so sein provozierender Vergleich. Der Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sprach von einem unteren Niveau dieser Vergleichbarkeit,

 

Ein Raunen ging durchs Parlament, als in einer Abstimmung die SPD mit der AfD dies tat, obwohl es sich weniger um eine inhaltliche Abstimmung handelte, als vielmehr um eine technisch-formale Frage, um die Abstimmung über die Geschäftsordnung, ob der Vorschlag der AfD zum Alterspräsident nochmal diskutiert werden muss, oder ob die Frage an den Ältestenrat weitergegeben wird. Das Raunen ist dennoch stark nachdenkenswert. Es muss allen Fraktionen um die Erkenntnis gehen, welchen Schaden sie anrichten, wenn sie weiterhin mit ihren bekannten Mitteln konkret gegen die AfD zu stimmen, nur weil diese eine andere Meinung vertritt. 

 

Der AfD ist es gelungen, die Strukturen des Bundestags auszunutzen, um maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Albrecht Glaser hatte keine Chance, zum Bundestagsvizepräsidenten gewählt zu werden. Das war eigentlich zuvor allen Beteiligten klar. Spätestens nach dem ersten Wahlgang, als er 550 Gegenstimmen bekam. Doch bewusst schickt ihn die Partei noch in den zweiten und dritten Wahlgang. Dieser wurde sogar durch die AfD extra beantragt.

 

Erneut krachende Niederlage für den Kandidaten, bei dem seit Wochen klar war, dass er nicht die nötige Unterstützung bei den anderen Parteien finden wird. Nun wird das Tauziehen mit einem neuen Kandidaten von vorn beginnen, denn die AfD hat das Recht einen Bundestagsvizepräsidenten zu stellen.

 © REWE

 

2017 - nach der Bundestagswahl eine kleine Rechenaufgabe für die NEUEN  709

Deutschen Volksertreter:

                                                  

13% + 13% = 26%

 

Die Medien zitierten das Bundesministerium für Massen-Armut und Sozialabbau -BMAS-

 

13 Prozent der Bundesbürger gelten laut diesem Bericht als arm, ebenso viele sind durch Sozialtransfers wie Kindergeld oder Arbeitslosengeld II vor dem Abrutschen in Armut bewahrt.“. Kanzler/innen und Bundesarmutsminister/innen sind durchweg der Meinung, daß Menschen, die monatlich von 399 € Hartz IV leben müssen, nicht arm sind. Im Klartext bedeutet die Zahlen jedoch: 13% der Deutschen leben unter dem Niveau von Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV, und weitere 13% leben auf Hartz IV-Niveau. Macht zusammen 26% der Bevölkerung, die in Armut leben – und nicht 13%.

 

Auch Grüne Abgeordnete, die als Regierungspartei für Hartz IV Verantwortung tragen, bemerken, die angegebene Armutsschwelle für Familien liegt unterhalb des durch Hartz IV- Leistungen gewährten Existenzminimums. Die Armut der Mittelschicht beträgt zwei Drittel der Bundesbürger leben tatsächlich an dieser Armutsgrenze.

 

2015 war die aktuelle Armutsgrenze -für einen Single- bei 979 € Monatseinkommen. Ohne Preissteigerungen müßte sie bei 1.047 € liegen. Was zwischen 979 € und 1.047 € Monatseinkommen liegt, gehört unstrittig in die Armutsstatistik.

 

Realistisch beleuchtet liegt sie noch drastisch höher. Wenn nämlich zB Rentner, Geringverdiener, Arbeitslose, wie auch Erwerbsunfähige - zu den rd. zwei Drittel aller Menschen in Deutschland zu dieser Statistik Armutsstatistik gezählt werden.

 

Es ist wahrlich augenscheinlich, die Mittelschicht rutsch zunehmend ab, Sozialstaat nach Kassenlage ist man geneigt zu schlussfolgern. 

 

Das für die Bundesregierung arbeitende Institut IAB fordert in seinem Bericht Nr. 11/2008: Hartz IV / ALG II muss so niedrig wie möglich sein. WARUM diese Forderung? So gelingt es der Regierung besser, Arbeitslose für Niedriglohnarbeit zum Einsatz zu bringen. Ins Horn der neoliberalen Massenmedien,  wie zB der Spiegel - plädieren für einen Sozialstaat nach Kassenlage.

 

Eine Erhöhung von Hartz IV auf bescheidene 420 € -wodurch allein die Inflation der letzten Jahre ausgeglichen wäre- würde lt. IAB bedeuten: 2 Mio. weitere Haushalte hätten Anspruch auf das ALG II.

 

2 Mio. Arbeitnehmer und ihre Familien lebten in Deutschland vor einem Jahrzehnt von einem Einkommen, das maximal 69 € über Hartz IV lag. Auch so ist erkennbar, wie gut es den Deutschen geht.

 

 © REWE

 

DIE WELT TRAUERT

16. JUNI 2017

HELMUT JOSEF MICHAEL

KOHL

 

Geboren am 03. April 1930

Eingeschlafen am 16. Juni 2017

 

Seine Deutschlandpolitik in den achtziger Jahren hat zur Destabilisierung der DDR und damit auch zur Entwicklung des Jahres 1989 beigetragen. Das Ostdeutsche System wurde durchlässig, Prag, Warschau, Budapest, Mit seinen respektvollen Verbindungen/ Beziehungen zu den Großmächten dieser Welt erreichte er, dass sich die Mächtigen einander friedsamer begegnen konnten. Das alles auch für wirtschaftliche Beziehungen. Eine Strategie für die ER vollendet Verantwortung übernommen hat.

 

Vereintes Deutschland

 

Fall des eisernen Vorhangs

 

Europäische Union

 

EIN  UMGESTALTER

 

EIN VERBESSERER

 

EIN REFORMATOR

 

In alle Ewigkeit unser Dank ...

 

 

 

Bildquelle: dpa 03.12. 2016

 

 

 

DEUTSCHLAND IN  NOT

 

Inselbeschränkungen

 

Deutschland Bildung Hochschulen und Universitäten Konfession

 

 

 

Stipendium Plus ist der Schlüssel zu staatlich geförderten Stiftungen. Er soll die Lösung sein, die Tür für die besten Fördervoraussetzungen zu öffnen. Doch dieses System ruft Erfahrungen der DDR ins Bewusstsein. Die konformistischen- Gruppen bezogenen Fördervoraussetzungen schwächen die einzelnen Individualitäten,  entfremden den zu Fördernden in seiner demokratischen Pluralität einer offenen Gesellschaft.

 

Eine Sensibilisierung sozial verantwortlichen Handelns wird zunehmend verhindert. Intensivste Formen dieser Machtelite erleben wir in Deutschland über das kirchliche Engagement. Geförderte Studierende definieren sich als leistungsstark, und haben gar kein religiöses Weltbild. Offene politische Perspektiven scheinen dort nicht erwünscht.

 

Die politische Sprache der regierenden Machteliten wird seit Jahrzehnten Vorschrift [PC = Politische Korrektheit]. Sprache wird in so genannten Demokratien gezielt eingesetzt, um das Bedeutungsspektrum von Wörtern so zu verringern, zu minimieren. Die Kommunikation der Menschen wird immer stetiger in enge und manipuliert kontrollierbare Bahnen gelenkt. Diese veränderte Sprachregulierung soll die Volksmassen beeinflussen. Der einzelne Bürger minimiert seine Bereitschaft, an einen Aufstand im eigenen Land nachzusinnen, um sein eigenes friedliches Risiko zum Aufstand zu optimieren. Gefördert werden Scheinwelten, damit relevante Wahrheiten niemals zur Sprache kommen.

 

Political correctness verdeckt das zugrunde liegend ungelöste Problem. Sprachlich wird es zielgerichtet kaschiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern existiert in Deutschland nur eine rudimentär ausgeprägte Stipendienkultur. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung steuert diese Entwicklung wie folgt: Die Gesamtsumme mit der das Bundesbildungsministerium diese Organisationen finanziell unterstützt, beläuft sich auf 233 Millionen Euro pro Jahr. Die Zuschüsse an die vier konfessionellen Begabtenförderungswerke beliefen sich laut BMBF im Haushaltsjahr 2013 auf insgesamt 27,5 Millionen Euro, wobei das katholische Cusanuswerk mit 9,4 Millionen Euro davon den größten Einzelposten kassierte.

 

In Deutschland stellt sich heraus, dass durch finanzielle Förderung von 13 ausgewählten Stiftungen im Rahmen der Initiative Stipendium Plus Abhilfe geschaffen werde sollte. Fakt ist: 10 von 13 Förderwerken stellen an ihre Bewerber höchst spezifische, weltanschauliche und politische Voraussetzungen.

 

Infolge dessen kann nur ein geringer Anteil der Bewerber die Bedingungen für eine solche Förderung erfüllen. Hier handelt es sich augenscheinlich um bewusste Täuschung. Der so genannte Anspruch auf eine pluralistischen Bildungs- und Wissenschaftsförderung offenbart sich komplett als Irrweg. Insbesondere politisch neutrale und konfessionsfreie Studenten mit kritisch rationalem Weltbild finden in dieser subventionierten Förderung ganz wenig Gehör. Sie sind es, die eine Stimme brauchen.

© WOLLE & CO

 Wer unstrittig Kontrolle über Informationen zum erklärten strategischen Ziel bestimmt - der regiert. So darf in diesem Kontext bewertet werden, dass Journalisten ohne Zweifel zur Zielscheibe produzierter Konflikte, als Verfügungsmasse vergewaltigt wird.

 

Wenn Propaganda und Zensur in solchen Auseinandersetzungen entlarvt werden soll, müssen die Rechte von Journalisten und unabhängige Medien viel entschlossener verteidigt werden.

 

Immer öfter werden Journalisten, die wahrheitsliebend über Proteste berichten, zur Zielscheibe von Gewalt. Daneben unterdrücken in vielen Ländern Terrorgruppen, Milizen oder Verbrecherkartelle unliebsame Informationen mit Einschüchterung und skrupelloser Gewalt. Recherchen ergeben die totale Vernetzung von Staat und Kirche.

 

Zur vielerorts verheerenden Lage tragen schließlich Zensur und Gewalt im Namen des Volkes und ihrer Religion bei. 

 

2015 veröffentlichte im Februar REPORTER ohne GRENZEN, die Rangliste der Pressefreiheit  von Journalisten und Medien in 180 Staaten und Territorien für den Zeitraum vom 15. Oktober 2013 bis zum 14. Oktober 2014.

 

Deutschland lag augenscheinlich mit seinem 12. Rang im oberen Mittelfeld der EU-Staaten.

© prof.dr. wegewall

GESCHICK

Unser äußeres Geschick ist Symbol und gleichzeitig Symptom unser

eigenen Unzulänglichkeit. 

 

Jeder SCHMERZ, jedes Leid auch jedes selbst hingenommene Übel -

 

IST  VERMEIDBAR.

 

Das Ausmaß an Verletzungen durch Ereignisse, hängt tatsächlich zu

großen Teilen 90% von uns selber ab.

 

Wenn wir die Kenntnis und unser Wissen praktisch anwenden würden,

dann würden wir alle Energie verwenden, den Neid gegen andere und den

übertriebenen Stolz mit einer Art Selbstanschlag zu zermalmen.

Wir haben selber die Möglichkeit mittels Einsicht, unseren Schutzwall

einer langen Reihe von Ursachen und Wirkungen zu durchdringen.

Diese Entdeckungsreise geht in die absolute Tiefe unseres Herzens.

 

Dann erkennen wir im Licht dieser Wahrheit,

die Hälfte unserer Nöte und alle Ängste mit Sorgen,

sind eigene echte Charakterfehler, welche uns schwächen.

Mit jeder Bekundung - Erkenntnis eigener Schwachheiten von

schlechten Eigenschaften des eigenen Charakters,

sehen wir das Spiegelbild äußerer Ereignisse.

 

Es liegt in unserem eigenen Tun, Widerwillen, Verlust und

Enttäuschungen zu beseitigen. 

 

 

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt,

UN-Sonderberichterstatter für Religions-

und Weltanschauungsfreiheit

 

Mit ihrem Anti-Extremismus-Gesetz geht Russland gegen Jehovas Zeugen vor. 1891 - vor 125 Jahren wurde einer der ersten Zeugen Jehovas in Russland, Semjon Koslizki, unter der damaligen Zarenherrschaft in die Verbannung geschickt.

 

    Nikolaus II. russisch: Николай II; gebürtig Nikolaus Alexandrowitsch Romanow, russisch: Николай Александрович Романов; * 6. Mai jul.KL 18. Mai 1868 greg.KL im Alexanderpalast, Zarskoje Selo; † 17. Juli 1918 in Jekaterinburg, aus dem Herrschergeschlecht Romanow-Holstein-Gottorp war der  letzte Zar des Russischen Reiches. Sein offizieller Titel lautete Zar Nikolaus II., Kaiser und Autokrat aller Russen. Er regierte vom 1. November 1894 bis zu seiner Abdankung am 15. März 1917 infolge der Februarrevolution. Durch sein Festhalten an der autokratischen Politik seiner Vorgänger und fehlender Bereitschaft zu demokratischen Reformen, hatte Nikolaus maßgeblichen Anteil am Zusammenbruch der russischen Monarchie während des Ersten Weltkriegs. Nach seiner Abdankung wurde er gemeinsam mit seiner Familie interniert. In der Nacht auf den 17. Juli 1918 wurde er von den Bolschewiki in Jekaterinburg ermordet. Am 20. August 2000 wurden Nikolaus und seine Familie aufgrund ihres Märtyrertodes von der Russisch-Orthodoxen Kirche heiliggesprochen.

 

Semjon Koslizki hatte mit anderen Interessierten über die Bibel gesprochen! Deshalb wurde er ohne Gerichtsverhandlung in Ketten, nach Sibirien abgeführt. Dort lebte er bis zu seinem Tod im Jahr 1935.

 

Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ist Russlands Einstellung gegenüber Jehovas Zeugen im Großen und Ganzen gleich geblieben. Gemäß dem jüngsten Bericht des UN- Menschenrechtsauschuss schränkt Russland die Meinungs- und Religionsfreiheit ein, um unter anderem gegen Jehovas Zeugen vorzugehen. Der UN-Menschenrechtsausschuss wurde eingesetzt, um die Einhaltung des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (IPbpR) — den Russland ratifiziert hat — zu überwachen. Die Verfasser des IPbpR, so Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, berücksichtigten den grundlegenden Charakter der Religions- und Weltanschauungsfreiheit, indem sie dieses Recht in seinem eigentlichen Kern unveräußerlich gemacht haben; das gilt selbst im Falle eines Notstands (Artikel 4 Absatz 2). Unveräußerlich sind nur wenige Menschenrechte. Der UN-Menschenrechtsausschuss veröffentlichte nach der 113. Sitzung seinen jüngsten Bericht über die Russische Föderation. Darin kommt er zu dem Ergebnis: Russland ist zwar als Vertragsstaat des Pakts, um die Religionsfreiheit zu schützen, doch russische Gerichte im ganzen Land, wenden das Anti-Extremismus-Gesetz willkürlich gegen Jehovas Zeugen an.

 

Russlands Gesetz ’Über die Bekämpfung extremistischer Aktivitäten’(Nr. 114-FZ) trat 2002 in Kraft. Teilweise auch, um terroristische Bedrohungen zu begegnen. Russland änderte dieses Gesetz 2006, 2007 und 2008 in einem solchen Umfang, dass es keinesfalls mehr nur um Angst vor Terrorismus geht. Russlands Extremismusgesetz verletzt Menschenrechte, ist zu lesen in der Zeitung The Moscow Times. Von Dr. Derek H. Davis, ehemaliger Leiter des J.M. Dawson Institute of Church-State Studies an der Baylor University in Texas (USA). Das Gesetz greift einfach das `Terrorvokabular‘ auf, das seit den Anschlägen vom 11. September auf die Zwillingstürme in New York international gang und gäbe geworden ist, und nimmt dieses, um damit unwillkommene Religionsgemeinschaften in ganz Russland zu beseitigen. Demzufolge wurde die Bezeichnung ’extrem‘, so Dr. Davis, ungerechtfertigt und unverhältnismäßig gegen Jehovas Zeugen eingesetzt.

 

Seit sieben Jahrem, im Sommer 2009 werden Zeugen Jehovas in Russland durch staatliche Stellen mit verschiedenen Überprüfungsverfahren gemäß dem Anti-Extremismus-Gesetz konfrontiert. In diesen verschiedenen Gerichtsverfahren wurden bis zu 34 Schriften der Zeugen Jehovas als extremistisch eingestuft, was vom Obersten Gericht Russlands am 8. Dezember 2009 bestätigt wurde. Daraufhin erhoben die Zeugen Jehovas Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der die Urteile der russischen Gerichte am 10. Juni 2010 als unrechtmäßig erklärte. Außerdem wurde die Auflösung der Rechtskörperschaft der Zeugen Jehovas in Moskau im Jahre 2004 für rechtswidrig erklärt und es wurden alle Anschuldigungen der Russischen Föderation gegen Zeugen Jehovas abgewiesen. Außerdem wurde den Zeugen Jehovas vom EGMR das Recht auf freie Ausübung der Religionstätigkeit innerhalb der Russischen Föderation bestätigt. Als weitere Folge des Urteils muss den Zeugen Jehovas innerhalb der Russischen Föderation die Registrierung als religiöse Organisation ermöglicht werden, was seit 1999 vom Moskauer Justizministerium verhindert wurde. Im weiteren Verlauf beantragte die Russische Föderation am 9. September die Verweisung an die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs, was vom Ausschuss der Großen Kammer am 13. Dezember abgelehnt wurde und somit das Urteil des EGMR vom 10. Juni 2010 als rechtskräftig bestätigte. 1] [2]

 

1 - Lage der Religionsgemeinschaften in ausgewählten nichtislamischen Ländern. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Referat 413 – Analyse nichtislamischer Herkunftsländer, 31. August 2011, S. 57-59, abgerufen am 20. Dezember 2011 (PDF)

 

2 - European Court of Human Rights (Hrsg.): CASE OF JEHOVAH’S WITNESSES OF MOSCOW AND OTHERS v. RUSSIA. Nr. Application no. 302/02, Strassburg 22. November 2010 (Online-Fassung).

 

Der UN-Menschenrechtsausschuss erkannte, dass das eigentliche Problem in der vagen Definition von extremistischer Aktivität liegt. Die Zeitung The Washington Post zitierte in einem Artikel über das russische Gesetz die Autorin des Buches Believing in Russia—Religious Policy After Communism, Geraldine Fagan. Nach ihrer Aussage macht es der ungenaue Gesetzestext den Gerichten sehr einfach, einige so genannte Experten aufzutreiben, die Jehovas Zeugen wenig mögen, und sie dazu zu bewegen, in einem Bericht ihre Literatur für extremistisch zu erklären.

 

Ein negativer Bericht wurde von einem Sprachexperten verfasst. Aufgrund dieses Berichts erklärte ein Gericht in Wyborg zwei Zeitschriften der Zeugen Jehovas für extremistisch. Der in diesem Fall involvierte Staatsanwalt, reichte einen Antrag ein, um die Neue-Welt-Übersetzung (die von Jehovas Zeugen herausgegebene Bibel) für extremistisch erklären zu lassen. Die erste Anhörung dazu fand am 15. März 2016 statt.

 

Im Jahr 2015 gab es alarmierende Entwicklungen, die auf die aktuelle schwierige Rechtslage für Jehovas Zeugen hindeuteten. Roman Lunkin, Vorsitzender des Fachbereichs für Religions- und Gesellschaftswissenschaften an der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau, sagte dazu: >>> Nicht nur verschärfte sich 2015 die Verfolgung, sondern sie nahm auch noch erheblich zu<<<. Im März stoppte der russische Zoll sämtliche Importe religiöser Literatur von Jehovas Zeugen. Auch Literatur, die zuvor von russischen Gerichten geprüft wurde und als keinesfalls als extremistisch eingestuft wurde. Im Juli ließen die Zollbehörden keine russischen Bibeln von Jehovas Zeugen mehr ins Land. Im selben Monat verbot Russland als einziges Land der Welt, die offizielle Website von Jehovas Zeugen jw.org.  Auch im November wurde Jehovas Zeugen erneut der Import russischer Bibeln verwehrt. Dieses Mal war es eine Lieferung der russischen Synodal-Übersetzung. Diese Bibel, die in christlichen Gemeinden in Russland absolut gebräuchlich, selbst in der russisch-orthodoxen Kirche wird sie geheiligt. Das Jahr endete mit einem der größten Anti-Extremismus-Prozesse in jüngster Geschichte, ist in der Washington Post zu lesen. Ein Gericht in der Hafenstadt Taganrog verurteilte 16 Zeugen Jehovas, die angeklagt worden waren, Gottesdienste zu organisierten, um sich wahrhaftig friedlich zu versammeln. Dazu ermunterte Jesus Christus alle Menschen: Menschengewalt anzuprangern und die Botschaft seiner Herrschaft als Führer zu verkünden. Allen friedliebenden und gerechtigkeitsliebenden Menschen auf der Erde. Jesus war und ist der größte Mensch, der jemals auf der Erde lebte. Er ist personifizierter Gott, als Retter der Menschheit geworden, im Himmel als Werkmeister und auf Mutter Erde – für ALLE.

 

Sowohl im Fall Taganrog, wie in ähnlich gelagerten Fällen steckt die blanke Ironie. Den älteren der Zeugen Jehovas, die derzeit strafrechtlich verfolgt werden, wurde bereits ein Zeugnis als Opfer der Unterdrückung ausgestellt, berichtet Herr Lunkin. Während der Sowjetregierung kamen Tausende Zeugen Jehovas in Haft. Der letzte von ihnen wurde 1990 freigelassen. Der Ruf dieser ehemaligen Häftlinge wurde offiziell wiederhergestellt; jeder von ihnen erhielt ein Rehabilitationszeugnis. Gemäß dieser offiziellen Erklärung waren sie keine Staatsfeinde, sondern unschuldige Opfer. Herr Lunkin erklärt in diesem Zusammenhang: >>>Russland zieht jetzt durch das Anti-Extremismus-Gesetz diese Rehabilitation faktisch zurück <<<.

 

Weitere Erfolge vor Gericht konnten Jehovas Zeugen in Russland am 27. Mai 2015 verzeichnen. Das russische Justizministerium entschied, die örtliche Rechtskörperschaft von Jehovas Zeugen in Moskau sollte wieder registriert werden. Diese Rechtskörperschaft war im März 2004 aufgelöst worden. Daraufhin wandten sich Jehovas Zeugen an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Der EGMR urteilte am 10. Juni 2010, dass Russland Jehovas Zeugen wieder registrieren und ihnen Schadensersatz zahlen muss.

 

Am 30. November 2015 wurde Mr. Koptew zusammen mit 15 anderen Zeugen Jehovas vom Gericht in Taganrog wegen Beteiligung an extremistischen Aktivitäten verurteilt, weil sie Gottesdienste organisiert und friedlich zusammengekommen waren im Geist Christi, als heiligen Helfer. Mr. Koptew, Rentner und Großvater, bekommt staatliche Unterstützung für seine treuen Dienste, die er treue 38 Jahre lang bei der legendären Kesselfabrik ‚Krasny Kotelshik’ geleistet hat.

 

>>>Ich stimme der Entscheidung des EGMR zu <<<, sagt der UN-Sonderberichterstatter: Jehovas Zeugen das Recht zu verwehren, sich gemäß ihrer Religion zu organisieren, war ‚drastisch‘ und ‚unverhältnismäßig‘. Diese Entscheidung verletzt die Religionsfreiheit.

 

Die russische Regierung reagierte auf diese Entscheidung des EGMR und leistete Schadensersatz. Allerdings warteten sie mit der erneuten Registrierung der Rechtskörperschaft bis Mai letzten Jahres, also fünf Jahre nach dem Urteil des EGMR.

 

Jaroslaw Siwulski, ein Sprecher von Jehovas Zeugen in Russland, führt aus: >>> In Moskau leben über 9 600 Zeugen Jehovas und in der gesamten Föderation sind es etwa 175 000. Sowohl sie als auch die weltweit über 8 Millionen Zeugen Jehovas hoffen weiter darauf, dass die Registrierung vonseiten der Hauptstadt Russlands zu echter Religionsfreiheit in der gesamten Föderation führen wird<<<. Dr. Davis, ein Kenner der Szene berichtet, die erneute Registrierung der Rechtskörperschaft von Jehovas Zeugen in Russland ist zwar notwendig für die internationale Reputation, Religionsfreiheit zu gewähren, allerdings ist dieser Schritt grundsätzlich ein politischer Schritt, um die internationalen Gremien zu beruhigen. Russland kopiert politsche Macht im Spiegel Deutschlands und England.

 

Der UN-Menschenrechtsauschuss wiederholte 2015 seine schon zuvor (2003 und 2009) an Russland gerichteten Empfehlungen, >>> das Gesetz zur Bekämpfung extremistischer Aktivitäten unverzüglich zu überarbeiten <<< die Definition ’extremistischer Aktivitäten’ konkreter zu fassen. In dieser Definition müssen die Elemente Gewalt und Hass enthalten sein und unstrittig formuliert sein, auf welcher Grundlage man Schriften und Medien als extremistisch einstufen darf. Außerdem sollte Russland alle notwendigen Schritte unternehmen, um der missbräuchlichen Anwendung des Gesetzes vorzubeugen und ihre offizielle Liste extremistischer Materialien neu zu überarbeiten, so der Menschenrechtsausschuss.

 

Die Diskriminierung der Gemeinden/ Versammlungen von Jehovas Zeugen ist religiöse Verfolgung im wahrsten Sinne, sagt auch unser Menschenrechtler Prof. Walkhoefer - im Forum LipsCityLeipzig. >>> Andere anerkannte Religionen gehen den gleichen religiösen Aktivitäten nach, wie Jehovas Zeugen und werden  keineswegs für ihre Irrlehren durch Staatsgewalt zur Rechenschaft gezogen, ja angeklagt. Die Manipulation der Menschenmassen ist stets von großem Interesse der Weltmächte. Die rechtsstaatlichen Vorwürfe gegen Jehovas Zeugen führen mittels Medienhetze weltweit zu Diskriminierung und Verfolgung.  Dem zum Trotz: die Zahl der wahren Zeugen basiert auf kontinuierlich stetigem Wachstum. Habt Liebe untereinander, wie ich euch geliebt habe, sagte Jesus seinen Treuen und gebot uns Menschen aller Art: >>> … so fahrt fort ZUERST den Willen meines Vaters zu tun … dann werden euch alle anderen Dinge gelingen … handelt stets so, wie ihr in dieser Kenntnis wollt, von anderen behandelt zu werden <<<. Ein Staatsdiener im damaligen Römischen Reich namens Saulus, mit Legitimation die ersten Christen dem Sanetrin (OBERSTER GERICHTSHOF) auszuliefern, schreibt nach der Begegnung mit Jesus folgendes in die Apostelgeschichte im 14. Kapitel ab Vers 22: >>> …wir müssen durch viele Drangsale in das Königreich Gottes eingehen und müssen damit rechnen, bevor wir den Preis des wirklichen Lebens erhalten <<<.

 

Das braucht einen Christen in heutiger Zeit niemals erschrecken lassen. Im Gegenteil, uns das? Ob ein Mensch nun neu das HEIL kennnenlernt oder langjähriger Zeuge Jehovas ist, hat keinerlei Zweifel im Wissen der Erfüllung von Offenbarung 12 : 12 …>>>  darum ihr Treuen seid fröhlich im Himmel. Doch Wehe der Erde und dem Meer, weil in den letzten Tagen dieses Systems der Dinge, der Vater der Lüge zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, weil er weiß, dass er nur noch eine kleine Weile die Kraft arglistigster Täuschung hat … <<<

 

Jeder Mensch, der sich loyal auf die Seite des Schöpfergottes stellt und bleibt, gewinnt Erkenntnis mit Unterscheidungsvermögen, wird gerettet werden.

 

Neben allgemein menschlichen Schwierigkeiten von denen alle Menschen betroffen sind, kommt für Loyalgesinnte noch eine andere Art von Drangsal hinzu. Der heftige Widerstand staatlicher Gewalt, weil  die fortgesetzte Erkenntnis Gottes wirkliches Leben bedeutet. Im Evangelium des Matheus werden im vierten kapitel die Worte Gottes durch Mose unterstrichen … >>> der Mensch lebt nicht von Brot allein. Doch von jedem praktizierten Wort Gottes … <<<  Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, sagte Jesus, werden sie auch euch verfolgen. Das erfahren wir von Johannnes in seinem Evangelium im Joh. 15. Kapitel, Vers 20.

 

Ein Gott interessierter Mensch hat Sicherheit durch seinen Glauben, den brüllenden Löwen zu hören, als Vorrecht und Gnade Gottes, wie der Vater der Lüge mit ganzer Macht und Arglist versucht, alle Loyalen zu verschlingen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, um die unversehrte Lauterkeit der Jünger Jesu zu knacken. Auch ihm ist ohne Zweifel voll bewußt,

 

was/ wer bald siegen wird, nur noch eine kleine Weile:

 

Persönliches Interesse nimmt gern unser Gutachter

Prof. Dr. Wegewall entgegen:

 

uno-botschafter@vodafone.de

© LCF & LTF

 

 

Jehovas Zeugen werden für Nachrichtenvideos mit Telly Awards ausgezeichnet

                                                           

NEW YORK/ Leipzig

 

Zwei Nachrichtenvideos auf jw.org unter der Rubrik ’Presse’ wurden bei der 36. jährlichen Verleihung der Telly Awards ausgezeichnet. Video Nachrichten aktuell: Jehovas Zeugen — Ein Schritt in Richtung Zukunft und Das Stanley-Theater in neuem Glanz gewannen 2015 jeweils einen Bronze Telly Award in der Kategorie Online Video News Feature. Mit dieser Auszeichnung werden jährlich außergewöhnliche TV-Werbespots, TV-Sendungen, Videos, Filmproduktionen, Online-Videos und Online-Filme geehrt Die Mission der Telly Awards:

 

NUR die besten Filme und Videos zu ehren, verkündet Linda Day, Vorsitzende der Telly Awards. Die Leistung der Zeugen Jehovas im Pressebereich auf jw.org ist eine vorzügliche Botschaft von Kreativität. Ihre Fähigkeiten und ihre hingebungsvollen Arbeiten sind Zeugnis für großartige Film- und Videoproduktion. Der Beitrag:

 

Nachrichten aktuell - Jehovas Zeugen — Ein Schritt in Richtung Zukunft

 

berichtet von einem großen Immobilienverkauf in New York. Am 2. Oktober 2013 übergaben Jehovas Zeugen fünf ihrer Gebäude in Brooklyn an RFR und Kushner Companies, da sie ihre Weltzentrale von Brooklyn nach Warwick verlegen. Im Interview mit Jared Kushner der Hauptgeschäftsführer von Kushner Companies ist, spricht er über die Kooperation mit Jehovas Zeugen und berichtet: … bei den Zeugen Jehovas bedeutet ein Handschlag ein JA und bleibt ein JA. Es ist bedeutend leichter, mit einer Organisation zu verhandeln, die sich durch eine so hohe Vertrauenswürdigkeit auszeichnet …                                                                                                                                                            ® LCF & LTC

 

 

2016

 

Nanopartikelgenerator

 

Als Transportvehikel dienten biologisch abbaubare poröse Silikonscheibchen mit einem Durchmesser von 2,5 Mikrometer. In die 40 bis 80 Nanometer großen Poren deponierten die Wissenschaftler Doxorubicin-Moleküle, die zuvor chemisch vernetzt worden waren. Bei neutralen pH-Werten außerhalb der Zellen lösen sich diese polymerisierten Moleküle aus dem Silikon und lagern sich spontan zu Nanopartikeln mit Durchmessern von 30 bis 80 Nanometern zusammen, die in Zellen eindringen können. Saure pH-Werte im Innern der Zelle lösen die Bindungen zwischen den Doxorubicin-Molekülen und erzeugen damit das aktive Krebsmittel. Dieses kann dann auch nicht mehr durch eine Abwehrreaktion aus der Zelle ausgeschleust werden, wie es bei einer normalen Chemotherapie zum Teil geschieht.

 

Zunächst bestätigten die Forscher den Wirkmechanismus des iNPG an Kulturen menschlicher Brustkrebszellen. Dann erprobten sie das Verfahren im Vergleich zum direkten Einsatz von Doxorubicin bei Mäusen mit Brustkrebstumoren, die bereits Metastasen in den Lungen gebildet hatten. Die injizierten Silikonpartikel lagerten sich bevorzugt in den Lungentumoren ab. Einen Tag nach der iNPG-Injektion hatte sich das Krebsmittel in den Tumoren siebenfach stärker angereichert als nach direkter Injektion des Medikaments. Mindestens eine Woche lang wurde Doxorubicin am Zielort in inaktiver Form freigesetzt und dann aktiviert. Die bei der üblichen Chemotherapie beobachteten Nebenwirkungen in Form von Schäden im Herzgewebe blieben aus. Nach sechswöchiger iNPG-Behandlung mit Injektionen im Abstand von ein bis zwei Wochen hatten sich Größe und Zahl der Tumore verkleinert. Nach 20 Wochen lag die Überlebensrate bei 80 Prozent, während sämtliche unbehandelten Tiere gestorben waren. Wenige Wochen später starben auch alle mit Doxorubicin direkt behandelten Mäuse. Nach acht Monaten lebte noch die Hälfte der mit iNPG therapierten Tiere und war völlig tumorfrei. Das entspräche beim Menschen einer Zeitspanne von 24 krebsfreien Jahren.

 

Wenn sich dieser Therapieerfolg auch nur zu einem Bruchteil bei Krebspatienten bestätigen würde, wäre das ein außerordentlich großer Gewinn an Lebensjahren, sagt Ferrari. Es wird eine wirkliche Heilungschance.

 

Die Wissenschaftler wollen nun von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Genehmigung für klinische Versuche mit Menschen einholen und im Jahr 2017 mit entsprechenden Testreihen beginnen.

 

Forschung wird zum Tabu!

Welchen Preis zahlen wir dafür?

Heutzutage werden massenweise experimentelle Fakten von der Mainstream-Wissenschaft ignoriert oder abgelehnt: kontroverse Themen wie die Kalte Fusion, Psychokinese, alternative Medizin und viele andere.

Die brisanten Hintergründe liefert Ihnen der britische Fachjournalist und Autor Richard Milton in dieser Sonderausgabe seines spannenden Enthüllungsbuches Verbotene Wissenschaften - und schreibt Klartext: »In mancherlei Hinsicht hat die institutionalisierte Wissenschaft vieles mit der Diktatur einer Bananenrepublik gemein.«

Durch die Darstellung der vom wissenschaftlichen Establishment geschaffenen Tabuzonen zeigt Milton, wie diejenigen Forschungsergebnisse und Forscher, die die Mainstream-Wissenschaft infrage stellen, systematisch missachtet, lächerlich gemacht und finanziell ruiniert werden. Wie eine Kaste von Priestern wachen Mainstream-Wissenschaftler über die Einhaltung ihrer Glaubensbekenntnisse. Sie bestimmen, in welchen Bereichen geforscht wird und welche tabu sind.

Warum aber kann nicht sein, was nicht sein darf?

  • Weil es Jahr für Jahr um Milliardensummen an Forschungsgeldern geht, die im      Kartell der etablierten Wissenschaft bleiben sollen.
  • Weil alternative Konzepte, zum Beispiel in der Energieerzeugung, politisch            unerwünscht  sind.
  • Wegen mangelndem Mut, Eitelkeit - »Futterneid« etablierter Eliten.               
  • Wissenschaftler es  nicht zulassen, alternative Erkenntnisse weiterzuverfolgen.


Der Wissenschaftsbetrieb ist voll von Machtspielchen und kleinen Königreichen. Egal wie trivial es sein mag, so schmeichelt es doch dem Ego und man fühlt sich wohl in seinem Elfenbeinturm. Übertreibt Milton hier? Keineswegs!

Anhand erschreckender Beispiele berichtet Richard Milton über atemberaubende Forschungsergebnisse, die zu Tabuthemen erklärt wurden. Und er nennt den Preis, den die Gesellschaft für die »wissenschaftliche Korrektheit« zahlen muss.

 

 

GvL & LCF

 

Europäische Digitalradio Allianz

März 2016

 

 

Die ARD, DeutschlandRadio und weitere wichtige europäische Radioveranstalter haben in Paris die Europäische Digitalradio Allianz gegründet. In der Europäische Digitalradio Allianz haben sich öffentlich-rechtliche und private Sender zusammengeschlossen, die gemeinsam mehr als 300 Radiostationen in mehr als einem Dutzend Ländern betreiben und rund 130 Millionen Hörerinnen und Hörer erreichen. Zur ersten Präsidenten der Allianz wurde BBC-Radiochefin Helen Boaden gewählt. "Unsere Mitglieder setzen ein klares Zeichen, um den digitalen Radiostandard DAB+ zum Hauptverbreitungsweg für ihre Programme zu machen", sagte Boaden: "Digitalradio bringt enorme Vorteile für Hörerinnen und Hörer, aber wir haben bei seiner Einführung zu lange auf die nationale Ebene gesetzt. Jetzt, wo DAB+ zum Radio der Zukunft wird, ist Europa gefordert." Die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille begrüßte die neue Initiative: "Der Umstieg auf das digitale Radio der Zukunft ist ein Projekt für ganz Europa. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern in der Europäischen Digitalradio Allianz diese Entwicklung über Landesgrenzen hinweg jetzt deutlich beschleuningen können." Die Geräteindustrie sollte künftig - wie vor Jahrzehnten beim Umstieg von der Mittelwelle auf UKW - nur noch Hybridgeräte für DAB+ und UKW-Empfang anbieten, forderte Allianz-Präsidentin Boaden: "Und das zu einem für die Verbraucher attraktiven Preis!" Eine solche Forderung lasse sich aber nur durchsetzen, "wenn wir unserer Entschlossenheit, die Vorteile von DAB+ für die Verbraucher umzusetzen, Nachdruck verleihen. Dazu gibt es jetzt die Europäische Radioallianz. Sie spricht mit einer Stimme und ist Partner für Gerätehersteller, Politik und Medienregulierung", so Boaden weiter. Zu den Mitgliedern der Europäischen Digitalradio Allianz gehören aus Deutschland die Radiowellen der ARD, die Programme des Deutschlandradio sowie "Die neue Welle"-Radiogruppe. Außerdem sind die BBC, Global Radio und die Bauer Media Group (Großbritannien), NRK (Norwegen), RTBF (Belgien), NPO (Niederlande), die Schweizer SRG, Radio Arabella (Österreich) sowie eský rozhlas, das tschechische öffentlich-rechtliche Radio, mit dabei.

 

   

       Lesungskonzert

                                                                 120 Jahre                             Reichsgerichtsgebäude



LCF berichtet von steigender Armut und sozialer Isolation in Germany

 

DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER …

 

Solidarität

LCF warnt vor steigender Armut und weiterer sozialer Ausgrenzung in Deutschland. Viele Menschen in unserem Land sind Opfer von Sozialabbau. Dieser ist zu einer bitteren Erfahrung von Millionen Deutschen geworden. Materielle Einschränkungen, kräftige Zuzahlungen für Ältere und Behinderte, auch Unfallopfer. Die Verteilung gesellschaftlichen Reichtums entwickelt sich augenscheinlich zunehmend ungerechter. Ein verschobenes Kräfteverhältnis zu Lasten sozial und ökonomisch Benachteiligter ist ohne Zweifel festzustellen. LCF belegt dies mit sozialrechtlichen Publikationen. Mit den Reformen seit 2oo2 gewinnt zunehmend das Thema Bedeutung:


DAS WESENTLICHE BESSER TUN

 

Die Leserzahl unseres regionalen Printmediums ist seit 1998 von monatlich 100.000 auf fast 50% der heutigen Digitalausgabe weltweit angewachsen. Das ist einerseits bemerkenswert, andererseits zeigt es den interessierten Lesern, dass es um unseren Sozialstaat wenig gut bestellt zu sein scheint, wenn so viele Menschen um ihre Grundrechte kämpfen müssen. LCF berät seine Leser in allen Fragen des Sozialrechts.

 

Zentrale Fragen knüpft LCF an die Tatsache, dass Armutsrisiken zunehmen. Konkret in den Bereichen ’Subjektives Recht, Rente, Gesundheit, Pflege, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung und Schwerbehinderung’ iS SGB IX. Es besteht Handlungsbedarf, weil jede Unfreiheit gesetzwidrigen Zwang zur Folge hat. Professor Walkhoefer konkretisiert das am Beispiel von Rehabilitation durch die gUV in Deutschland, mit Bezug auf die Unfallrenten. Vor einigen Tagen wurde nach Jahren eine deutliche Erhöhung für das Jahr 2016 prognostiziert. LCF sagt DANKE für alle Betroffenen.  Diese Ausnahme ändert die Kernfrage rechtstechnischer Raffinessen der Rentenberechnung keinesfalls. Der Werteverfall führt zu einem schleichenden Abstieg aller Betroffenen. Es ist total unzureichend, kurzfristig das so genannte Füllhorn auszuschütten. Notwendig ist eine Anhebung des Rentenniveaus, um den Lebensstandard menschenwürdig objektiv zu verbessern.

 

Vom 5. bis 8. November 2015 findet in Berlin die  statt. Sie steht unter dem Leitgedanken `Inklusion wagen – Solidarität gewinnen’. Andrea Nahles

ist zur 20. Ordentlichen Bundesverbandstagung eingeladen und spricht als Bundesarbeitsministerin über den aktuellen Stand subjektiver Rechte.

 

LCF vertritt die sozial- rechtlichen Interessen Behinderter und sozial benachteiligter Menschen. Wir setzen uns GmbH Gründung für Menschenrechte weltweit ein. Im Sinne des Autors:

 

www = wolfgang walkhoefers wirklichkeit

Video:

Geht es Deutschland gut?

https://www.youtube.com/watch?v=dGufFIkZbq4

 

P Prüfen Sie, ob diese INFO

  gedruckt werden muss ® wolle!

 ____________________________________________________________________________________

 

 SEPTEMBER 2015,

hat der 7. Chinesisch-amerikanische Dialog der Wirtschaftsführer stattgefunden. Auf der zweitägigen Sitzung haben Vertreter beider Staaten mehrere Themen diskutiert, wie die bilateralen Beziehungen der Großmächte neuen Typs, Perspektiven der Handelspartnerschaft, die Handels- und Investitionspolitik, bilaterale Infrastrukturinvestitionen und Investitionsvereinbarungen, den Aufbau einer chinesisch-amerikanischen Freihandelszone, sowie Reformen und Innovationen. 

 

Laut dem assistierenden Außenminister Zheng Zeguang wird der Besuch das Vertrauen zwischen China und den USA stärken und die >Beziehung neuen Typs zwischen den Großmächten< fördern. Beide Staaten wollten in vielen Bereichen gemeinsame Erfolge erzielen. Zudem würden Beijing und Washington die

Koordinierung in den Bereichen globales Wirtschaftswachstum, Klimawandel und Entwicklung vertiefen und einen gemeinsamen Standpunkt in internationalen Fragen, wie den iranischen und koreanischen Atomprogrammen sowie der Lage in Afghanistan anstreben, so Zheng weiter.

 

Vize-Außenminister Li Baodong erklärte, während seines Aufenthalts bei den Vereinten Nationen werde Xi Jinping wichtige Maßnahmen zur Verstärkung der Zusammenarbeit mit der UNO bekannt geben. Zudem werde er über Meinungen und Standpunkte Chinas im Bezug auf die internationale Ordnung sowie die globale Entwicklung und Verwaltung informieren.

 

Xi Jinping wird auf Einladung seines amerikanischen Amtskollegen Barack Obama die Vereinigten Staaten vom 22. bis 25. September besuchen. Zudem wird er vom 26. bis 28. September an dem Gipfeltreffen anlässlich des 70. Jahrestages der UN-Gründung in New York teilnehmen. Er hat den Dialog der Wirtschaftsführer und früherer ranghoher Beamter umfassend gewürdigt und vertritt die Ansicht, dass dies auch eine starke Ermunterung für die Volksrepublik China ist. Zahlreiche Aufgaben sind noch zu erfüllen. Das

gegenseitige Verständnis durch gemeinsame Bemühungen wird mit verstärkten Konsultationen zwischen den Unternehmen beider Seiten vertieft und eine größere Übereinstimmung erzielt mehr Erfolge.

 

Der Präsident der Amerikanischen Nationalen Handelskammer, Thomas Donohoe verkündete in seiner Rede: …> die amerikanisch-chinesischen Beziehungen gehören zu den wichtigsten Beziehungen in der ganzen Welt. Wir sind voneinander abhängig. Für die engen bilateralen ökonomischen Beziehungen sollten wir unsere Kooperation intensivieren, was auch für die Stärke und Stabilität der Weltökonomie von großer Bedeutung ist … und fügte hinzu, beide Seiten sollten in naher Zukunft mehrere wichtige Themen erörtern, um die wirtschaftlichen Beziehungen weiter zu vertiefen. Konkret nannte er Gespräche über eine bilaterale Investitionsvereinbarung. Nur dann könne eine Win- Win- Situation für Wachstum und Beschäftigung beider Staaten realisiert werden ... dafür müssten jedoch mehrere große Herausforderungen bewältigt werden, unter

anderem in den Bereichen Marktzugangspolitik, nationale Sicherheit und Cybersicherheit … Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Seiten müssen ernst genommen und gelöst werden. … solche Meinungsverschiedenheiten die enormen Perspektiven unserer Kooperation nicht beeinträchtigen …

Meinungsverschiedenheiten dürfen keinesfalls die enormen Perspektiven unserer Kooperation beeinträchtigen … <.

                                                                      © wolle LCF__2015

Leipzig/ Halle

Leonard Peltier wird 71 Jahre

Mehr als 2.000 Unterschriften wurden in den vergangenen zwei Wochen für den indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier gesammelt, der nach 40 Jahren Haft, wahrscheinlich auch seinen 71. Geburtstag am kommenden Samstag 12. September, unschuldig hinter Gittern verbüßen muss.

 

Hier geht es direkt zur Petition der GfbV

 

In Halle (Saale) wird Leonard Peltiers Geburtstag öffentlich gefeiert. Hier hat sich ein Unterstützerkreis gebildet, der am Samstag, 12. September 2015, den 1. Mitteldeutschen Native American Day organisiert.

 

Ab 18:30 Uhr wird in der Pauluskirche eine Filmvorführung, eine Lesung und ein Konzert von Mitch Walking Elk geben.  

 

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es beim dortigen Lokalsender Radio Corax. Wenn Sie mehr über das Schicksal von Leonard Peltier wissen wollen - 

WWW.MENSCHENRECHTE WELTWEIT

 

Volker Herres,

Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: >>>Heimat stiftet Identität. Weltweite Flüchtlingsströme und steigende Ressentiments gegenüber Fremden zeigen jedoch die gesellschaftspolitische Brisanz, die diesem Begriff – auch – zu eigen ist. All diese, sehr unterschiedlichen Aspekte, werden sich in unserem vielfältigen Programmangebot widerspiegeln.<<< Eine Woche, ein Thema: Im Ersten, in allen Dritten und in den Partnerprogrammen der ARD, im Radio und im Internet werden vom 4. bis 10. Oktober die unterschiedlichsten Facetten von Heimat in den Mittelpunkt gerückt: neben aktuellen, politischen Implikationen von Heimat die vielfältige, reiche Kultur, die Heimat in all ihrer Unterschiedlichkeit ausmacht, aber auch die moderne Heimat mit Trends und dem Heimatgefühl der jungen Generation.

 

 

 

Natalia Wörner 

Patin der Themenwoche 2015

Heimat, dieses Wort steht für sich und löst bei jedem Menschen etwas aus. Die Intendantinnen und Intendanten haben nun beschlossen, dass sich die zehnte ARD-Themenwoche diesem Thema annehmen soll. Die ARD-Themenwoche Heimat findet unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR) vom 4. bis 10. Oktober 2015 statt. Die Themen Heimat und Flüchtlinge gehören zusammen so Natalia Wörner (47) am Mittwoch in Hamburg zur PK der ARD. Alle Anfeindungen und Beschimpfungen bei uns müssen aufhören. Wir müssen lernen, mit irrationalen Ängsten umzugehen<<<. Die gebürtige Schwäbin Wörner reist für ein Projekt des Vereins Kindernothilfe am Sonntag in den Libanon zu syrischen Flüchtlingsfamilien.

 

Herbert Grönemeyer

Was ist Heimat? Das ist das Thema der ARD-Themenwoche Anfang Oktober. Pate ist unter anderen Herbert Grönemeyer. Heimat bedeute auch, dass >>> unsere Menschen im Land zusammenstehen gegen Leute, die Flüchtlinge angreifen<<< erklärte er LipsCity am 19. August im Ballsaal von St. Pauli. Politik kritisierte er scharf, und kommentierte die Abwesenheit des dritten Paten, welcher mit einem Video von der Wiese Festwiese des Affenhauses, sein Bedauern zum Ausdruck brachte.


Sein Song zur Themenwoche ’HEIMAT’

 

Es ist allerhand hier zu sein

So ein schönes Land- ganz allgemein

Die wahre Tücke steckt im Detail

Wir verlieren uns schnell in Einerlei

Wir sind nicht verdammt hier zu sein

Dies ist unser Land, deins und meins

Es ist ein vielschichtiges Revier

Wir mögen es- wie andere ihrs.

 

________________________________________________________________________

 

Internationaler

Tag der indigenen Völker  

Tag der autochthonen Bevölkerungsgruppen der Welt

 

2015 am 09. August 2015. Er wird veranstaltet, um die Rechte der indigenen Bevölkerung zu fördern und zu schützen. Der Aktionstag würdigt auch die Leistungen und Beiträge, die indigene Bevölkerungsgruppen leisten, um internationale Fragen wie den Umweltschutz zu verbessern. Der Tag der indigenen Völker wurde zuerst von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1994 ausgesprochen, anlässlich des Tags des ersten Treffens der UN-Arbeitsgruppe für indigene Bevölkerungsgruppen im Jahr 1982.

 

Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

 

Forscher und Aktivisten (rd 200) fordern von Dilma Rousseff, die Aufnahme des Betriebs für den Staudamm Belo Monte zu stoppen. Hier liegt die Chance, einen Ethnozid an der indigenen Bevölkerung in letzter Minute zu verhindern. Sie fordern das Betreiberkonsortium auf, die letzte Betriebserlaubnis zu verweigern.

 

1957 gegründet, ist die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) eine der ältesten entwicklungspolitischen Organisationen Deutschlands. Wir fördern Projekte in Afrika, Indien und Brasilien.

Pressekontakt: Marek Burmeister

 

Tel. 030-25 94 08 06,

marek.burmeister@aswnet.de,

www.aswnet.de

____________________________

  

LCF/ Leipzig

24. JULI 2015

 

DER  NEOLIBERALISMUS MACHT ES

 

MÖGLICH

 

WER BEHERRSCHT DIE WELT

 

 

Während ihrer 127-jährigen Geschichte hat die Financial Times einen vorzüglichen Platz im Journalismus belegt.

 

   Die FT genießt ein wertvolles Vertrauensverhältnis in der ganzen Welt. Sie fährt in eine NEUE ZUKUNFT in der Zeit weltweit stetig wachsender Kapitalmärkte, gefangen im Netz des freien Neoliberalismus. Ihr Ruf beruht auf ihrer redaktionellen Unabhängigkeit. Die Londoner Basis steht im Mittelpunkt der globalen Finanzwelt. Ihre Rentabilität darf als Zeugnis redaktioneller Unabhängigkeit geschrieben werden.

 

Nikkei  >>>der traditionelle japanischen Zeitungsverlag<<<  kauft mittels seiner Finanzkraft, auf Basis einer von beiden Partnern geteilten Wirklichkeitsauffassung. Ihre Übereinkunft besteht darin, die Wirklichkeit keinesfalls in einer zeitlich-kausalen Weise zu sehen. Es soll eine gemeinsam und einvernehmlich beschlossene Aufteilung von Aufgaben geben in Hinsicht auf DIE Gesamtaufgabe.  Im letzten Jahrzehnt hat sich die Financial Times an der Spitze der digitalen Revolution behauptet, wie auch im Aufbau eines profitablen Abonnement Geschäfts. Es gibt eine vollwertige US Edition. Die Operation Asien mit Sitz in Hongkong läuft seit der Jahrtausendwende.

 

    Durch diesen revolutionären Verlagsverkauf & Kauf zeigt sich eine internationale Medienmacht, die jetzt Entscheidungen für Gesellschaften im Welthandel, Wirtschaft & Finanzen Ziel gerichteter beeinflussen zu können.

________________________________________________________

 

 

 

50 Jahre

 

Katakombenpakt/ Domitilla

 

1965

 

Leitwort des Konzils:

 

>>>Die Kirche soll das sein, was sie ist und sein will. Die Kirche erweise sich für alle friedliebenden Menschen, vornehmlich der Armen<<<.

 

SchonWochen vor Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils feierten 40 Konzilväter Eucharistie aus der ganzen Welt. Am Ende der Messfeier unterzeichneten sie den Pakt, der nach dem Ort des Geschehens benannt wurde.

 

Zu den Erstunterzeichnern gehörten auch zwei Deutsche: Julius Angerhausen (1911–1990), Weihbischof in Essen, und Hugo Aufderbeck, Weihbischof in Erfurt. Diesem Pakt folgten 500 weitere Bischöfe aus der ganzen Welt.

 

Ihre Selbstverpflichtungen wurden erstmals am 9. Dezember 1965, dem Tag nach dem feierlichen Abschluss des Konzils, von der französischen Tageszeitung Le Monde veröffentlicht. In deutscher Sprache wurden sie erstmals 1969 in einer Ost-Berlin Biographie von  Camillo Torres  bekannt gemacht.

 

Wesentliche Initiatoren waren Hélder Câmara, Bischof Guy-Marie-Joseph Riobé von Orléans und Kardinal Giacomo Lercaro. Sie folgten dem Aufruf aus Nazareth von P. Paul Gauthier, einem Arbeiterpriester in Nazareth, und seiner „Bruderschaft der Gefährten des Zimmermanns Jesus von Nazareth“ mit der Überschrift: >>> Jesus, die Kirche und die Armen<<<< Diesen Aufruf verteilten Maximos V. Hakim, seit 1964 Erzbischof der melkitischen Kirche in Nazareth, und der belgische Bischof Charles-Marie Himmer von Tournai. Alle bekannten sich dazu, dass das Thema der Armen keinesfall nur ein Sprechthema des Konzils unter vielen sein darf, sondern es als zentrale Frage in das Konzil eingebracht werden muss, nach Vorlage der Studie von Kardinal Yves Congar OP

für eine dienenden Kirche der Armen.

 

Die Bischöfe mit ihrer Ich-Botschaft  offenbarten ihr Vorbild Jesu. Das Königreich  seines Vaters hat sich genaht. Glücklich ist der Mensch, der sich seiner geistigen Bedürfnisse bewusst wird. Sie erkannten, dass sich trotz einzelner Erfolge ihr Einsatz für eine Kirche der Armen gesamt kirchlich keinesfalls organisieren lässt. Darum beschlossen sie, mit ihrem eigenen Beispiel voranzugehen:

 

Wir wollen so leben, im Blick auf Wohnung, Essen und Verkehrsmittel, wie die Menschen um uns herum.

Wir verzichten auch, was unsere Amtskleidung angeht,

als Reiche zu erscheinen.

Wir wollen weder Immobilien noch Mobiliar besitzen.

Wir lehnen es ab, mit Titeln angesprochen zu werden.

Wir werden alles meiden, Reiche und Mächtige zu bevorzugen.

Wir wollen uns vor allem den Benachteiligten und Unterentwickelten zuwenden.

Wir unterstützen soziale Werke, die sich auf Liebe und Gerechtigkeit gründen und

Frauen wie Männer in gleicher Weise im Blick haben.

Wir wollen das ALLES, durch persönlichen Einsatz der Verantwortlichen, auch in den Regierungen unserer Heimatländer durchsetzen.

2015 sagt LCF:

Amen

______________________________________________

 

LCF/ Leipzig

 

 

USA und Bundesregierung

 

 

 

Allein die Opposition im Bundestag regt sich auf und bringt Empörung zum Ausdruck. Von Totalversagen im Kanzleramt ist die Rede. Die Opposition will Aufklärung, so wie der NSA- Untersuchungsausschuss, doch diese Aufklärung scheiterte bisher zum einen an der Haltung der US-Regierung, die sich jegliche Einmischung deutscher Politiker in ihre Geheimdienst Angelegenheiten erfolgreich verbeten hat.

 

Und zum anderen an der Beschwichtigungspolitik der Bundesregierung, die zwar nicht amüsiert schien über das Ausmaß der NSA- Ausspähung, gleichzeitig aber immer wieder den Eindruck vermittelte, die Arbeit der NSA diene ja vor allem dem Kampf gegen den Terrorismus, also einem guten Zweck und da müsse man auch mal ein Auge zudrücken können. Unter keinen Umständen sollten die Beziehungen mit den USA belastet werden.

Beschwichtigen - das geht nicht mehr länger

 

Bei klaren Gesetzesverstößen ist diese Beschwichtigungspolitik allerdings völlig fehl am Platz. Das sollte auch die Kanzlerin wissen. Jeder deutsche Regierungswähler und natürlich selbst der Bundestag haben das Grundrecht, über alle Details der NSA- Ausspähung informiert zu werden.

________________

 

 

 


 

 

Brachten Verhandlungen Erfolg ?

 

 

 

 


 

Vertrauen wird in welche Richtung aufgebaut? Der IWF bleibt an Bord. Das bisherige IWF-Programm wird durch einen neuen Antrag beim IWF durch Griechenland noch grausamere Härten zur Folge haben.

 

    Es wird den Privatisierungsfond geben: Volumen 50 Milliarden Euro. Kein nominaler Haircut mit Aussicht der Streckung von Laufzeiten. Nach 17 Stunden nächtlichem Verhandlungsmarathon hat sich die Eurozone einstimmig geeinigt. Das Reformprogramm für Griechenland beinhalte >>beträchtliche Reformen<< und >>finanzielle Hilfe<<. Der letzte Streitpunkt, ein Fond zur Privatisierung, scheint vom Tisch zu sein. Diese Gespräche liefen seit Sonntagabend. Mehrere Male wurden sie unterbrochen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der französische Präsident François Hollande, der griechische Premier Alexis Tsipras sowie Ratspräsident Donald Tusk haben den entscheidenden Kompromissvorschlag ausgearbeitet. Griechenland wird in den kommenden drei Jahren bis zu 86 Milliarden Euro benötigen. Deshalb gestalteten sich die Verhandlungen so schwierig. So viel Geld gebe es nur gegen mehr Reformen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte am Wochenende sogar für einen auf fünf Jahre befristeten Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone geworben.

LCF/ Leipzig

13. Juli 2015/

 

      9.30 Uhr

_________________________________________________________________________

LCF/ Leipzig/ Göttingen/Sarajevo/Srebrenica, 

8.7.2015

 

OFFENER BRIEF

 

An Bundeskanzlerin Angela Merkel,

anlässlich Ihrer Reise nach Sarajevo (9.7.) Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

 

unsere Menschenrechtsorganisation, die Gesellschaft für bedrohte Völker International, begrüßt ausdrücklich Ihren Besuch in Sarajevo und Ihr Interesse für das geschundene Bosnien und Herzegowina. Zwei Jahrzehnte nach dem Schrecken von Genozid, Massen-Vergewaltigungen und Massenvertreibung bitten wir Sie, verehrte Frau Bundeskanzlerin, sich für dieses geteilte und noch immer darniederliegende Land einzusetzen.

 

         Die Situation Bosnien-Herzegowinas ist zweifellos unerträglicher als die jedes anderen europäischen Landes. UNO und NATO und somit auch die westlichen Großmächte haben die Zerstörung von Bosnien-Herzegowina und der Vernichtung von bis zu 150 000 seiner Einwohner nahezu tatenlos hingenommen. Sie haben nach dem Vorbild der früheren südafrikanischen Apartheid das Land in zwei Teile geteilt und den einstigen Aggressoren, deren Führung sich inzwischen vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal (ICTY) in Den Haag verantworten muss, die Hälfte Bosniens überantwortet. Statt die Rückkehr der Vertriebenen zu ermöglichen und durchzusetzen wurden nahezu ethnisch reine Gebiete geschaffen. Ausgerechnet die gerade wiedervereinigte Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete, neben den Großmächten Frankreich, Großbritannien, Russland und den USA, jenes Teilungsabkommen von Dayton ( 1995 ), das die Vertreibung von über 1,2 Millionen Bosniern, überwiegend Muslime, sanktionierte. Nachdem die Bundesrepublik etwa 350.000 bosnische Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen hatte, zwang sie nach Kriegsende mehr als 200.000 dieser unglücklichen Menschen, denen die Heimat aufgrund der Grenzziehung nun verschlossen war, zur Auswanderung nach Australien, Kanada und in die USA. Sehr viele von ihnen, die unter anderem im heißtrockenen West-Australien, im Mormonenstaat Utah oder am Mississippi angesiedelt wurden, leiden bis heute unter den Folgen dieser Zwangsvertreibung.

 

Das war eine der schlimmsten Seiten deutscher Flüchtlingspolitik, eines Landes, dessen Einwohner zu mehr als einem Drittel Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaussiedler oder deren Nachkommen sind. Wir appellieren an Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, die Sie - wie Bundespräsident Joachim Gauck - die deutsche Teilung erleiden mussten, sich für eine schnelle Wiedervereinigung des gequälten Bosniens einzusetzen. In unserer bosnischen Sektion der Gesellschaft für bedrohte Völker, sind alle ethnischen Gemeinschaften und Konfessionen vertreten. Wir bitten Sie auch, sich energisch für das gepeinigte Srebrenica einzusetzen. Srebrenica und die überlebenden Opfer eines der furchtbarsten in Europa begangenen Verbrechen dürfen nicht weiter damit bestraft werden, Teil der den Tätern überlassenen Nordhälfte Bosniens zu bleiben, deren Polizei und Armee für die Tötung ihrer Liebsten verantwortlich sind.

 

             Wenn Srebrenica nach dem Vorbild des Distriktes Brcko zum Distrikt unter Verwaltung der Zentralregierung von Bosnien und Herzegowina gestellt wird, können alle überlebenden Genozidopfer an diesen Ort wieder zurückkehren und dort die Erinnerungen an ihre Angehörigen pflegen. Der Staat Bosnien und Herzegowina mit seiner komplizierten Struktur - zwei Entitäten, 183 Ministerien, 14 Regierungen, 14 Parlamente, zehn Kantone, drei Schul-, Renten- und Krankenversicherungssysteme - ist absolut funktionsunfähig. Die Dayton-Verfassung hat eine auf ethnisch-rassischen Prinzipien beruhende Apartheid geschaffen, die für den größten Teil der Bevölkerung unerträglich ist. Dazu kommen Vetternwirtschaft und Korruption und 20 Jahre nach Kriegsende weiter zunehmende Verarmung. Schließlich bitten wir Sie, verehrte Frau Bundeskanzlerin, den Beitritt eines wiedervereinigten Bosniens in die Europäische Union zu unterstützen genauso wie die Anstrengungen von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen, zurückzukehren, und die Suche nach 7886 noch Vermissten. Mit freundlichen Grüßen Tilman Zülch, Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker International, Ehrenbürger von Sarajevo, Träger des Preises Sloboda (Freiheit) des Antikriegszentrums Sarajevo und des Silberordens des Präsidiums der Republik BiH, Ehrenplakette des Verbandes der Lagerhäftlinge des autonomen Bezirks Brcko, Fadila Memisevic, Direktorin der Gesellschaft für bedrohte Völker – Bosnien und Herzegowina mit den Vorstandsmitgliedern der bosnischen Sektion: Eli Tauber, Vertreter der Jüdischen Gemeinde in Bosnien und Herzegowina, Holocaust-Forscher Ljubomir Berberovic, Vertreter des Serbischen Bürgerrates – Bosnien und Herzegowina Miro Lazovic, Vertreter des Serbischen Bürgerrates, stellvertretender Präsident des Stadtrates Sarajevo, Mitglied im Kriegspräsidium von Bosnien und Herzegowina 1992 – 1995 Mile Babic, Vertreter des Kroatischen Volksrates Bosnien und Herzegowina, Franziskaner und Professor an der Theologischen Fakultät in Sarajevo Emir Zlatar, Generalsekretär des Kongressrates der bosniakischen Intellektuellen in Sarajevo Amina Rizvanbegovic-Dzuvic, Direktorin des Bosniakischen Instituts Jasmin Meskovic, Präsident des Verbandes der ehemaligen Häftlinge in Konzentrationslagern, Sarajevo Hatidza Mehmedovic, Präsidentin der >>Srebrenica-Mütter<< in Srebrenica Bajro Beganovic, Präsident des Romavereins >>Unsere Zukunft<<, Sarajevo P.S.: Uns allen sollte zu denken geben, dass führende, international renommierte jüdische Persönlichkeiten ihre Solidarität mit den vor allem muslimischen Opfern Bosniens öffentlich bekannten und den Völkermord geißelten und von denen viele auch unsere Menschenrechtsarbeit unterstützten.

--

Gesellschaft für bedrohte Völker - Pressereferat

Postfach 2024, 37010 Göttingen

Tel. 0551 499 06-25, Fax 0551 58028

presse@gfbv.de – www.gfbv.de

uno-botschafter@vodafone.de - www.lipscityforum.jimdo.com

Förderer - Leopold Graf von Lebertus

____________________________________________________________________

 

 

DEUTSCHLAND

 

  IST  KRANK -

 

DEUTSCHLAND 

 

FEHLT  VERNUNFT

 

LEITARTIKEL  •  8. JULI 2015

 

A  & Ω  •  LICHT,   

auf die  neoliberale

Deregulierungsideologie

 

LCF/ Leipzig

 

Die Lösung der Euro und Griechenland Krise, ist auch eine Frage demokratischer Volksabstimmung. Spätestens seit Ende des kalten Krieges, hat die ökonomisch organisierte Volkswirtschaft als Marktwirtschaft, ihre Überlegenheit gegenüber zentralistischen Wirtschaftformen bewiesen. Dem Verursacherprinzip  folgend, ist hierbei ganz allein der Finanzsektor einbezogen, welcher in absolute Pflicht genommen werden muss. Wem eine Stadt, ein Land oder gar Europa gehört,  eine solche Frage ist seit dem Feudalismus nicht mehr gestellt worden.

 

In Europa sind in den fünfzehn Jahren nach Abschluss des Maastrichter EU-Vertrags die nationalstaatlichen, eigentumsrechtlichen und verteilungspolitischen Strukturen zutiefst verändert und zum Unterbau neuer Herrschafts- und Verfügungsstrukturen gemacht worden. Heute sind demokratische Entscheidungsprozesse, wie das griensche der Volk der ganzen Welt beweist, lediglich noch Garnierungsversuche neoliberaler Politik. Im Schatten dieser Ideologie erleben wir einen Zusammenbruch der Steuerungsinstanzen mit Blick auf eine verloren gegangene bürgerlich-kapitalistische Welt. Die bisherigen in alten Systemen erworbenen Positionsvorteile oder Klassenprivilegien tendieren zu einer immer rücksichtsloseren Akkumulation von Geld, zu ein im wahrsten Sinne des Wortes >systemischen Korruption<. Dieses neuartige Regime unterliegt jedoch, wie alle bisherigen Regierungsformen auch, letztlich der weltweit sozial- demokratischen Entwicklung der Völker, im Sinne >Völker hört die Signale >>>wir sind das Volk<<< gehen ins Gefecht<. Indes geht es um weit mehr, als nur das Schließen von Gerechtigkeitslücken. Glaubwürdigkeit in Form von Vertrauen und Legitimation der Demokratie stehen auf dem Spiel.

 

Solange Finanzmärkte die Politik nach Belieben vor sich hertreiben können, geht das noch arbeitende mit dem Arbeitslosen Volk, ins Gefecht auf die Straßen. Deshalb ist das Primat der Politik gegenüber dem Finanzsektor wiederherzustellen, welches mit Vollzug der friedlichen Revolution, der neoliberalen Deregulierungsideologie geopfert wurde.

 

Nachder Lehman-Pleite waren die Finanzmärkte nur noch mit milliardenschweren Garantien der Arbeiterklasse- dem Steuerzahler vor dem Zusammenbruch retten. Fazit: Märkte tendieren keineswegs automatisch zu einem Gleichgewicht. Sie können vielmehr sich selbst verstärkende Ungleichgewichte lostreten, die nicht nur die Wirtschaft in Existenz gefährdende Krisen treiben, sondern auch für die Politik zur ernsthaften Bedrohung entwickelt.

 

Diese Regulation ist die Chance zur Beseitigung der Euro Krise. Sie ist allerdings auch eine Ursache in staatlicher Schuldenmacherei. Diese wurde jedoch erst durch die Rettungsaktionen in der Finanz- und Wirtschaftskrise entscheidend verschärft. Gleichwohl muss die Schuldenexplosion als Rechtfertigung für Spekulationsattacken auf die europäische Gemeinschaftswährung herhalten, obwohl die Staatsverschuldung in Japan, den USA oder Großbritannien weitaus schwieriger ist als in der Euro-Zone.

So lange wir die Fragen stellen, wem eine bestimmte Immobilie, ein Handwerksbetrieb, ein Gemälde usw. gehört, erlaubt das bürgerliche Eigentumsrecht ziemlich präzise Antworten. Fragen wir, wem ein Konzern, eine Bank, die Deutsche Bahn AG, der Hamburger Hafen usw. gehören, so wird die Feststellung der Eigentumsverhältnisse schon schwieriger. Manches liegt im Verborgenen, scheint unentwirrbar. Schließlich stoßen wir auf private Anteilseigner und damit erstens auf die Konzentration von riesigen, aus vielen unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen gefilterten Geldvermögen in den Händen einiger weniger Personen und Familien, und zweitens auf die Verschiebung öffentlichen Eigentums des Staates, der Kommunen und gesellschaftlichen Eigentums Wasser, Natur… in eben diese Sphäre privaten Eigentums.

 

     Superreichtum weist ganz bestimmte Charakteristika auf. Er verfügt über eine oder mehrere Großbanken. Ferner übt er einen absoluten oder zumindest beherrschenden Einfluss auf 1en, 2en, 3en oder mehrere Industriekonzerne aus. Superreichtum kontrolliert die jeweilige Familie, eine oder auch mehrere von ihr errichtete Stiftungen. Zu ihren Vermögenswerten gehören einerseits handfeste Aktienpakete, die eine Kontrolle über riesige industrielle Bereiche sichern. Zum anderen sollen sie effizienten gesellschaftspolitischen Einfluss auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens ermöglichen. Diese steinreichen Familien haben außerdem eine oder mehrere Universitäten oder Technische Hochschulen gegründet. Zumindest unterstützen sie solche Institute mit Forschungsgeldern. Darüber hinaus treten sie als politische Geldgeber auf, meistens zum Nutzen ihrer Partei, die so etwas wie das Spiegelbild der Reichen im Lande ist. Diese Familien haben große Vermögenswerte im Ausland angelegt. Auf diese Weise üben sie Einfluss auf die Außen- und der Verteidigungspolitik der Regierung aus. Sie haben Gefallen, sind stark interessiert, am politischen Kurs als Strategie wohlfeiler Unwahrheiten. Zeitgleich üben sie direkten Einfluss auf die Massenmedien aus. Ihre Konzernen gehören die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunk- und Fernsehstationen mittels riesiger (in Menge) Unwahrheiten. Beiträge für die Werbung als Mittel der Profitmaximierung werden aus der Portokasse bezahlt.

 

Nach dem milliardenschweren Euro-Rettungsschirm muss Schluss gemacht werden, dass die Finanzmärkte die Politik in Geiselhaft nehmen. Am Ende haben wieder die Steuerbürger die Rechnung im Wege knallharter Sparaktionen zu begleichen. Soll also die rechtstaatliche Demokratie nicht endgültig zur Marionette international agierender Finanzjongleure verkommen.

 

Dem Prinzip der sozialen Marktwirtschaft muss mit Nachdruck der Völker, Geltung verschafft werden. Der Staat setzt  innerhalb derer Regeln, die sich als wirtschaftliche Akteure entfalten können. Die von den Deutschen im Alleingang erlassenen Verbote von Leerverkäufen, und dem Handel mit Kreditausfallversicherungen, sind ein erster Schritt in diese Richtung. In globalisierten Märkten greifen sie für sich genommen gleichwohl zu kurz. Damit es keinesfalls beim symbolischen Aktionismus bleibt, muss eine weltweite Regulierung das eigentliche Ziel sein.

 

Wenn sich eine dauerhafte Legitimationskrise der Demokratie verhindern lassen kann, dann taucht am Horizont eine Verschärfung der demokratischen Defizite auf. Sie sind für die Europäische Union  Bestandteil -der Aufwertung zum Trotz, von EU Abgeordneten M. Schulz- der wie zu hören ist, als Kanzlerkandidat der SPD antreten soll. Die Finanzmarktregulierung und insbesondere die Korrektur der Geburtsfehler der Währungsunion erfordern Kompetenzverlagerung. Zu einer gemeinsamen Währung gehört mehr als nur eine gemeinsame Zentralbank. Auch in der Haushalts-, Steuer-, Sozial- und Lohnpolitik führt kein Weg an einer stärkeren Harmonisierung vorbei.

 

Das Bundesverfassungsgericht legte Vorgaben auf den Tisch, im Lichte unseres heutigen Leitartikels, für grundlegende demokratische Normen für den Weg in eine politische Union.

 

Unser Euroland braucht einen neuen Anlauf zu einer Verfassung, benötigt ein einheitliches Wahlrecht für ein gewähltes Parlament. Aus ihm muss eine europäische Exekutive hervorgehen, die dann eine wahre Machtbalance mit einem Länderrat der Mitgliedstaaten die Zukunft der Völker bestimmen kann.

© prof. dr. Walkhoefer

_________________________________________________

LCF/ IOC-Präsident Thomas Bach hat die Vergabe der europäischen Fernsehrechte für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 an das US-Unternehmen Discovery Commercial gerechtfertigt und als GELUNGEN bezeichnet. Er anerkenne deren >qualitativ exzellente Berichterstattung in der Vergangenheit<, doch jetzt sei Zukunft mit den vielen neuen Möglichkeiten. Nach Vertragsabschluss mit Discovery besteht die Chance für ARD/ZDF, Zusatzrechte von dem US-Unternehmen zu kaufen. In Deutschland ist weitaus mehr Platz als nur 200 Stunden TV von den Olympischen Spielen.

 

Ineiner >Ausschreibung nach europäischem Wettbewerbsrecht< habe das Internationale Olympische Komitee die Rechte für 1,3 Milliarden Euro an den bestbietenden Bewerber vergeben. Dafür habe es ein >qualitativ sehr hochstehendes Angebot bekommen<, mit einer großen Breite auf vielen Plattformen. Sowohl die Europäische Rundfunk-Union (EBU) als auch ARD/ZDF hätten sich in einer Befragung außerstande gesehen, ihre Angebote nachzubessern.

 

Nach seinen Angaben ist die EBU am 23. Juni in einem >persönlichen Gespräch< über den Stand der Ausschreibung informiert worden. Diese habe zugesagt, die Informationen auch mit ARD und ZDF zu besprechen. Der EBU-Vertreter habe bereits in diesem Gespräch zum Ausdruck gebracht, dass eine Besserung des Angebots >schwierig oder unmöglich sei. Einen Tag später sei dann die Bestätigung von der EBU gekommen, dass kein erhöhtes Angebot zu erwarten sei. Daraufhin haben wir am 29. Juni den Vertrag mit Discovery Commercial unterschrieben<, sagte der IOC-Präsident. Die Erklärung des Ablaufs sei wichtig, >um Legendenbildungen vorzubeugen<.

 

Der erste Blick des IOC auf die Angebote habe den Inhalten gegolten, >und da haben wir gesehen, dass sich das Discovery-Angebot mit seinem Tochterunternehmen Eurosport exakt an der Olympischen Agenda 2020 orientiert. Auf der einen Seite der besondere Fokus auf jugendliche Zielgruppen mit sehr klaren Angeboten, wie man die Spiele auf den Bereichen transportieren kann, auf denen sich diese Zielgruppen bewegen<, erklärte Bach.

 

Zudem sei eine >klare Vorstellung und ein Angebot enthalten, zwischen den Olympischen Spielen olympischen Sportarten eine erhebliche Bildschirmpräsenz einzuräumen<. Im Ergebnis sei das mehr olympischer Sport auf den Sendern des Unternehmens. Dazu gebe es die >klare Zusage< sich noch verstärkt um Übertragungsrechte zu bemühen, >sie haben ja schon im letzten Jahr erhebliche Rechte erworben<.

 

Alsweiteres starkes Argument für den Abschluss mit Discovery Comercial sieht der IOC-Präsident eine Zusammenarbeit mit dem von ihm initiierten Olympia-Kanal, der im kommenden Jahr starten soll und in den das IOC in den ersten sieben Jahren 500 Millionen Dollar investieren will und den olympischen Sportarten 356 Tage im Jahr eine Bühne bieten.

 

Hier gebe es die Zusage, Beiträge des Olympia-Kanals in den frei empfangbaren Sendern von Eurosport zu übertragen. Zum Vertrag zählt die Bedingung, mindestens 200 Stunden im Free-TV von den Sommerspielen und 100 Stunden von den Winterspielen zu berichten. Das Vertragspaket umfasst Exklusivrechte für alle Plattformen, einschließlich Bezahlfernsehen, Internet und mobile Endgeräte in 50 europäischen Ländern.

 

Beidiesen Angebot habe man >eine Identifikation und ein Kommitment zu Olympischen Spielen und zu der Agenda 2020 gespürt<. Beim Vergleich der inhaltlichen und finanziellen Angebote habe Discovery herausgeragt. Das gelte auch im Vergleich zu dem Angebot von ARD/ZDF. >Es ist ihnen die Gelegenheit gegeben worden, noch einmal nachzubessern. Das haben sie nicht gemacht<.


LCF - Statement von ARD/ZDF zu den Aussagen des IOC-Präsidenten Thomas Bach

 

Mit großer Verwunderung haben ARD und ZDF die Aussagen von IOC-Präsident Thomas Bach über den Vergabeprozess zum Rechte- Erwerb der Olympischen Spiele 2018-2024 zur Kenntnis genommen.

 

    Hierzu dürfen wir festhalten, dass ARD/ZDF sich separat und nicht über die EBU an der Ausschreibung beteiligt und über ihre Sportrechte Agentur SportA ein entsprechendes eigenes Angebot ausschließlich für den deutschen Markt abgegeben haben.

 

Ferner gab es zu keinem Zeitpunkt nach Angebotsabgabe eine Kontaktaufnahme des IOC mit Vertretern von ARD, ZDF oder SportA.

      Rückfragen an ARD- Sport Koordination: Tel. 089/5900-23780
                                                                    © LCF

_____________________________________________________________________________________

George Orwellt:

 

Politische Sprache dient dazu, Lügen wahr klingen zu lassen und Mord respektabel, um einer Aussage den Anschein von Festigkeit zu geben.

LCF/ Leipzig

2015

 

Vietnams Ende des Krieges 30. April 1975

Nach 40 Jahren Kriegsende kommen die Menschen nicht zur Ruhe. Der Ruf nach Bürgerrechten wird immer lauter. Gläubige Staatsbürger fordern nachdrücklich Religionsfreiheit. Anhaltende Übergriffe der Staatsdiener auf Buddhisten, Christen und andere Glaubensgemeinschaften versetzen die Menschen in Angst und Schrecken.

 

Ulrich Delius Asienreferent Gesellschaft für bedrohte Völker [GfbV] kritisiert: >In den deutsch-vietnamesischen Beziehungen stehen wirtschaftliche Fragen im Zentrum. Menschenrechte und vor allem die Verweigerung der Glaubensfreiheit spielen dabei leider kaum eine Rolle. < Mit umfassender Überwachung, Schikanen, Unterwanderung und Übergriffen versuchen die sozialistischen Behörden Vietnams, religiöse Gruppen gleichzuschalten. Vertreter der Cao-Dai-Universalreligion, der Hoa-Hao-Buddhisten, der Buddhist Unified Church und katholischer sowie protestantischer Kirchen berichten dem Interfaith Council regelmäßig von schwerwiegenden Einschränkungen ihrer Freiheit.

 

So werden religiöse Feierlichkeiten verboten, Versammlungen aufgelöst und Gläubige daran gehindert, zu religiösen Festen zu reisen. Alle Glaubensgemeinschaften werden von den Behörden massiv gedrängt, sich staatsfreundlichen Gruppen anzuschließen. Am 13. April 2015 wurde die Religionsfreiheit massiv verletzt. Ein Tempel der Cao Dai im Kreis Tuy An (Provinz Phú Yên) wurde auf Anordnung von Staatsdienern zerstört. Amtliche Begründung: Um eine Straße zu erweitern. Der Gemeinde wurde weder Ersatz zur Verfügung gestellt noch Schadensersatz geleistet.

 

Seit Kriegende wurden mehr als 250 Tempel der Cao Dai von den Behörden zerstört oder beschlagnahmt. Auch der Interfaith Council wird in seiner Arbeit massiv von Staatsdienern eingeschränkt. Eine Delegation wurde am 27. März 2015 daran gehindert, eine Wohltätigkeitsveranstaltung für Kriegsveteranen aus Südvietnam in der Nähe der Stadt Huê zu organisieren, die keine Sozialleistungen vom Staat erhalten. Jüngst wurde die Unified Church von diesen Diktatoren mit der Zerstörung der Lien Tri-Pagode, in Ho Chi Minh Stadt -ehemals Saigon- bedroht, sollten die fehlenden Glaubensfreiheiten weiterhin öffentlich anprangert werden. 

 

 

 

 

Anschlag auf Generalstaatsanwalt

 

Die Gewalt hält Ägypten in Atem. Nach Kämpfen im Sinai mit mehr als 100 Toten und einem Bombenanschlag in Kairo bekommen Medien nun für einen Teil ihrer Berichterstattung einen Maulkorb.

 

   Die Medien in Ägypten sollen Auf Anweisung der Regierung sollen die Medien in Ägypten in keiner Weise über Ermittlungen zum Bombenanschlag auf den Generalstaatsanwalt berichten. In- und ausländische Medien dürften nichts mehr zum Stand der Untersuchungen veröffentlichen, bis diese abgeschlossen sind.

 

Die staatliche Nachrichtenagentur Mena teilte diesen Beschluss am Donnerstag den 02.Juli 2015 mit. Es sei künftig nur noch erlaubt, offizielle Stellungnahmen der Staatsanwaltschaft zu verbreiten. Die Maßnahme sei angeordnet worden, um die Ermittlungen zu schützen.

 

   Generalstaatsanwalt Hischam Barakat war am Montag bei einem Bombenanschlag in Kairo getötet worden. Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi hatte daraufhin angekündigt, Prozesse künftig beschleunigen zu wollen - als Teil seines Kampfes gegen die verbotene Muslimbruderschaft, die die Regierung für diesen und andere Anschläge verantwortlich macht. Die Bruderschaft bestreitet, an Gewalttaten beteiligt zu sein.

 

Die Muslimbrüder beschuldigten derweil die Regierung, neun ihrer Mitglieder am Mittwoch bei einer Razzia "kaltblütig" ermordet zu haben. Unter den Opfern sei auch der ehemalige Parlamentsabgeordnete Nasser al-Hafi. Ein Sprecher der Sicherheitskräfte hatte den Vorfall so dargestellt: Polizisten sind bei der versuchten Festnahme der "gesuchten Terroristen" unter Beschuss geraten und haben das Feuer erwidert.

 

   Ägypten wird seit einigen Tagen vermehrt von Terror und Bombenexplosionen erschüttert. Fast 120 Menschen waren am Mittwoch bei Angriffen islamistischer Extremisten auf Posten der Armee und anschließenden Gefechten auf der Sinai-Halbinsel getötet worden. Die Terrormiliz Islamischer Staat bekannte sich zu den Anschlägen.

© LCF______

 

19. bis 28. September 2015

 Journalistenzentrum - Pressereise nach Pakistan

 

 

Den Reiseablauf erfahren die Teilnehmer aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Abflug. Ein außergewöhnliches und umfangreiches Tour-Programm ist aufgrund der zahlreichen Beziehungen des Journalistenzentrum Deutschland gesichert.

 

Obwohl Informationstempo und Informationsquantität der verfügbaren Nachrichten zugenommen haben, wissen selbst unter Medienmachern nur wenige aus erster Hand, unter welchen Umständen zum Beispiel Menschen in einem Krisenland leben.können Journalisten nur publizieren, worüber Kollegen vor Ort ihnen berichtet haben. Die internationale Nachrichten-Berichterstattung orientiert sich zudem allzu oft nur an grausamen Ereignissen, der Alltag wird dabei häufig ausgeblendet oder kommt zu kurz. Dabei sind Berichte über den Alltag viel näher an dem Interesse der Leser, Zuhörer und Zuschauer. wenige westliche Journalisten haben die Möglichkeit, in diesem Land persönlich und zugleich sicher zu recherchieren und somit aus erster Hand zu berichten. Es bedarf einiger Kontakte, um gewünschte Gesprächspartner zu treffen oder außergewöhnliche Orte, Organisationen oder Einrichtungen zu besuchen. der Exkursion werden unter anderem die Großstädte Islamabad, Sialkot und Lahore sein. Im Fokus dieser Pressereise stehen natürlich die Politik, aber auch Kultur, Wirtschaft, Bildung und Medien Pakistans. So erhält man einen guten Einblick in die tatsächlichen Geschehnisse dieses Landes und kann Erfahrungen aus erster Hand publizieren. der vom Journalisten Zentrum Deutschland angebotenen Pressereisen ist es, den Teilnehmern vor Ort eigene Quellen erschließen zu lassen, um schließlich ein realistisches Bild zeichnen können. So erhält man direkte Einblicke und kann Erfahrungen aus erster Hand publizieren. Besuchen von Museen, Theatern oder Bildungseinrichtungen, zB Universitäten sind bei jeder Pressereise unter anderem auch Gespräche mit Journalisten Kollegen von TV- oder Radiosendern und Printmedien sowie großen Wirtschaftsunternehmen und hochrangigen Politikern ein Teil des Angebots. 


https://infopool/pressereisen.html

                                                                                  © LCF/ JULI 2o15

 

V o l k s b e g e h r e n  

 

M i t t e l d e u t s c h l a n d

 

Im Siedlungs- und Wirtschaftsraum Halle-Leipzig erfolgte die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren:

Artikel 29 Absatz 4 Grundgesetz

 

 

Am 01. Juli 2015 wird der Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens beim Bundesministerium des Innern in Berlin vorgelegt. Im Sinne Artikel 29 Deutsches Grundgesetz kann das Bundesgebiet „neu gegliedert werden. Diese Neugliederung als neues Bundesland soll durch die Fusion von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erfolgen. Nach Artikel 29 Absatz 4 Grundgesetz ist das Volksbegehren nur in einem zusammenhängenden, abgegrenzten Siedlungs- und Wirtschaftsraum zulässig. Die Unterschriftensammlung wird notwendig in den Städten Halle (Saale) und Leipzig und den drei angrenzenden Landkreisen Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis.

 

Für das vergangene Jahr 2014 belief sich das Einnahmen- und Ausgabenvolumen der Landeshaushalte in Sachsen auf 17,004 Milliarden (Mrd.) €, in Sachsen-Anhalt auf 10,048 Mrd. €, in Thüringen auf 8,954 Mrd. €. Die Summe der Haushalte der drei Länder betrug also 36,006 Mrd. €. Bei einem Ansatz von 4 % beträgt das jährliche Einsparvolumen 1,440 Mrd. €. Das ergibt pro Einwohner - die drei Länder haben zusammen 8,45 Millionen Einwohner, was eine Ersparnis von 170 € entspricht. Die Personalkosten ohne Polizei, Bildungswesen, Wissenschaft, Forschung und Kultur, Krankenhäuser/Heilstätten beliefen sich im Haushaltsjahr 2013 in Sachsen auf 360 €, in Sachsen-Anhalt 447 €, in Thüringen 417 € pro Einwohner des Landes. Im Vergleich dazu: Baden- Württemberg nur 266 € und in Niedersachsen 301 € pro Einwohner. Halle (Saale) und Leipzig bilden mit den drei unmittelbar angrenzenden Landkreisen Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis einen für die Unterschriftensammlung geeigneten Raum.

 

Das eigentliche Volksbegehren findet im vierten Quartal 2015 durch Amtseintragung von zehn Prozent der Wahlberechtigten statt. Zunächst geht es um die Herbeiführung einer Volksbefragung in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vorzugsvariante ist eine Vollfusion der drei Länder. Alternativen, wie die Zuordnung des Nordens von Sachsen-Anhalt zu Brandenburg oder des Südens von Thüringen zu Bayern können dann Befragungsgegenstand werden. Schließlich findet der Volksentscheid über die Bildung eines gemeinsamen Bundeslandes statt, wegen des Quorums von 25 % der Wahlberechtigten möglichst zeitgleich mit der Bundestagswahl 2017. Mit dem Inkrafttreten der Schuldenbremse im Grundgesetz zum 1. Januar 2020 soll die Länderfusion wirksam werden. Bereits im September 1928 wurde dem Leipziger Rat und den Stadtverordneten eine Denkschrift zur Neuordnung des Reiches vorgelegt, vom Leipziger Stadtrat Dr. Walter Leiske. Fast hundert Jahre brauchte die Politik für eine gründliche Erörterung. Die Zeit zur Realisierung zum Wohl des Volkes ist reif.

____________________________________________________________

© LCF/ 29. JUNI 2o15 

EU- China Gipfeltreffen in Brüssel am 29. JUNI 2015

 

 

In Würdigung des Dalai Lama für sein Lebenswerk, seines jahrzehntelangen Einsatzes für Frieden und Verständigung [am 6. Juli vollendet er sein 80. Lebensjahr auf Erden]. Die EU als Inhaber des Friedensnobelpreis, sollte den würdevollen Umgang mit diesem Tag nutzen und mit besonderer Beachtung grundlegender Menschenrechte der Tibeter, diesen Anlass nutzen. Neben dem Schutz von Glaubens- und Meinungsfreiheit, muss die EU auch um den Respekt der traditionellen Nomaden-Gesellschaft sowie der Bodenschätze und Umwelt Tibets nachhaltig eintreten. Alle wirtschaftlichen Themen im EU- China Dialog stehen im Kontext dieser Bedeutung. China hat durch seine Expansion nach Europa eine massive Ausbeutung von Rohstoffen in Tibet, wie der Region Xinjiang/Ostturkestan vollzogen und steht zuvorderst in Verantwortung.

____________________________________________________________________________________

 

Eine einheitliche Verwaltung aller historisch gewachsenen vatikanischen Medien sei nötig geworden. Die von ihm eingesetzte Medienkommission habe die Lage untersucht und Vorschläge erarbeitet. Vor dem Reformschritt habe er auch die Meinung der Kardinäle eingeholt, die einstimmig ausgefallen sei, schreibt der Papst. Es ist der zweite große Schritt von Papst Franziskus zur Reform der römischen Kurie. Das vatikanische Wirtschaftssekretariat unter Leitung von Kardinal George Pell hatte der Papst >ebenfalls per „Motu proprio< im Februar 2014 ins Leben gerufen. Die geplante Neugruppierung der Päpstlichen Räte folgt mit Ausnahme des Medienrates. Der Rat der neun Kardinäle >K9<, die Franziskus bei der Kurienreform unterstützen, konkretisieren derzeit Vorschläge.

_____________________________________________________________________________________

© LCF_28/06

 

Papst Franziskus veröffentlicht in einem Motu Proprio (lat. aus eigenem Beweggrund) nachhaltige Änderungen in der vatikanischen Medienlandschaft

 

Alle Medien des Heiligen Stuhles werden zu einer neuen Behörde zusammengelegt, dem Sekretariat für Kommunikation >www.vatican.va< übernehmen und auch den Twitterdienst des Papstes @pontifex bestücken.

 

Zum Präfekten der neuen Behörde ernannte der Papst den italienischen Priester Dario Edoardo Vigano, den Direktor des Vatikanfernsehens CTV. Sekretär wird Pater Lucio Adrian Ruiz, Büroleiter des Internetdienstes. Auf die Stellen des Generaldirektors und seines Stellvertreters berief der Papst zwei italienische Laien: Paolo Nusiner, Generaldirektor der Zeitung der italienischen BischofskonferenzAvvenire, sowie Giacomo Ghisani, Büroleiter für internationale und juristische Fragen bei Radio Vatikan.

 

Die Entwicklung der digitalen Medien und die fortschreitende Interaktivität habe ein Überdenken der vatikanischen Außenkommunikation erforderlich gemacht, begründete Papst Franziskus seine Entscheidung.

 

Eine einheitliche Verwaltung aller historisch gewachsenen vatikanischen Medien sei nötig geworden. Die von ihm eingesetzte Medienkommission habe die Lage untersucht und Vorschläge erarbeitet. Vor dem Reformschritt habe er auch die Meinung der Kardinäle eingeholt, die einstimmig ausgefallen sei, schreibt der Papst. Es ist der zweite große Schritt von Papst Franziskus zur Reform der römischen Kurie. Das vatikanische Wirtschaftssekretariat unter Leitung von Kardinal George Pell hatte der Papst >ebenfalls per „Motu proprio< im Februar 2014 ins Leben gerufen. Die geplante Neugruppierung der Päpstlichen Räte folgt mit Ausnahme des Medienrates. Der Rat der neun Kardinäle >K9<, die Franziskus bei der Kurienreform unterstützen, konkretisieren derzeit Vorschläge.

_____________________________________________________________________________________


 

Dietmar Woidke,

 

 

 

 

erklärt:

 

 

Der „Oderlandmarsch“ ist ein vorzügliches Beispiel für freundschaftliches und grenzüberschreitendes Miteinander zwischen Polen und Deutschen. Ein Symbol für gelebtes und grenzenloses Miteinander in Europa. Genau solche Veranstaltungen wie der Oberlandmarsch helfen, auch die wichtige gesellschaftliche Rolle der Bundeswehr mehr in den Fokus zu rücken. Insbesondere beim Katastrophenschutz ist die Bundeswehr in Brandenburg eine unentbehrliche Stütze.

 

Dietmar Woidke ist Ministerpräsident Brandenburgs und Koordinator für die deutsch-polnische grenznahe und zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit der Bundesregierung. Am Samstag den 20. Juni begeisterte er zur Eröffnung des 20. „Oderlandmarsches" 400 Akteure. Den deutschen und polnischen Teilnehmenden des sportlichen Wettkampfes - eine von polnischen Soldaten eingerichtete Oder-Brücke bei Wellmitz - wünschte er viel Erfolg.

_____________________________________________________________________________________




Feldmission


Menschenrechte


auf der Krim




Eine der letzten unabhängigen Menschenrechtsorganisationen auf der Krim soll jetzt mundtot gemacht werden, befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker. Die >Feldmission Menschenrechte auf der Krim<und elf weitere Organisationen stehen auf der so genannten >Patriotischen Stopp-Liste<, die vom russischen Föderationsrat verabschiedet werden soll. Die Aktivitäten dieser Organisationen sind in Russland „unerwünscht“ und gefährden die >nationale Sicherheit<, so die Begründung. Die Liste soll nach der Sitzung des Föderationsrates an den Staatsanwalt und das Außenministerium weitergeleitet werden. Diese Institutionen sollen prüfen, ob die Tätigkeit der genannten Organisationen sich im >Rahmen des russischen Gesetzes< bewegt, berichtete die Sprecherin des Föderationsrates, Walentina Matvijenko.


     In der >Feldmission Menschenrechte auf der Krim“<arbeiten namhafte russische, ukrainische und Menschenrechtler von der Krim zusammen. Sie geben monatliche Berichte über Menschenrechtsverletzungen heraus und sind so eine der ganz wenigen und hoch professionellen, glaubwürdigen Informationsquellen für die menschenrechtliche Situation auf der im März 2014 von Russland annektierten Halbinsel.


>Es ist offensichtlich, dass die Krim noch stärker isoliert werden soll<, sagte die Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke, am Mittwoch in Berlin. Die Krimführung und Russland wollen Zeugen ausschalten.


       Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Blogger und andere kritische Bürger konnten dem Druck von Polizei und Geheimdienst nicht länger standhalten und seien bereits geflohen. Das bekommen gerade auch die Krimtataren zu spüren, die einer systematischen Diskriminierung ausgesetzt sind. Die Feldmission Menschenrechte auf der Krim, hat diese Diskriminierung dokumentiert, unfaire Gerichtsverfahren gegen mehrere Krimtataren beobachtet und darüber berichtet. Aufgrund dieses Engagements wurden die Mitarbeiter der Organisation schon mehrmals vom russischen Geheimdienst vorgeladen und bedroht. Wenn diese wichtige Organisation ihre Arbeit hier nicht weiterführen kann, bedeutete das einen weiteren tiefen Einschnitt in die Rechte der Krimbewohner, erklärt Frau Reinke.


Auf der Liste stehen neben der Feldmission Menschenrechte auf der Krim auch Freedom House, die Soros-Stiftung, die Mac-Arthur-Stiftung, der Weltkongress der Ukrainer, der Koordinationsrat der Ukrainer, das Nationale demokratische Institut für internationale Angelegenheiten, die Charles-Stuart-Mott-Stiftung, das Nationale republikanische Institut, die National Endowment for Democracy Stiftung, sowie das Demokratie Zentrum Osteuropa und die Stiftung Bildung für Demokratie.


                                                           Sarah Reinke ist erreichbar unter Tel. 030 4280 4891     

Justizministerium registrierte Jehovas Zeugen in Moskau als Religionsgemeinschaft


@ LCF/GfbV JUNI 2015

 

 

 

 

 

 

Ramadan wird in China von Menschenrechtsverletzungen überschattet

 

 

 

 

Aufgrund mehrerer blutiger Zwischenfälle möchte China seinen Kampf gegen den Terror in der nordwestchinesischen Unruheregion Xinjiang ausweiten. Chinas Sicherheitsminister Guo Shengkun forderte in Ürümqui: die Polizei müsse ihre Antiterror-Aktionen möglichst effektiver ausführen.

 

 

Vor allem die Symptome und Ursachen des Terrorismus sollten dringend bekämpft werden, lt. Nachrichtenagentur Xinhua, den dann viele Zeitungen abdruckten. Die Region Xinjiang gilt als Konfliktherd, zwischen der dort ansässigen Minderheit der muslimischen Uiguren und den Han- Chinesen. Angehörige der muslimischen Minderheit wurden am 10. Juni 2015 in einem Flussbett einer abgelegenen Region des Bezirks Guma (Präfektur Hotan) in der Autonomen Region Xinjiang von einem Kommando der Polizei von 100 Mann erschossen.

 

 

Erneute Einschränkungen der Religionsfreiheit zu Beginn des Fastenmonats Ramadan am 18. Juni 2015 haben die Spannungen zwischen der lokalen muslimisch uigurischen Bevölkerung und den Sicherheitskräften dramatisch erhöht. Der gewaltsame Zwischenfall ereignete sich, nachdem ein uigurischer Hirte die Polizei über die Anwesenheit von Fremden in dem abgelegenen Flussbett informiert hatte. Daraufhin war die Region von den Sicherheitskräften hermetisch abgeriegelt worden und eine Sondereinheit der Bereitschaftspolizei eröffnete das Feuer auf die Uiguren. Augenzeugen berichteten: Leichen wurden von Polizisten in schwarzen Säcken abtransportiert. Offensichtlich überlebte niemand der Uiguren das Zusammentreffen mit der Staatsmacht.

 

 

Ob es sich bei den getöteten Uiguren tatsächlich um gefährliche Gewalttäter, steckbrieflich gesuchte Personen, Flüchtlinge, Reisende oder um Goldsucher handelte, ist bislang unklar. Chinas Behörden und Politiker warnen regelmäßig vor uigurischem „Extremismus“ und haben die Polizei angewiesen, gegen uigurische Terror-Verdächtige auch den gezielten Todesschuss einzusetzen. Mehr als die Hälfte der in den Jahren 2014/15 getöteten uigurischen Terror-Verdächtigen, waren unschuldige Bürgerinnen und Bürger oder friedliche Demonstranten. Die mangelnde Transparenz der oft blutigen Polizei-Einsätze schürt die Gewalt in Xinjiang/Ostturkestan. Es ist zu befürchten, dass es noch mehr Gewalt während des Ramadan in Xinjiang/ Ostturkestan geben wird. Die chinesischen Behörden versuchen systematisch, Uiguren am Fasten zu hindern. Dies ist eine Verletzung der Religionsfreiheit. Die Schulbehörde hat allen Schulen ein FASTEN- VERBOT angewiesen. Lehrer, Beamte sowie Partei-Mitglieder wurden unter Androhung von Strafen aufgefordert, die Regeln des Islam nicht zu befolgen. Moscheen wurden angewiesen, die Ausweispapiere aller Besucher zu kontrollieren.

___________________________________________________________________________________



LCF/ GfbV 28. Juni 2015



China verschärft Internetzensur


Neue Hacker-Angriffe



Vier Millionen Studenten werden für Internet-Propaganda mobilisiert


Gegen Chinas Kommunistische Partei (KP) wird der Vorwurf erhoben, massenweise mittels Mobilisierung von Studenten die Meinungsfreiheit im Internet weiter auszuhöhlen, sowie ihre Zensur drastisch zu verschärfen. Sie will für ihre „Kommunistische Jugendliga“ bis Ende dieses Monats "vier Millionen Studenten" an den Universitäten für Internet-Propaganda im Sinne der Partei, durch Anwerbung verpflichten.


Allen Hochschulen und Abteilungen der Jugendorganisation wurden in neuen Richtlinien im Februar 2015 verbindlich feste Quoten für die Anwerbung neuer Internetzensoren vorgegeben.


China strebt systematisch nach absoluter Kontrolle. Gezielt wird gegen alle Versuche vorgegangen, die Internetzensur zu umgehen. Kooperierende Hacker spähen mit den Behörden gezielt Kontakte und E-Mail-Verkehr von Uiguren und Anhängern der Demokratiebewegung aus.


Nach Einschätzung US-amerikanischer Computer-Experten ist es den Hackern gelungen, bei Uiguren und bei kritischen Bürgern, den zur Umgehung der Internet-Zensur beliebten VPN-Dienst (Virtual Private Network) mit Trojanern zu infizieren, sowie zahllose Kontakte auszuspionieren.


Seit Jahresbeginn hatten die Behörden systematisch den Verkauf und den Betrieb von VPN-Diensten blockiert, die auch in China ansässigen ausländischen Unternehmen regelmäßig genutzt wurden. Software-Experten der im Silicon Valley ansässigen Sicherheitsfirma AlienVault dokumentierten diese jüngsten Hacker-Angriffe und warnten vor einer weiteren Nutzung von VPN-Diensten in China. Neben dem Einsatz von zehntausenden bezahlten Kommentatoren, die das Internet im Sinne der staatlichen Propaganda manipulieren, sollen die Studenten unentgeltlich ein „harmonisches Internet“ und den Machterhalt der Partei sichern.


So müssen die Abteilungen der Jugendliga nach den offiziellen Vorgaben der Organisation beispielsweise an den Universitäten in der Unruhe Region Xinjiang/Ostturkestan 40.000 neue Internet-Propagandisten anwerben. An Pekings Hochschulen sollen 140.000, in Shanghai 130.000, in den Provinzen Guangdong und Jiangsu 260.000 und 290.000 Studenten gewonnen werden. Dieses Ziel auf der Grundlage von Freiwilligkeit bleibt unrealistisch. Insofern ist weiterer Zwang und die systematische Täuschung der Behörden über das wahre Ausmaß der Mobilisierung vorprogrammiert. In der „Kommunistischen Jugendliga“ Chins sind nach offiziellen Angaben 89 Millionen junge Menschen im Alter zwischen 14 und 28 Jahren organisiert.

 

                                                                                        LCF/ Leipzig, Juni 2015

 

 

Zum ersten Mal finden die EMG 2015 in Deutschland statt – genau 70 Jahre nach Ende der Shoa und 50 Jahre nach Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel. Als Ausrichter feiert Maccabi Deutschland e.V. im Jahre 2015 ebenfalls 50 jähriges Bestehen seit seiner Wiedergründung nach dem Krieg.

 

 

Die EMG 2015 werden genau an dem Ort ausgetragen, wo deutschen Juden die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1936 verboten wurde – im Berliner Olympiapark. Die historische und gesellschaftspolitische Bedeutung der EMG 2015 für Deutschland, Berlin und die jüdische Gemeinschaft ist enorm.

 

Die Ausrichtung der EMG 2015 in Berlin ist ein Zeugnis des erstarkten Selbstvertrauens der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und des Selbstverständnisses, mit dem Juden wieder als integraler Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden. Vom 27. Juli bis 5. August 2015 finden die 14. European Maccabi Games in Berlin statt. Die EMG 2015 sind Europas größte jüdischen Sportveranstaltung mit über 2.000 Athleten, Trainer und Betreuer aus über 30 EU-Ländern, EU-Partnerländern und der ganzen Welt und Wettkämpfen in 19 Sportarten. Ziel der EMG 2015 ist es, sportliche und faire Spiele für die jüdischen Teilnehmer zu veranstalten, ein Verständnis von Gleichheit und Fairness zu verbreiten und die deutsche und europäische Öffentlichkeit vom neu gewonnen jüdischen Selbstbewusstsein und der unumstößlichen Präsenz des Judentums in Deutschland zu überzeugen. Die EMG 2015 senden ein starkes Signal für das neue deutsch-jüdische Selbstverständnis als Grundlage für eine Entwicklung aus dem Schatten der Vergangenheit in eine von Freundschaft, Vertrauen und Zuversicht geprägte Zukunft. Die EMG 2015 sind ein Zeichen für den europäischen Einheitsgedanken und ein Plädoyer für einen offenen und toleranten Umgang miteinander. Die EMG 2015 sind eine öffentliche Veranstaltung. Begegnungen zwischen Juden und Nichtjuden werden ganz bewusst geschaffen, um Vorurteile abzubauen.

LCF/ 10. Juni 2015

 

Seit Tagen ist der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Papst Franziskus ein viel diskutiertes Thema. Mehr als fünf Dutzend russischer Journalisten begleiten Putin bei seinem Italien- und Vatikan-Besuch. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagt, dass der Kreml-Chef dem Papst seine >Sicht der Dinge< zur Ukraine erläutern werde. Die Privataudienz im Vatikan ist lt. Protokoll heute um 17 Uhr vorgesehen. Moskauer Medien bezeichnen die Zusammenkunft im Vatikan als >einen Coup des Kremls in Krisenzeiten mit dem Westen<. Bei dem Gespräch im Vatikan soll es laut Kreml unter anderem auch um die Beziehung der katholischen und der orthodoxen Kirche gehen. Zudem soll bei der Begegnung nach Angaben von Putins außenpolitischem Berater Juri Uschakow auch die Lage der Christen im Nahen Osten erörtert werden.

 

Dieser Tage erhielt der Papst eien Brief aus der Ukraine. Das Oberhaupt der mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche der Ukraine >Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk< bittet den Papst >die STIMME des ukrainischen Volkes, ihrer Kinder und aller Katholiken der Ukraine<  zu sein. Er schreibt >...ich stelle fest, weder die Diplomatie noch die internationalen Sicherheitssysteme oder die großen Persönlichkeiten der Welt haben es geschafft, den Krieg bislang zu beenden<. Darum bittet er den Papst, seine Stimme für die >gläubigen Katholiken der Ukraine zu erheben, die leiden< deshalb  wende er sich an den Heiligen Vater  wie ein Kind, weil ein >Vater seine Kinder verteidigt<.



Sozialanlage und Aussterben Paradigma: eine translatorische Studie in der virtuellen Realität


Soziale Phobie ist eine weit verbreitete Angsterkrankung, an der etwa 10 % der Bevölkerung leiden. Patienten mit dieser Angsterkrankung geraten während sozialer Kontakte außerhalb der Familie unter starken Stress. Sie leiden insbesondere unter der ausgeprägten Furcht, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten. Die Folge ist fast immer, dass sie in sozialen Situationen starke Angst erleben oder solchen Situationen von vornherein aus dem Weg gehen. Dies kann das berufliche und private Weiterkommen erschweren und mitunter sogar zu vollkommener sozialer Isolation führen. Obwohl soziale Phobie durch Psychotherapie mit kognitiver Verhaltenstherapie häufig erfolgreich behandelt werden kann, sprechen nicht alle Patienten auf die Methoden an. Anstrengungen zur Verbesserung der Therapieansätze sind deshalb notwendig.


An der Universität Regensburg konnten Prof. Dr. Andreas Mühlberger und Dr. Youssef Shiban vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie zusammen mit Prof. Dr. Inga Neumann vom Lehrstuhl für Tierphysiologie und Neurobiologie erstmals soziale Angst bei Menschen simulieren. Dazu entwickelten sie einen experimentellen Ansatz. In einer virtuellen Realität lernten Probanden soziale Angst und dann lernten sie direkt, diese wieder zu verlernen. Die Methode ermöglicht es, soziale Angst unter Laborbedingungen zu simulieren, mit dem Ziel, neue Therapiekonzepte für soziale Phobie zu erforschen. Großes Potential sehen die Forscher im „Kuschelhormon“ Oxytocin, das starke pro-soziale Wirkung hat.


Vor diesem Hintergrund wollten die Arbeitsgruppen um Mühlberger und Neumann ein Untersuchungsparadigma entwickeln, mit dem die Ursachen der Angsterkrankung beim Menschen erforscht werden können. In dem von Dr. Shiban geleitetem Experiment sollten Probanden – vor allem Studierende – in einem virtuellen Raum mittels Joystick auf eine Person (einen Agenten) zugehen. In einigen Fällen erhielten die Probanden nach der Annäherung eine unangenehme „Bestrafung“. Die „Bestrafung“ erfolgte entweder durch einen sehr lauten und schrillen Frauenschrei, der über einen Kopfhörer ertönte, oder durch einen starken Luftstrom an den Hals. Nicht bei allen Agenten kam es zu einer Bestrafung. Dies führte dazu, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Studie nach dem Experiment gerade die Agenten, bei denen sie eine Bestrafung erhalten hatten, als unsympathischer einschätzten.


Die Probanden zeigten darüber hinaus sowohl bei der Bestrafung während der eigentlichen Konditionierung als auch bei einer späteren – ungestraften – Annäherung an diese Agenten eine höhere Herzfrequenz und eine erhöhte Schreckreaktion. Im Verlauf der Untersuchung empfanden die Probanden mit stärkerer sozialer Angst alle Agenten gleichermaßen unsympathisch – auch jene ohne Bestrafung – und zeigten auch bei allen Agenten eine ähnlich hohe Stressreaktion. Der neue Untersuchungsansatz ermöglicht es erstmals, in virtueller Realität soziale Angst unter Laborbedingungen zu simulieren und auch wieder zu löschen. Somit kann mit diesem Ansatz das Krankheitsbild der sozialen Phobie genauer erforscht werden. Im Zentrum stehen dabei die folgenden Fragen: Was verändert sich im Gehirn der Angstkonditionierten Menschen? Was verändert sich nach Auslöschung der sozialen Angst? Und wie kann dies therapeutisch erreicht werden?


Die Wissenschaftler haben schon eine Idee, wie soziale Phobie therapiert werden könnte. „Das Neuropeptid Oxytocin, das starke pro-soziale Wirkung hat, wäre hier eine ideale Ergänzung zur kognitiven Verhaltenstherapie“, meint die Neurobiologin Neumann. „Es verstärkt etwa die Partnerbindung, ermöglicht starke Mutter-Kind-Bindungen und steigert allgemein unseren Drang zu sozialen Kontakten.“ Neumann konnte mit ihrem Team bereits zeigen, dass Oxytocin im Tier soziale Angst reduziert. „Auch die Durchführung von Verhaltensübungen in virtueller Realität mit virtuellen Agenten kann die Psychotherapie bei sozialer Phobie verbessern“, erklärt Mühlberger. Bei anderen Phobien konnte er mit seinem Team die Wirksamkeit von virtuellen Verhaltensübungen schon belegen.


Soziale Angstkonditionierung, virtuelle Realität, Operante Konditionierung, Herzfrequenz, Angst-Potenzierter Schreck, soziale Angst Citation: Shiban Y, Reichenberger J, Neumann-ID und Mühlberger A (2015) Sozialanlage und Aussterben Paradigma: eine translatorische Studie in der virtuellen Realität. Vorne. Psychol. 6: 400. doi: 10,3389 / fpsyg.2015.00400 / Eingegangen 4. Januar 2015; akzeptiert: 21. März 2015, Veröffentlicht: 7. April 2015. Copyright © 2015 Shiban, Reichenberger, Neumann und Mühlberger. Dies ist eine Openaccess-Artikel unter den Bedingungen der verteilt Creative Commons Attribution License (CC BY). Die Nutzung, Verbreitung oder Vervielfältigung in anderen Foren ist gestattet, sofern der ursprüngliche Autor (en) bzw. Lizenzgeber gutgeschrieben und dass die ursprüngliche Veröffentlichung in dieser Zeitschrift genannt wird, mit Hilfe anerkannter wissenschaftlicher Praxis. Keine Verwendung, Verbreitung oder Vervielfältigung ist erlaubt, die nicht mit diesen Bedingungen nicht entspricht. Correspondence: Andreas Mühlberger, Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Institut für Psychologie, Universität Regensburg, Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg, Deutschland


andreas.muehlberger@psychologie.uni-regensburg.de

 

 

DER 11te  Panchen Lama wird heute 26 Jahre alt

 

 

(25.4.2015) China muss verschleppten Panchen Lama nach 20 Jahren endlich freilassen. LCF______fordert die Regierung der Volksrepublik China auf, den vor 20 Jahren verschleppten tibetischen Panchen Lama endlich freizulassen. Seit seiner Entführung am 17. Mai 1995 fehlt jedes Lebenszeichen von einer der bedeutendsten Persönlichkeiten im tibetischen Buddhismus.

 

        Die willkürliche Entführung des Panchen Lama ist ein massiver Eingriff der chinesischen Behörden in die Glaubensfreiheit ist ein massiver Eingriff in das Menschenrecht. Der im Alter von sechs Jahren entführte Gedhun Choekyi Nyima war lange Zeit, der jüngste politische Gefangene der Welt. Heute wird er 26 Jahre alt. Wenige Tage vor seiner Verschleppung war der Junge von dem bedeutendsten religiösen Würdenträger des tibetischen Buddhismus ihrem Dalai Lama, als Reinkarnation und 11. Panchen Lama erkannt worden.

 

 

Eine Suchkommission führender tibetischer Mönche hatte dem Dalai Lama eine Liste möglicher Kandidaten für die Nachfolge des 1989 verstorbenen 10. Panchen Lama erstellt. Chinas atheistischen Behörden mischten sich in elementare Fragen des tibetischen Buddhismus ein. China bestritt die Kompetenz des Dalai Lamas zur Erkennung der Reinkarnation. Sie bestanden auf ein eigenes Auswahlrecht, um kompakte Kontrolle über den tibetischen Buddhismus zu bekommen.

 

                Kurze Zeit nach der Verschleppung von Gedhun Choekyi Nyima präsentierten die chinesischen Behörden ihren Panchen Lama. Der fünf Jahre alte Gyaltsen Norbu stammte aus einer Familie von tibetischen Mitgliedern der Kommunistischen Partei. So stellte die Partei sicher, ihn als willfähriges Werkzeug von Chinas Behörden agieren zu lassen.

 

Chinas Behörden ließen nicht nur den 11. Panchen Lama und seine Familie entführen, sondern nahmen auch die 30 Mönche fest, die dem Auswahlkomitee für den Panchen Lama angehört hatten. Der Vorsitzende des Komitees, der Abt Chadrel Rinpoche wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Die Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen über unfreiwilliges oder erzwungenes Verschwinden hat China mehrfach aufgefordert, den Verbleib des Gedhun Choekyi Nyima bekannt zu machen.

 

               Wie aktuelle Recherchen ergeben, haben die Staaten der Europäischen Union und die USA immer wieder an China appelliert, sein Verschwinden aufzuklären. In einem Schreiben vom 4. September 2009 versichert Chinas Regierung der UN-Arbeitsgruppe, Gedhun lebe mit seiner Familie in Tibet, stehe nicht unter Hausarrest und erhalte eine gute kulturelle Bildung. Doch nähere Informationen über seinen Verbleib blieb China schuldig. Stattdessen versuchen die Behörden den von ihnen eingesetzten 11. Panchen Lama mit öffentlichen Auftritten in Tibet und Peking hoffähig zu machen. Die Tibeter lehnen den von der kommunistischen Partei ernannten Panchen Lama ab. Sie verlangen die Wiedereinsetzung des Verschleppten.                                                 © LCF______2015

_________________________________________________________________________

 

 

 

 

KLAUS BEDNARZ

 

Die Journalistenlegende ist im Alter von 72 Jahren

von uns gegangen,

wir trauern.

 

6. Juni 1942  - 15. April 2015

 

 

 

Neben seiner „Monitor“ Tätigkeit auch Kommentator der ARD-Sendung „Tagesthemen“ und von 2002 bis zu seiner Pensionierung 2007 WDR-Chefreporter und ARD Korrespondent. Er gründete außerdem das ARD-Studio in Warschau und war Leiter des ARD-Studios in Moskau. Zuletzt lebte er zurückgezogen in der Nähe von Schwerin. 

 

Das vom WDR produzierte „Monitor“ war das rote Tuch für alle Schwarzen. Franz Josef Strauß bezeichnete die Sendung einmal als „Rote Reichs- Fernseh- Kammer“. Später hörte das Volk von einem deutschen Christen als Finanzminister >>>Ein Journalist wie Klaus Bednarz gehört zum Teufel geschickt<<<. ER war der Chronist deutscher Missetaten. Unzulänglichkeiten der Republik wurden schonungslos aufgelistet. Umweltsünden, Diskriminierung, Korruption, Machtmissbrauch, Ausbeutung, Rüstungsgeschäfte. 

_____________________________________________________________________________________

Zum Tod von Günter Grass

Bedrängte Minderheiten haben einen

wichtigen Fürsprecher verloren

 

Sein Engagement war immer die Konsequenz deutscher Vergangenheit

 

Mit großer Betroffenheit hat LipsCityForum (LCF) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vom Tod Günter Grass erfahren. >Bedrängte Minderheiten – und vor allem diejenigen, von denen keiner spricht - haben einen sehr wichtigen Fürsprecher verloren. In dankbarer Erinnerung an sein Menschenrechte Engagement, des Literaturnobelpreisträgers erinnert LCF und die GfbV.

 

      Als im Juni 1968 täglich 10.000 Kinder in der eingeschlossenen Biafra-Enklave in Ostnigeria verhungerten, gründeten zwei Hamburger Studenten Tilman Zülch und Klaus Guercke die >Aktion Biafra-Hilfe<. Daraus entstand die internationale Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker. Zur selben Zeit baten ihre Gründer die >Spitze< der Studentenbewegung um Unterstützung. Diese lehnte ab, wegen Nebenwiderspruch. Die UdSSR und das Labour regierte Großbritannien hatten sich politisch, wie militärisch für Nigerias Völkermord an den Ibos aus Biafra engagiert. 

     

Günter Grass, von der Biafra-Hilfe um Unterstützung gebeten, handelte unverzüglich. Anlässlich der großen Biafra-Demonstration vor dem Damm-Tor-Bahnhof in Hamburg, führte ER den Zug der Demonstranten an. >Als Deutsche sollten wir wissen, was wir sagen, wenn wir das Wort Völkermord aussprechen. Schweigen wird zur Mitschuld<, sprach Günter Grass schon am 4. Oktober 1968 zu den versammelten Demonstranten. Seine Rede, erschienen wenige Tage später in der ZEIT und bewegte viele Menschen zum Handeln. 

 

     Großartig war auch das Engagement des Dichters für die Sinti und Roma. Erst 1979 wurde dieser Holocaust an der Volksgruppe dank der Arbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker, unterstützt von Simon Wiesenthal, bekannt. Bundespräsident und Bundeskanzler entschuldigten sich Anfang der 80er Jahre. Günter Grass initiierte den Pankok-Preis, benannt nach seinem Lehrer Otto Pankok, der sich im Dritten Reich für die Sinti eingesetzt hatte.

 

Deutlich brachte Günter Grass seine Verurteilung der >staatlichen Willkür und des Rassenwahns< in der Türkei, gerichtet gegen das Volk der Kurden zum Ausdruck, als er 1997 die Laudatio für seinen Freund und Kollegen, den Schriftsteller Yasar Kemal anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hielt. 

 

       Als Zehntausende dem russischen Völkermord in Tschetschenien zum Opfer fielen sind in 72 deutschen Städten Menschen auf die Straße gegangen. Bei der zentralen Mahnwache in der Göttinger Fußgängerzone sprach auch Günter Grass. Die GfbV konnte die beiden bedeutendsten tschetschenischen Menschenrechtlerinnen, Frau Lipkan Basajewa und Frau Zainap Gaschajewa, für jeweils ein Jahr in deutschem Exil unterbringen. In den Jahren, als Günter Grass immer wieder sehr deutlich seine Stimme gegen die Deportation politischer Flüchtlinge aus Deutschland erhob, wurden zahlreiche Abschiebungen von Tschetschenen verhindert. Unvergessen bleibt sein leidenschaftlicher Appell an die russische Regierung und an die internationale Öffentlichkeit auf dem Welt-Kongress des internationalen P.E.N. Clubs in Moskau im Mai 2000, den Genozid an den Tschetschenen zu beenden. 

 

Günter Grass hat immer wieder an die Nazi-Verbrechen am polnischen Volk erinnert. Als Danziger konnte er auch die Flucht und Vertreibung der alten Einwohnerschaft der Stadt bezeugen. Seine Heimatstadt wird heute von einer anderen Bevölkerung bewohnt. Heute Gdansk, hat Günter Grass mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. 

 

    Vertreibung, Vernichtung von ethnischen und religiösen Gemeinschaften, die Einrichtung von Konzentrations- und Arbeitslagern sind immer und überall ein Verbrechen. Auch die viel hundertjährige Geschichte der deutschsprachigen Danziger ist Teil der deutschen und europäischen, somit auch der polnischen Vergangenheit. Das Eintreten für universelle Maßstäbe verbindet uns mit Günter Grass für immer.                                                                                                            Leipzig/Göttingen, 13. April 2015

_____________________________________________________________________________________

 

Die Fifa hat vor kurzem verkündet, sich für den Weltfrieden und Völkerverständigung einzusetzen.

 

Das findet der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki prima. >Viele Menschen erleben diesen Verband oftmals als wenig überzeugend. Oft geht es doch nur ums Geschäft. Es geht weniger um Frieden, Gerechtigkeit und Gesundheit, sondern vielmehr ums große Geld. Und wo viel Geld fließt, da ist der Weg oft kurz bis zur Korruption. Und da werden dann vielleicht auch manchmal Dinge entschieden, die nicht ganz so glücklich sind. Ich möchte hier als Beispiel nur die Entscheidung für Katar als Ausrichter für die Weltmeisterschaft nennen. <

2022 wird in diesem Land die WM stattfinden. Skandale rund um die Vergabe bleiben ohne Konsequenzen. Blatter hält an diesen Austragungsort fest. Das gilt auch für die WM 2018 in Russland. Der Kardinal hält die Behauptung von Fifa-Chef Sepp Blatter,der Fußball-Weltverband sei einflussreicher als jede Religion,

 

für eine gewaltige Selbstüberschätzung. 

Empfehlung des Kardinals:

Zur Besinnung >auf der Bank< mit dem Schweizer  Herrn Sepp Blatter.

Der Weltfußballverband Fifa hat beeindruckende Zahlen vorgelegt. Mehr als 265 Millionen Kicker gibt es weltweit.

Das wird von dem Fußballbegeisterten Kardinal keinesfalls bestritten. Er sagt >wenn ich mir anschaue, was alle Christen in den kommenden Tagen feiern, da werden weltweit über zwei Milliarden Christen den HERRN preisen.

Da sind Emotionen überall in den Kapellen und Kirchen. Das wahre Leben wird gefeiert. Menschen sind von dieser Botschaft beseelt, gehen hinaus in die ganze Welt, um sie zu verkünden. Gott lebt durch seinen Sohn, den Christus, den er von den Toten auferweckt hat, zum ewigen Leben.

Gläubige Menschen sind sogar bereit, in die Slums dieser Welt zu gehen. Auch hier treten sie für diese Botschaft ein. Diese Form des Glaubens hat unstrittig eine andere Dynamik als Fußball.

Ich denke, so der Kardinal, der Herr Blatter überschätzt sich und seinen Verband da gewaltig. Sich mit Ländern oder gar den großen Weltreligionen zu vergleichen, ist die totale Selbstüberschätzung. Herr Blatter hat ein ziemliches Eigentor geschossen. Dafür gehört er auf die Bank, um sich neu auszurichten und zu besinnen.                                                                               © LCF______2015

 

10. Februar 2015
10. Februar 2015

Etwas riskieren, sich in Bewegung setzen ist nötig, um Gott zu suchen- zu finden. Das sagte Papst Franziskus bei der Morgenmesse in der Casa Santa Marta am 10.Februar 2015. Im Bildnis zum Buch Genesis an sein auserwähltes Volk, in dem der Mensch von Gott als sein Abbild erschaffen wurde - in seinem „Bild und Gleichnis. Diese Gottähnlichkeit erschließt sich keinem keinem Menschen vor dem Computer oder in den zahlreichen Enzyklopädien dieser Welt. Die Szene der Welt wechselt ständig. In diesem Vetändnis gilt ohne Zweifel "AUFBRUCH" ! Es ist ein Risiko, sich auf den Weg zu machen, die göttliche Wahrheit zu finden. So lernt der Mensch Gott kennen- letztlich sich selbst. Gefahren herausfordern, etwas riskieren – das haben bereits Gottes Propheten getan. Wer dieses Risiko zu umgehen bemüht ist, der sucht nicht nach Gott - findet ihn und sich niemals. Jesus traf Menschen die Angst hatten, sich in Bewegung zu setzen. Die sich mit einer Karikatur von Gott zufriedengaben. Das darf wie ein falscher Ausweis verstanden werden. Diese Art Ruhe hat den Menschen ihre natürliche Unruhe in ihren Herzen zum Schweigen gebracht.

Allzu oft sind Religionen Auslöser für Konflikte

und Misstrauen der Menschen

Mehr als drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Ländern, in denen die Religionsausübung — aufgrund von staatlichen oder gesellschaftlichen Anfeindungen — erheblich eingeschränkt ist. Unlängst hat sich die Zahl der Länder, in denen es zu Übergriffen auf religiöse Minderheiten kam, innerhalb von fünf Jahren nahezu verdoppelt. 

                                                                      Großbritannien

Der ehemalige Premierminister Tony Blair schrieb in der Zeitung The Observer, dass der „Missbrauch der Religion“ häufig der Treibstoff des Terrorismus ist. Wie er weiter ausführte, sei es unwahrscheinlich, dass die Kämpfe dieses Jahrhunderts — wie auch die des 20. Jahrhunderts — das Produkt extremer politischer Ideologien seien. Vielmehr seien sie auf kulturelle und religiöse Unterschiede zurückzuführen.

                                                                                                                             Australien

Das australische Amt für Statistik berichtet, dass jeder fünfte Australier keiner Religion angehört. Dem Bericht ist zu entnehmen, dass 15 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen, die einer Religion angehören, erklärten, sie seien aktiv in einer Gemeinschaft eingebunden.

 ___________________________________________________________

WHO

Die Weltgesundheitsorganisation befürchtet, dass bis 2035 jährlich 24 Millionen Menschen an Krebs erkranken werden. Das ist eine Steigerung um etwa 70 Prozent gegenüber den zurzeit schätzungsweise mehr als 14 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr. Über die Hälfte der Fälle werden wohl auf Faktoren wie Alkoholmissbrauch, Fettleibigkeit, mangelnde Bewegung, erhöhte Strahlenbelastung und Rauchen zurückzuführen sein.

Großbritannien

Die britische Regierung veranlasste eine Studie, die sich damit beschäftigt, ob sich die neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (menschliche Form des Rinderwahns) durch medizinische Verfahren wie Bluttransfusionen verbreiten könnte. „Wir sind wirklich besorgt über die Mitteilung, dass diese unheilbare Krankheit immer noch eine ernst zu nehmende Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt“, sagte der Parlamentsabgeordnete Andrew Miller. Hinweisen zufolge könnten verseuchte Blutkonserven und Spenderorgane zur Ausbreitung der Krankheit führen.

Norwegen

Eine 11- jährige Studie mit circa

63 000 Teilnehmern ergab, dass Depressionen das Risiko eines Herzversagens um bis zu 40 Prozent erhöhen. In einem Bericht der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie wird eine Autorin der Studie zitiert, die zwei Gründe nennt, warum Depressionen Herzprobleme begünstigen: Sie steigern die Ausschüttung von Stresshormonen und können es dem Patienten massiv erschweren, medizinischen Rat umzusetzen.

Vereinigte Staaten

Forscher untersuchen das Gesundheitsrisiko, das von „Rauch aus dritter Hand“ ausgeht. Gemeint sind Rückstände von Zigarettenrauch auf Oberflächen und feine Ablagerungen in Wohnungen, Hotelzimmern, Fahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Rauchrückstände können im Laufe der Zeit sogar noch giftiger werden.

In der Schale der Islandmuschel steckt das Geheimnis ewiger Jugend. Klimaforscher lieben sie.

Die Muschel selbst fristet ein ödes Dasein. Britische Wissenschaftler erforschten, dass sie ca. 405-jährig galt. Seit 2012 soll sie tatsächlich 507 Jahre alt sein. Nachdem Forscher das Weichtier im Jahr 2006 entdeckt hatten, froren sie es für den Transport ein, was den vorzeitigen Tod der Muschel bedeutete. Sie hält den Rekord als ältestes Tier der Welt, das in keiner Kolonie lebt. Die Islandmuschel ist eine von den Küsten Nordamerikas bis zur Ostsee verbreitete heterodonte Muschel aus der Ordnung der Veneroida.

                                                            Palästina

Der Pegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um mehr als 1 Meter. Weil manche befürchten.  Folglich ist das Meer bis zum Jahr 2050 ausgetrocknet. Wasser aus dem Roten Meer zu entsalzen, um es als Trinkwasser verfügbar zu machen, und dann die übrig bleibende Salzlauge ins Tote Meer zu pumpen ist eine Möglichkeit. Besorgte Stimmen warnen, dass dies tragische Folgen für das einzigartige Ökosystem des Toten Meeres hat.

 

 

Transparency International - LCF 

 

Der aktuelle Korruptionswahrnehmungsindex schlägt erneut Verbesserungen vor. Korruption ist nach Untersuchung von Transparency International (TI) derzeit vor allem in aufstrebenden Wirtschaftsnationen auf dem Vormarsch. Verschlechtert hat sich die Situation insbesondere in der Türkei, sowie in der Gruppe der aufstrebenden Schwellenländer (BRIC), zu der Brasilien, Russland, Indien und China zählen. Korruption wird durch Geldtransfers über internationale Finanzzentren wie in Frankfurt, London oder New York befördert. Deutschland steht im Jahresvergleich zu 2013 im Korruptions-Wahrnehmungsindex 2014 unverändert auf dem 12. Rang. Die Organisation fordert erneut Vorschriften zur Transparenz für die Finanzierung von Abstimmungskampagnen und Parteien. Weiter empfiehlt sie transparente Verfahren bei öffentlichen Beschaffungen und einen besseren Schutz für Whistleblower. Der Korruptionswahrnehmungsindex 2014 bewertet 175 Staaten mit 0 (hochkorrupt) bis 100 Punkten (integer). Dänemark, das die Liste anführt, erhielt 92 Punkte. Dahinter folgen Neuseeland (91), Finnland (89), Schweden (87) sowie die Schweiz und Norwegen mit je 86 Punkten. Am Ende der Rangliste stehen Nordkorea und Somalia mit je 8 Punkten. Afghanistan, das vergangenes Jahr ebenfalls zu diesen Schlusslichtern gehörte, hat sich um 4 auf 12 Punkte verbessert und nimmt den drittletzten Rang ein. Zu den Aufsteigern gehören auch Elfenbeinküste, Ägypten, der Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen mit je 5 zusätzlichen Punkten sowie Jordanien, Mali und Swaziland mit je 4 Punkten mehr. Am stärksten gesunken ist mit 5 verlorenen Punkten ist die Türkei, gefolgt von Angola, China, Malawi und Ruanda mit je 4 Punkten Minus. Insgesamt haben rund zwei Drittel der aufgeführten Staaten weniger als 50 Punkte erhalten. Unter diesen Ländern sind alle Staaten der Schwellenländer BRICS- Gruppe: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Finanzzentren in der EU und den USA müssten zusammen mit schnell wachsenden Volkswirtschaften handeln, um die Korruption in den Griff zu bekommen. Vergleiche von Jahr zu Jahr über die Anfälligkeit eines Landes für Korruption sagen nur bedingt etwas über Korruption aus, weil nur die Wahrnehmung von Korruption gemessen wird. Die Rangliste habe eine im Vergleich mit den anderen Staaten relative Bedeutung. Der Index erfasst nur Bestechung im öffentlichen Sektor. Private Korruption wird nicht berücksichtigt. Der Index wird auf Grund von Angaben von Institutionen wie zum Beispiel Weltbank, dem World Economic Forum (WEF), der Afrikanischen Entwicklungsbank oder der Economist Intelligence Unit (EIU) erstellt.

_____________________________________________________________________________________

Die Dokumentation "Böses Blut" von Ulrike Gehring berichtet von einem der größten Missverständnisse unserer Medizin. Sie zeigt erschütternde Erkenntnisse und begleitet eine Gruppe mutiger Mediziner, die sich gemeinsam dem Umdenken verpflichtet haben. Sie treten an gegen einen Mythos, gegen Milliardeninteressen und gegen die Gewohnheit. Das einschneidende Gesundheitsrisiko außerhalb der Medizinerwelt zu thematisieren ist nicht leicht. Denn im Notfall bleiben Blutkonserven auch künftig unersetzlich. Da wird Aufklärung für Mediziner zur Gewissensfrage und für Blutbanken zum Betriebsrisiko. "Transfusionsmedizin ist förmlich in Stein gemeißelt", beschreibt der US-Mediziner Prof. Shander den schwierigen Weg. Der Frankfurter Intensivmedizin-Chef Prof. Kai Zacharowski hadert mit den Gewohnheiten seiner Kollegen, im Zweifel lieber mehr zu transfundieren.

Ärzte, die öffentlich auf die bekannt werdenden Risiken hinweisen, haben Drohungen erlebt, stoßen auf Widerstände in der Hierarchie.

Das gesamte Versorgungsnetz steht auf dem Prüfstand: Blutbanken, Plasmaindustrie und Notfallchirurgen. "Wir haben es immer so gemacht, wir brauchen mehr Belege", lauten kritische Reaktionen aus der Praxis. Warum Panik machen, wenn es sowieso keine Alternative gibt? Der Film fragt im Sinne der Patienten nach Alternativen und begleitet Kliniken, die unter Hochdruck an Lösungen arbeiten. Blut rettet Leben - immer mehr Fachleute haben den Verdacht, dass diese Generalformel ein fataler Irrtum ist. Immer mehr Analysen bestätigen: Bluttransfusionen können gefährlich sein. Jeder Blutbeutel steigert das Risiko von Infektionen, Herzproblemen bis zum Tod. Studien ergeben, dass es nach Transfusionen mehr Folgeinfarkte gibt, sich Sterblichkeitsraten vervielfachen. Noch nach Jahrzehnten können transfundierte Zellen im Körper Krebs auslösen. Doch warum wissen wir all das nicht - wir, die möglichen Patienten? Film von Ulrike Gehring aus der Reihe Die Story im Ersten

© LCF_ 2014

 

Magnus Carlsen

verteidigt Weltmeistertitel

 

Die Schachweltmeisterschaft 2014 wurde vom 7. bis zum 23. November 2014 in Sotschi, zwischen dem Titelverteidiger Magnus Carlsen und Viswanathan Anand ausgetragen. Nach elf von zwölf angesetzten Partien hat Carlsen uneinholbar mit 6,5:4,5 den Titel. Die Bewerbung um die Austragung wurde am 10. Januar 2014 ursprünglich mit einer Frist zum 10. März 2014 ausgeschrieben, die später bis zum 30. April 2014 verlängert wurde. Diese Frist verstrich, ohne dass ein Ausrichter gefunden wurde. Im Juni 2014 teilte die FIDE mit, dass der Wettkampf im olympischen Dorf in Sotschi ausgetragen werde. Das Budget dazu betrage drei Millionen US-Dollar. Carlsen ließ eine bis Ende August laufende Frist zur Vertragsunterzeichnung verstreichen. Er kritisierte den Austragungsort sowie die Reduzierung des Preisgeldes. Außerdem verlangte er, dass die Geldgeber des Wettkampfes offen gelegt werden sollten. Obwohl Carlsens Forderungen unerfüllt blieben, unterschrieb der Weltmeister am 7. September 2014, nur wenige Stunden vor Ablauf einer erneuten Frist, den Vertrag, der ihn verpflichtet, im November in Sotschi gegen Anand anzutreten. Er vermied damit eine Aberkennung seines WM-Titels durch die FIDE! 

GLÜCKWUNSCH  sagt LCF

___________________________________________________________

OFFENER  BRIEF

LipsCity fordert die G20-Mitgliedsstaaten auf, entschieden gegen Armut und Terrorismus in der Welt vorzugehen. Der Ministerpräsident Tony Abbott ist 2014 Gastgeber des Gipfeltreffens der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer vom 15. und 16. November in Brisbane. 

Dieser Aufruf ist datiert - Montag den 3. November 2014.

Mit Blick auf die Verfolgung religiöser und ethnischer Gruppen weltweit, muss ein besonderer Blick auf eine „substantielle und effektive“ Einheit der Weltelite gerichtet werden. Die Weltbevölkerung hofft auf das Ende von Terror. Er hat unfassbare Ausmaße seit Ausbruch des ersten Weltkriegs angenommen. Die G20-Staaten mit ihren mächtigen Regierungen, vertreten durch die Vereinten Nationen, bündeln diese negativen Kräfte. LCF ruft dazu auf, die wahren Kausalitäten durch Terrorismus der vergangenen 100 Jahre aufzudecken. Armut und Unterentwicklung sind klare Botschafter für den konkreten sozialen Mangel der ganzen Menschheit. Eine Tendenz die sich im letzten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, entsetzlich erschreckend den zu Papier gebrachten Verantwortlichkeiten antagonistisch entwickelt. Mutlosigkeit mittels grausamster Ungerechtigkeit entwickelt sich. Sie weist allzu gut darauf hin, wie sich manipulierte Halbheiten als gefährlichste Volksverdummung auswirken. Es muss in geistiger Hinsicht eine Erstarkung des einzelnen Menschen erfolgen. Diese ist ganz allein im wahren Frieden zu finden – ohne Lügen. Wir haben es schwer genug, gegen die uns hemmenden Unvollkommenheiten, Schwächen und Fehler anzukämpfen. Wenn Staatseliten versuchen, diese Fehler auszunutzen, benötigen ALLE Hilfe. Jetzt und heute, insbesondere die unzähligen Flüchtlinge dieser Welt brauchen die Unterstützung der Weltgemeinschaft, vermittelnd durch die G20. Militärisches Eingreifen bringt keinen dauerhaften Frieden. Terrorismus findet in allen Staaten politische und wirtschaftliche Unterstützung, auch mittels illegaler Erdöl- und Waffengeschäfte. Die vielen Leben als Geschenk und Gnade dürfen nicht länger hinter den politischen und technischen Diskussionen aufs Spiel gesetzt werden. Es ist wirklich misslich, wenn die Debatten lediglich auf der Ebene von bekannten Grundsatzerklärungen stehen bleiben.

__________________________________________________________________

Das DENKEN ausrüsten -

für jedes gute Werk

 

LipsCity fordert die deutsche Bundesregierung auf, ein Strukturprinzip von Verbindlichkeiten im zwischenmenschlichen Umgang für alle deutschen Staatsbürger zu entwickeln. Das Spannungsfeld politischer Unkorrektheiten wurde mit Abschaffung der D- Mark extrem geladen und spitzt sich weiter zu. In allen Wirkungsfeldern des täglichen Lebens, muss der Rechtstaat Deutschland mit seinen Bürgern gemeinsam einen humanistischen Weg suchen und gehen. Leitlinien sind Grundsätze, die in Artikel 5 Abs. 3 des Grundgesetzes geregelt sind. Sie appellieren an die Verantwortung aller Staatsbürger. Grundgedanke ist, dass Forschung und Lehre den Erkenntnisgewinn mit nachhaltigen Nutzen für die Menschheit und dem Schutz der Umwelt dienlichst zu realisieren sind. Jede gewaltfreie Initiative, unabhängig von ihrem Inhalt muss dem Kanon der Menschenwürde und der Freiheit des Menschen gerecht werden. Um der Würde jedes Menschen gerecht zu werden, müssen neue Strukturen im Kanon von Handlungsmaximen formuliert werden. Die Problematik nicht vorhersehbarer Nutzung von Ergebnissen ist hinreichend bekannt. Mit notwendiger Sensibilität sind potenzielle Anwendungsmöglichkeiten abzuwägen. Gegebenenfalls sind Folgenabwägung vorzunehmen. Zur dieser menschlichen Verpflichtung gehört die öffentliche Zugänglichkeit aller Erkenntnisse, die durch Ombudspersonen kommunizierend zu vermitteln sind. Diese Leitlinien dienen dem Aufbau, der Entwicklung verloren gegangenen Vertrauens, zur konkreten Partizipation der Regierung und des deutschen Volkes mittels gemeinsamer Entscheidungsfindungs- und Gestaltungsprozesse in Wahrung tugendhafter Menschenwürde. Alle aktuellen Fragen gehören in die Köpfe der Bürger dieses Landes, wie auch über alle Landesgrenzen hinaus. Mit Blick auf die Verfolgung religiöser und ethnischer Gruppen weltweit, muss ein besonderer Blick auf eine „substantielle und effektive“ Einheit der Weltelite gerichtet werden. Die Weltbevölkerung hofft auf das Ende von Terror. Er hat unfassbare Ausmaße seit Ausbruch des ersten Weltkriegs angenommen. Armut und Unterentwicklung sind klare Botschafter für den konkreten sozialen Mangel der ganzen Menschheit. Eine Tendenz die sich antagonistisch besonders im letzten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, entsetzlich erschreckend den zu Papier gebrachten Verantwortlichkeiten entwickelt hat. Unstrittig sind Mutlosigkeit und Verzweiflung der Weltbevölkerung, mittels grausamster Ungerechtigkeit durch Regierungseliten. Diese Tendenz weist allzu gut darauf hin, wie sich manipulierte Halbheiten als gefährlichste Volksverdummung auswirken. In geistiger Hinsicht muss eine Erstarkung des einzelnen Menschen erfolgen. Diese ist ganz allein in wahrem Frieden zu finden – ohne Lügen. Die Menschheit hat es schwer genug, gegen hemmende Unvollkommenheiten - Schwächen und Fehler anzukämpfen. Wenn Staatseliten versuchen, diese Fehler auszunutzen, benötigen ALLE Hilfe. Jetzt und heute, insbesondere die unzähligen Flüchtlinge dieser Welt, brauchen die Unterstützung der Weltgemeinschaft. © 2014

 

 

 

+++ Keine Sicherheit für Zivilbevölkerung im Westen des Sudan +++ Anhaltende Gewalt gegen Frauen in Darfur +++ Mindestens 149 Vergewaltigungen seit Juli 2014 +++

 

___________________________________________

 


Zwischen April 2005 und Dezember 2012 kaperten Piraten vor der Küste am Horn von Afrika 179 Schiffe. Bei diesen Überfällen wurden bis zu 413 Millionen US-Dollar (306 Millionen Euro) Lösegeld erpresst, wie Untersuchungen der Weltbank ergaben.


______________________________________

Stoppt den Rüstungsexport

Im Dezember 2013 starteten wir eine Kampagne gegen den deutschen Rüstungsexport. Denn wirtschaftliche Interessen dürfen bei der Genehmigung von Rüstungsgeschäften niemals an erster Stelle stehen! Wir brauchen keine gewinnorientierte Rüstungsexportpolitik, sondern eine verantwortungsvolle Friedenspolitik, die dazu beiträgt, drohende Konflikte zu verhindern!

Beteiligen auch Sie sich an unserer Aktion und senden Sie eine Appell-Postkarte an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Postkarte sowie Informationsmaterial können Sie anfordern unter Telefon: 0551 – 499 06 26 oder mit einer E-Mail an c.rach@gfbv.de

______________________________________________

Der neue Bildkalender 2015 erfreut mit ganz besonderen Motiven: Es scheint den Flügelschlag des Steinadlers spüren zu können. Eine Indianerin auf ihrem Mustang im US-Bundesstaat Wyoming. Ein Elefant, der mit seinem Pfleger vor den Andamanen -Inseln im Ozean schwimmt. Alle großformatigen Farbfotos auf den Monatsblättern sind mitreißend. Im Buchhandel oder direkt im Online-Shop, auch über die Telefonnummer 0551 499 06-26 Auf den Rückseiten berichten Experten kompetent und spannend unterhaltsam über die Beziehung Mensch und Tier in den verschiedensten Kulturen. Sie informieren aber auch darüber, welche Minderheiten diskriminiert oder unterdrückt werden. Ihren Rechten Geltung zu verschaffen, ihre Kultur und Lebensweise vor dem Untergang zu schützen und die Vielfalt unserer Welt zu bewahren – dafür engagiert sich die GfbV seit 45 Jahren.

JETZT BESTELLEN!

Der ARD-Vorsitzende und NDR Intendant Lutz Marmor

"Das ist eine gute Nachricht für unser junges Publikum. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben ARD und ZDF ausdrücklich beauftragt, ein zusätzliches Angebot für unter 30-Jährige zu entwickeln. Zukunftsweisend ist dabei, dass die Beschränkungen im Internet wegfallen. Dass es kein eigenes Programm im Fernsehen geben wird, erschwert allerdings den Start, aber wir werden alles daran setzen, gemeinsam mit dem ZDF ein gutes Angebot im Netz zu entwickeln."

Der Intendant des federführenden SWR, Peter Boudgoust 

"Die Beauftragung entspricht nicht dem ursprünglichen Konzept eines crossmedialen Angebots. ARD und ZDF hatten auf die konsequente Verschmelzung von Hörfunk, Online und Fernsehen gesetzt, ein innovativer, multimedialer, durchdachter Ansatz. Nun müssen wir uns auf eine Ausstrahlung im Internet beschränken. Das bringt Probleme mit sich, beispielsweise mit Blick auf Urheberrechte. Obwohl unser Konzept von vielen gesellschaftlichen Gruppen unterstützt wurde, wird es nun schwerer, das Jugendangebot zum Fliegen zu bringen. Aber klar ist: Wir arbeiten weiter konsequent an jungen Programminnovationen. Das sind wir der jungen Generation schuldig."

ARD/ LCF

16.10.2014

 

Jaron Lanier

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Ein

„neuer Humanismus“

für die digitale Welt

Der amerikanischen Informatiker, Musiker und Schriftsteller Jaron Lanier wurde am 12. Oktober 2014, mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Die Verleihung fand wieder in der Frankfurter Paulskirche statt. Auch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters war anwesend. Die Laudatio hielt der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz.

12..10.2014

LCF

Verunglückte im September 2014 schwer...
Verunglückte im September 2014 schwer...

 

Der frühere Intendant des MDR Prof. UDO REITER,

 

ist erschossen auf der Terrasse seines Hauses und das seiner zweiten Frau Else_Buschheuer in Gottscheina (bei Leipzig) aufgefunden worden. Die Waffe ist nahe der Leiche von Udo Reiter gefunden worden, ist zu hören. Die Kripo Leipzig bestätigte auf Anfrage den Tod. Inzwischen ist ein Fremdverschulden ausgeschlossen.

 

Es handle sich um einen Suizid, sagte ein Sprecher. Der 70-Jährige hatte schon in seiner Autobiografie offen über Selbstmord gesprochen und sich für ein selbstbestimmtes Sterben eingesetzt. Reiter wurde in Lindau am Bodensee geboren. Er hatte die Aufnahme zur Pilotenausbildung bei der Lufthansa bestanden, als er 1966 mit dem Auto auf Glatteis ins Rutschen kam und aus dem Wagen geschleudert wurde. Reiter war seither auf einen Rollstuhl angewiesen.

 

Nur wenige Tage vor seinem Tod war er noch in der Sendung bei Maybrit Illner zum Thema Sterbehilfe zu Gast und hatte gesagt: "Wenn das Recht auf Selbstbestimmung die Grundlage unserer Verfassung, für das ganze Leben als Grundsatz gilt, warum soll das nicht auch für die letzte Lebensphase, dem Sterben gleichfalls gelten?"

In stiller Trauer

Graf v.Lebertus

& W.G. Walkhoefer

 

Indonesiens Behörden behindern seit Jahren systematisch die freie Einreise ausländischer Journalisten in die nach Selbstbestimmung und mehr Rechten strebenden Papua-Provinzen im Westen der Insel Neuguinea. Im August 2014 waren die beiden französischen Journalisten Thomas Charles Dandois und Valentine Bourrat vom Nachrichtensender ARTE in Papua festgenommen worden. Die beiden Medienvertreter wollten über den anhaltenden Bürgerkrieg sowie über Menschenrechtsverletzungen in der Region berichten. Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen wird seit Jahren die Einreise in die Papua-Provinzen verweigert. Mindestens 74 Papua sind wegen ihres politischen Engagements in Haft, Übergriffe auf Nichtregierungsorganisationen der Ureinwohner haben erneut zugenommen. Die meisten der Inhaftierten sind engagierte Christen.


Hoffnung für Christen 

Der neue Staatspräsident Indonesiens Joko Widodo (gelernter Tischler) hat bei seiner Amtseinführung am 20. Oktober 2014 in Jakarta zur nationalen Aussöhnung in dem südostasiatischen Staat aufgerufen. Das Team von LCF begrüßt diesen Aufruf und verbindet damit die Hoffnung, dass sich nun auch die Lage bedrängter Christen und Ahmadiyyah-Muslime in Indonesien bessern wird. Unter Widodos Amtsvorgänger Susilo Bambang Yudhoyono und seinem radikal islamischen Religionsminister Suryadharma Ali wurden mindestens 50 christliche Kirchen auf Anordnung der Behörden geschlossen. 

Eine Politik der Versöhnung darf die Bevölkerungsgruppe der Papua und Molukker nicht vergessen werden. Eine wichtige Geste des guten Willens ist die Freilassung der aus politischen Gründen inhaftierten Papua und Molukker. Eine Lockerung der harten Kontrollen wird zwingend für Journalisten und Nichtregierungsorganisationen in den Papua-Provinzen, wie auf den Molukken. Hier werden immer wieder Christen verhaftet, die sich für eine staatliche Unabhängigkeit der Gewürzinseln einsetzen. Ihnen drohen langjährige Haftstrafen. Mit der Ausrufung der Republik Süd-Molukken wollte die ehemalige niederländische Kolonie ihre Unabhängigkeit bekräftigen. Indonesien unterdrückte diesen Befreiungsversuch. Seitdem treten die christlichen Süd-Molukker vergeblich für die Unabhängigkeit ihrer Heimat ein. Auch wenn Indonesien diese Forderung ablehnt, gibt es keinen Grund, friedliche Demonstranten regelmäßig zu mehr als 20 Jahren Haft zu verurteilen, weil sie ihr Demonstrationsrecht nutzen.

__________________________________________________

Emeritierter Papst

nimmt an Seniorentreffen teil Benedikt XVI. ist erstmals seit fünf Monaten wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten: Am Sonntag nahm der emeritierte Papst an der Begegnung von Franziskus mit rund 40.000 Senioren aus mehr als 20 Ländern auf dem Petersplatz teil. Der 87-jährige kam zu Fuß auf einen Stock gestützt in Begleitung seines Privatsekretärs Erzbischof Georg Gänswein. Franziskus begrüßte und umarmte seinen Vorgänger zu Beginn der Veranstaltung herzlich. Er freue sich darüber, dass Benedikt XVI. im Vatikan wohne, sagte der Papst in seiner Ansprache. Er sei für ihn wie „ein weiser Großvater zu Hause“. Von einem Eckplatz in der ersten Reihe aus verfolgte Benedikt XVI. eine Stunde lang die Stellungnahmen von Betagten und die Ansprache des Papstes. Vor Beginn der anschließenden Messe verließ er den Petersplatz wieder, wie zuvor angekündigt.

28.September 2014 

______________________________________

Einen an Medien und Kirche gleichermaßen gerichteten Appell, den vorherrschenden „Tunnelblick“ auf die Themen Ehe und Familie zu weiten, hat der Wiener Kardinal Christoph Schönborn in einer Bilanz zur außerordentlichen Bischofssynode im Vatikan gerichtet. In einem Pressegespräch am Montag erklärte Schönborn diese habe den Auftrag des „fact finding“ – also der realistischen Bestandsaufnahme – rund um Ehe und Familie weitgehend erfüllt. Die mediale Engführung auf zwei Themen, nämlich den Kommunionsempfang von wiederverheiratet Geschiedenen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften, gebe die Synode nicht vollständig wieder. Er selbst habe mehrfach darauf gedrängt, das familiäre Umfeld partnerschaftlicher Beziehungen verstärkt in den Blick zu nehmen und auch Alleinerziehende, Scheidungswitwen bzw. -witwer oder Kinder in Patchworkfamilien zu beachten und begleiten, betonte Kardinal Schönborn.

_______________________________________________

Jahrhunderte lang war der Nahe Osten ein Ort des Zusammenlebens verschiedener Religionen – war. Denn jetzt leert sich die Region von Christen und anderen, nicht-muslimischen Minderheiten. Was da im Gang ist, ist der Untergang des Prinzips „Toleranz“ selbst, sagt der syrisch-katholische Patriarch Ignace Joseph III. Younan, der in den Bergen oberhalb der libanesischen Hauptstadt Beirut residiert. „Wir können das einen Exodus nennen, oder einen Völkermord – das ist ein Desaster, das im 21. Jahrhundert eigentlich nicht akzeptabel ist. Wie kann man es nur zulassen, dass friedliche Menschen einfach nur deshalb, weil sie eine andere Religion bekennen als den Islam, verfolgt werden?“ Auch wenn von oben die eine oder andere amerikanische Bombe fällt – unten am Boden verschwindet, im Irak wie in Syrien, das Christentum.

Quelle

 http://de.radio.va/news

Kardinalstaatssekretär vor dem Weltsicherheitsrat:

 

Den Terror an der Wurzel bekämpfen Der UN-Sicherheitsrat hat die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Terrormilizen wie den Islamischen Staat (IS) zu schärferen Grenzkontrollen und Überprüfungen von Reiseplänen verpflichtet. Bei der Debatte am Mittwoch in New York war auch der Heilige Stuhl als Beobachter vertreten. Die Nationen hätten eine „primäre Verantwortung“, Menschen zu schützen, die von Gewalt und direkten Attacken auf ihre Würde bedroht seien, schärfte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bei seiner Ansprache den Delegierten im Sicherheitsrat ein. Er forderte dazu auf, Terrorismus an der Wurzel zu bekämpfen. „Junge Menschen, die ins Ausland reisen und sich Terror-Organisationen anschließen, kommen oft aus armen Einwandererfamilien und sind desillusioniert, weil sie den Mangel an Integration und Werten empfinden“, so Parolin. Regierungen müssten in diesem Punkt mehr mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um die Gemeinschaften zu identifizieren, die am meisten von Radikalisierung gefährdet seien, und eine zufriedenstellende soziale Integration zu erlangen. (rv/diverse)

____________________________________________________________

Vatikan Papst Franziskus ist der Mutter und den Anwälten eines in den USA zum Tode verurteilten Argentiniers begegnet. Wie italienische Medien berichteten, informierten sie den Papst an diesem Mittwoch am Rand der Generalaudienz über die Lage von Victor Saldano. Der 41-jährige Argentinier wurde 1996 wegen Beteiligung an einem Mord zum Tode verurteilt und wartet seit 17 Jahren im texanischen Livingston auf die Vollstreckung des Urteils.

 

         Papst Benedikt XVI. hat nach seiner Emeritierung kein neues Papstwappen gewünscht. Das geht aus einem Buch über katholische Wappen von Kardinal Andrea Cordero Lanza di Montezemolo hervor, das an diesem Freitag in Rom vorgestellt wird. Benedikt habe dem Autor seine Wertschätzung für die ihm zugesandte Untersuchung ausgedrückt und mitgeteilt, er ziehe es vor, kein eigenes heraldisches Emblem für seine neue Situation nach dem Verzicht auf den Petrusdienst anzunehmen, heißt es in dem Buch. Kardinal Montezemolo hatte 2005 das Wappen Papst Benedikts entworfen. 

 

Vatikan/Spanien Für seinen „bedeutenden Verdienst an der Kommunikationsarbeit der Kirche“ hat Vatikansprecher Federico Lombardi heute in Madrid den Preis „BRAVO! 2013“ der spanischen Bischofskonferenz erhalten. Lombardi zeigte sich geehrt über die Auszeichnung und betonte in seiner Dankesansprache, dass Kommunikation „im Grunde das Leben des dreieinigen Gottes ausmache“. Kommunikation erfordere Konstanz und Mühe und habe eine „ganz eigene, unentbehrliche Dimension von Professionalität und Kompetenz“. Es handele sich aber auch um eine interessante und schöne Tätigkeit, die wie eine Berufung gelebt werden könne. Die Auszeichnung sei für den Generaldirektor von Radio Vatikan „Trost auf dem Weg“, denn sie zeige, dass man auf „dem richtigen Weg sei“. 

 

              Europa Deutschland Die Vereinten Nationen haben nicht nur dem Heiligen Stuhl, sondern auch Deutschland ein schlechtes Zeugnis für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ausgestellt. Im turnusmäßigen Empfehlungsschreiben lobte der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes zwar Fortschritte bei der Stärkung der Rechte unehelicher Kinder. Die Vereinten Nationen bemängeln aber, dass in Deutschland bis heute ein Konzept zur Verwirklichung der Kinderrechte für alle Kinder. Negativ wurde auch die rechtliche Situation von Flüchtlingskindern bewertet. Besonderen Anlass zur Sorge bereite die hohe Kinderarmut in Deutschland. 

 

Deutschland/Russland Kirche müsse dahin, wo die Menschen seien, sagt der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters. Das gelte auch angesichts der XXII. Olympischen Winterspiele, die an diesem Freitag in Sotschi beginnen. Peters, der in der Deutschen Bischofskonferenz für Sport zuständig ist, erinnert daran, dass die Spiele „für die Sportler selbst und alle Freunde des Wintersports ein Fest“ seien, das auch mit „einem gewissen Maß“ an Unbeschwertheit gefeiert werden dürfe. Immerhin sei Sport eine „großartige Brücke“, die durch das gemeinsame Erleben von Niederlagen und Siege die Menschen verbinde. Trotzdem sei es legitim, auch auf politische Missstände im Austragungsland hinzuweisen. Man dürfe nicht vergessen, dass die Spiele einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten wollen. 

 

         Schweiz Jedes Bistum darf eigene Umfragen durchführen. So kommentiert der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, der St. Galler Bischof Markus Büchel, die vom Bistum Chur durchgeführte Umfrage für die Familiensynode. Das Südostschweizer Bistum Chur hatte bereits im Januar Resultate veröffentlicht, allerdings ohne Zahlen anzugeben. Die Schweizer Bischofskonferenz hingegen stellte am Dienstag ihre Ergebnisse aus allen Diözesen der Öffentlichkeit vor. Das Ordinariat Chur nahm die Resultate der Bischofskonferenz-Umfrage zur Kenntnis und stellte fest, dass der „Wunsch“, die lehramtlichen Vorgaben der Kirche im Bereich Ehe und Familie zu ändern „in Widerspruch mit dem geltenden Lehramt der Kirche“ stünden. Dies führe zu Spannungen, die „alle Bischöfe in Einheit“ aushalten müssen, so eine Note des Ordinariats. 

 

Ukraine Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. ist auf vorsichtige Distanz zu Hardlinern in seiner Kirche gegangen, die ein Eingreifen Moskaus in der Ukraine zugunsten der Regierung befürworten. Er lobte die ukrainischen orthodoxen Bischöfe für ihre Bemühungen, die nationale Einheit des Landes zu bewahren. Sie wollten, dass sich die Bürger versöhnen. In der Ukraine bekennt sich die Mehrheit der Christen zur Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchates. Kyrills vorsichtige Distanzierung hat nach Meinung von Beobachtern seinen Grund darin, dass eine russisch-orthodoxe Parteinahme für den hochumstrittenen ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Janukowitsch viele Ukrainer gegen das Patriarchat aufbringen könnte. 

 

              Naher Osten Jordanien Mit Partnern vor Ort will „Unicef“ Schulprogramm für Kinder in Jordanien erweitern. Man sorge sich um die hohe Zahl syrischer und jordanischer Kinder, die „zu Hause bleiben“, entweder aus Resignation oder aus Angst. Viele Eltern schickten ihre Kinder nicht zur Schule, weil sie sie zu Hause vor Missbrauch oder der Gefahr, als Soldat eingezogen zu werden, schützen wollten. Laut Unicef können etwa 60.000 Kinder nicht an öffentlichen Schulen eingeschrieben werden, weil sie zu weit hinter dem offiziellen Lehrplan zurückgeblieben sind. Mit informellen Unterrichtseinheiten im ganzen Land wolle man das Defizit zunächst auffangen, heißt es von Unicef.

 

Mexikanische Bischöfe sind besorgt über Ausbreitung eines Grippe-Virus im Land. Mehr als 300 Menschen seien bereits seit Anfang des Jahres an dem ansteckenden Virus gestorben. Das berichtet die Fides-Agentur und bezieht sich dabei auf Angaben des mexikanischen Gesundheitsministeriums. Derselbe Virus „AH1N1“ habe schon vor fünf Jahren für einen Grippeherd in Mexiko gesorgt. Eine Delegation der Bischöfe habe deswegen jetzt das Gesundheitsministerium um eine Einschätzung gebeten, ob auch in den Kirchen Präventionsmaßnahmen erhoben werden müssen. Bei der Grippewelle vor fünf Jahren hatte man aus Gesundheitsgründen die Umarmung beim Friedensgruß, die Mund-Kommunion und die Benutzung des Weihwasserbeckens verboten.

___________________________________________________

Dem früheren Päpstlichen Nuntius in der Dominikanischen Republik, Erzbischof Jozef Wesolowski, werden sexueller Missbrauch von Kindern und auch der Besitz von kinderpornografischem Material vorgeworfen. Das präzisierte Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwochabend in einem Pressestatement. Wesolowski, der nach einem Verfahren der vatikanischen Glaubenskongregation aus dem Priesterstand entlassen worden ist, steht, wie am Dienstagabend bekannt wurde, im Vatikan unter Hausarrest. Er wird sich sich „wegen schweren Missbrauchs von Minderjährigen“ in erster Instanz vor dem Tribunal des Vatikanstaats verantworten müssen.

 

Lombardi erklärte, die Anklage stütze sich sowohl auf Akten des kanonischen Prozesses der Glaubenskongregation als auch auf Material, das die Dominikanische Republik dem Vatikan übermittelt habe. Wesolowski sei ein Pflichtverteidiger zur Verfügung gestellt worden, doch könne er sich auch einen Anwalt seiner Wahl nehmen. Derzeit führe der vatikanische Staatsanwalt noch Ermittlungen durch; dazu könnten auch Vernehmungen des früheren Vatikandiplomaten gehören. Anschließend könne der Prozess beginnen. Lombardi wörtlich: „Man kann davon ausgehen, dass es bis dahin noch einige Monate dauern wird.“ Er rechne mit einem Prozessbeginn im Frühjahr 2015.

 

„Hausarrest wegen Fluchtgefahr“

 

Das auf den Fall Wesolowski anzuwendende Gesetz könne nicht das neue Regelwerk sein, das am 1. September letzten Jahres in Kraft getreten ist, weil die Wesolowski zur Last gelegten Vergehen „dem Inkrafttreten dieses Gesetzes vorausgegangen sind“. Die von der früheren Gesetzeslage vorgesehenen Gefängnisstrafen bei diesen Verbrechen liegen nach Angaben des Vatikansprechers „ungefähr bei sechs oder sieben Jahren“; eine Gefängnisstrafe könne aber auch noch höher ausfallen, falls das Gericht besonders schwerwiegende Umstände erkenne. Dass gegen den früheren Papstbotschafter der Hausarrest verhängt worden sei, solle ihn „offensichtlich“ an einer Flucht und an einem Vernichten von Beweismaterial hindern.

 

Pater Lombardi wies auch darauf hin, dass Wesolowskis Ausschluss vom Priesterstand noch nicht endgültig sei. Der Betroffene habe nämlich gegen die Entscheidung Berufung eingelegt. Wesolowski wird beschuldigt, während seiner Amtszeit in der Dominikanischen Republik sieben Kinder in kirchlichen Einrichtungen sexuell missbraucht zu haben. Er ist der bisher ranghöchste Kirchenmann, gegen den der Vatikan wegen sexuellen Missbrauchs vorgegangen ist.

 

Wesolowski darf seinen Hausarrest nur unter Auflagen verlassen. Mit der Maßnahme folgt die vatikanische Staatsanwaltschaft nach Vatikan-Angaben dem ausdrücklichen Willen von Papst Franziskus, einen so schwerwiegenden Fall streng und ohne Verzug zu verfolgen. Eine Auslieferung Wesolowskis an die Justiz seiner polnischen Heimat hatte der Vatikan abgelehnt. Auf eine Untersuchungshaft verzichtet die vatikanische Justiz angesichts von Wesolowskis schlechtem Gesundheitszustand. Der Kirchendiplomat war vor einem Jahr von seinem Posten als Nuntius in der Dominikanischen Republik abberufen worden. Es folgte der Prozess der Glaubenskongregation.

25.09.2014

LCF- LE /ARD- Hamburg

Die Korrespondentinnen und Korrespondenten des ARD-Hörfunks werden ab dem 1. Januar 2015 in ein gemeinsames Studio in Washington D.C. ziehen und von dort aus über die USA berichten.

Mit dieser Entscheidung folgen die Intendantinnen und Intendanten der ARD auf ihrer Sitzung in Saarbrücken einer Empfehlung der ARD-Hörfunkkommission. Noch unterhalten die Landesrundfunkanstalten der ARD in der US-Hauptstadt drei getrennte "Gruppenstudios" mit insgesamt acht Korrespondentinnen und Korrespondenten. Durch die gemeinsame Arbeit unter dem Dach des neuen ARD-Hörfunkstudios Washington, können Planung und Berichterstattung intensiviert und optimiert werden.

Im Zuge dessen wird die Zahl auf sechs Berichterstatter reduziert - bei gleicher qualitativer und quantitativer Leistung für die mehr als 60 ARD-Radioprogramme bundesweit. Die Federführung des neuen ARD-Studios in der US-Hauptstadt liegt beim WDR. Bei der Programm Leitung des ARD-Studios Washington wechseln sich WDR und NDR alle fünf Jahre ab. Den Beginn ab dem 1. Januar 2015 macht der NDR.

ARD-Vorsitzender und Intendant des NDR Lutz Marmor sagte: „ Das neue ARD-Studio in Washington ist genau der richtige Schritt. Nachdem wir bereits die Hörfunk-Studios in Paris und London zu ARD-Studios zusammengelegt haben, folgt nun Washington. Das ist eine vernünftige Bündelung von Ressourcen in einem unserer wichtigsten Auslandsstudios. Dieser Schritt stärkt des Korrespondenten Netz enorm. Wir sparen die frei gewordenen Mittel ein und investieren das Geld in die Berichterstattung des ARD-Hörfunks im Ausland, sowie an anderen Orten. Die ARD soll bei der Berichterstattung aus dem Ausland auch weiterhin eine der ersten Adressen bleiben."

Das Auslandskorrespondentennetz des ARD-Hörfunks kostet pro Jahr etwa 19 Millionen Euro. Insgesamt arbeiten an über 30 Standorten auf der ganzen Welt mehr als 60 fest angestellte Korrespondentinnen und Korrespondenten. Die Gesamtzahl der Standorte und Berichterstatter hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert und wird - soweit absehbar - auch in den kommenden Jahren stabil bleiben.

Das neue ARD-Studio in Washington soll Einsparungen von mittelfristig fast 700.000 Euro pro Jahr ermöglichen. Das eingesparte Geld bleibt das Auslandskorrespondentennetz des ARD-Hörfunks erhalten. So wird damit ab dem Jahr 2015 ein zweiter Korrespondentenplatz im ARD-Studio Madrid eingerichtet. Der zusätzliche Korrespondent ist nicht allein für die iberische Halbinsel zuständig, sondern auch für die Berichterstattung aus Nordafrika. Der Rest des Geldes kommt dem so genannten "Ereignistopf"zugute. Abhängig von aktuellen Krisen und Konflikten werden aus diesem"Ereignistopf" die ARD-Hörfunkstudios temporär verstärkt. Derzeit zB in Warschau und Kairo, und zuvor auch in Tel Aviv und Rabat.

© LCF - CvD

___________________________________________

 

Rolf Rehme (* 1931) z.B. gestaltete den 200-Mark-Schein der DDR, er absolvierte von 1946 bis 1949 eine Lehre als Gebrauchsgrafiker, nahm Privatunterricht in Freiberg und Dresden und besuchte die Grafikklasse der Fachhochschule Dresden. Seit 1955 ist er freischaffend auf vielen Gebieten tätig. Als Architektur- und Landschaftsmaler faszinierte ihn nach 1990 besonders der Verfall und die Umgestaltung des Leipziger Stadtteils Plagwitz.
Ebenso vielseitig war Herbert Schleif (1925–1982), aus dessen Nachlass das Museum 2010 eine große Schenkung erhielt. Neben Plakaten gestaltete er zum Beispiel Kinderspielzeug und die beliebten Maskottchen des Centrum-Versandhauses. Er studierte 1947/48 an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Dresden, danach bis 1951 an der Fachschule für angewandte Kunst in Leipzig. Er wurde Grafiker bei der DEWAG-Werbung Leipzig, deren Entwurfsabteilung er zeitweise leitete. 

_________________________________________

 

 

US-Präsident besucht Reservat der Lakota-Indianer: Appell an Barack Obama

 

LipsCity nimmt den Besuch des US-Präsidenten Barack Obama und seiner Frau Michelle im Reservat Standing Rock der Lakota in Nord Dakota am Freitag den 13. Juni 2014 zum Anlass, an das tragische Leben des Bürgerrechtlers Leonard Peltier zu erinnern. „Herr Präsident Obama, begnadigen Sie den schwerkranken Ureinwohner und Bürgerrechtler. Er wird verantwortlich gemacht für den Tod zweier FBI-Beamter, die in einem anderen Reservat der Lakota 1975 ums Leben kamen. Er ist unschuldig“. So schließt sich Wolfgang Walkhoefer den Ausführungen von Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker in Göttingen an.

 

Viele prominente Stimmen haben sich über die Jahre für Leonard Peltier eingesetzt, darunter der inzwischen verstorbene Simon Wiesenthal, Leiter des Dokumentationszentrums des Bundes jüdischer Verfolgter des Naziregimes, die Friedensnobelpreisträger Rigoberta Menchu und Nelson Mandela, zahlreiche Abgeordnete des US-Kongresses, des kanadischen , belgischen, niederländischen und des Europaparlamentes sowie Mitglieder des Deutschen Bundestags. Neben der GfbV setzt sich auch Amnesty International für den Bürgerrechtler ein.

 

„Trotz erwiesener Formfehler und Behinderung der Verteidigung konnte weder eine Revision noch eine Neuaufnahme des Verfahrens erwirkt werden. Der Rechtsweg ist erschöpft. Deshalb ist eine Begnadigung durch Präsident Obama, der sich stärker als alle seine Amtsvorgänger für die Rechte der indianischen Bevölkerung seines Landes einsetzt, seine einzige Chance auf Freiheit. Peltier, der in diesem Jahr 70 wird, ist seit einem Schlaganfall 1986 auf einem Auge fast erblindet. Er leidet an Diabetes und ist herzkrank. Es wäre ein Akt der Menschlichkeit, ihn endlich in sein Heimatreservat zu entlassen, wo er seinen Lebensabend im Kreis der Familie verbringen kann. Bitte erhören Sie die Appelle zigtausender Menschen aus aller Welt, die sich auch bei Ihnen in den USA immer wieder für diesen tapferen Mann einsetzen.“ 

Pressekontakt:

w.g.walk@freenet.de

LCF // Berlin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert die strikte Begrenzung des Austauschens von Information zwischen Polizei und Nachrichtendiensten und eine entsprechende Novellierung der Übermittlungsvorschriften in den Verfassungs- Schutzgesetzen von Bund und Ländern. "Wer das informationelle Trennungsprinzip ernst nimmt, das das Bundesverfassungsgericht kürzlich in seinem Urteil zur Antiterrordatei aus dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung abgeleitet hat, darf sich nicht mit der Neufassung des Antiterrordateigesetzes begnügen", erklärt Beate Rudolf, die Direktorin des Institutes. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Überprüfung der Sicherheitsarchitektur in Deutschland gehörten auch die fachrechtlichen Vorschriften in den Verfassungsschutzgesetzen für die Übermittlung personenbezogener Daten zwischen Polizei und Nachrichtendiensten auf den Prüfstand. "Das Verfassungsgericht hat implizit insbesondere die Niedrigschwelligen Voraussetzungen des Bundesverfassungsschutzgesetzes und verwandter Normen für die Übermittlung von Daten beanstandet, die weder angefragt wurden noch zwingend weitergeben werden müssen. Hier besteht dringender Änderungsbedarf", so Eric Töpfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts. Angesichts der Ende April vorgelegten Empfehlung der Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus, die Übermittlungsvorschriften bundesweit zu harmonisieren, um so genannte Schnittstellenprobleme abzubauen, warnt Töpfer zudem vor einer Absenkung der Voraussetzungen für den zwingend vorgeschriebenen Datenaustausch. Das Verfassungsgericht halte die Durchbrechung des Trennungsprinzips nur in Ausnahmefällen und wegen eines herausragenden öffentlichen Interesses für zulässig. "Daher ist auch den Vorschlägen der Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus, den Verfassungsschutz zu verpflichten, Informationen an die Polizei zu liefern, die im Rahmen des Einsatzes nachrichtendienstlicher Mittel als 'Beifang' zu Drogen- und Eigentumsdelikten gewonnen wurden, eine deutliche Absage zu erteilen." Das Bundesverfassungsgericht habe in seinem Urteil pointiert festgehalten: eine Geheimpolizei sei in Deutschland nicht vorgesehen. In dem veröffentlichten Policy Paper zu den Konsequenzen aus dem Urteil empfiehlt das Institut außerdem, bei der bis Ende 2014 gebotenen Überarbeitung des Antiterrordateigesetzes die Pflicht zur Evaluierung zu erneuern. Dabei müssten die Anforderungen an die Unabhängigkeit und den menschenrechtlichen Prüfmaßstab einer solchen Evaluierung im Vergleich zur ursprünglichen Version des Gesetzes deutlich gestärkt werden. Zudem müssten die Datenschutzbeauftragten in Bund und Ländern personell besser ausgestattet werden, um die vom Verfassungsgericht geforderten regelmäßigen Kontrollen des Betriebs der Antiterrordatei effektiv wahrnehmen zu können. Eric Töpfer (2013): Policy Paper Nr. 21: Informationsaustausch zwischen Polizei und Nachrichtendiensten strikt begrenzen. Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Antiterrordatei. Stellungnahme des Instituts zur öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Rechtsextremismus (März 2012)                                                                 //www.institut-fuer                                              

>>>Progress of Theoretical and Experimental Physics: September 2014<<<

Physiker um Harold Steinacker von der Universität Wien, untersuchen mit so genannten Matrix-Modellen, einen alternativen Zugang zur favorisierten Stringtheorie.

 

 

Mit dem Fund des bislang unbekannten Teilchens kann sich die Wissenslücke schließen

 

 

Vor einem halben Jahrhundert 1964 publizierten drei von einander unabhängige Autoren in der Fachzeitschrift >Physical Review Letters< welcher Mechanismus die Masse von Elementarteilchen erklären kann. Jeder Beitrag hatte eine andere Perspektive. Alle DREI lieferten in ihrer Weise einen Beitrag zur Gesamtidee. Die Autoren waren François Englert und Robert Brout, Peter Higgs sowie Gerald Guralnik, Carl Hagen und Tom Kibble. Ihre Theorie sagt dabei die Existenz eines neuen Elementarteilchens voraus. Auf einer Konferenz zwei Jahre später führte der Physiker Ben Lee den Namen „Higgs“ für dieses Teilchen ein. Dieser griffige Name setzte sich wahrlich durch.

 

Dasim Juli 2012 am Forschungszentrum CERN entdeckte Elementarteilchen zeigt viele Eigenschaften des postulierten Higgs- Bosons. Dennoch bedarf es weiterer Analysen, um sicher zu sein, dass es sich tatsächlich um das lang gesuchte Higgs- Teilchen handelt.

 

Nach der spektakulären Entdeckung des Higgs- Teilchens am CERN, bleibt die Suche nach einer umfassenden Theorie der fundamentalen Wechselwirkungen eines der großen ungelösten Probleme in der theoretischen Physik. Besondere Schwierigkeiten bereitet die Zusammenführung von Quantenmechanik und Gravitation. Dazu publizierte 2014 PD Dr. Harold Steinacker neue Ergebnisse seiner Forscherkollegen.

 

DieStringtheorie liefert für die Verbindung von Quantenmechanik und Gravitation einen weitreichenden Ansatz. Doch in ihrer konventionellen Formulierung führt sie zu eine unüberschaubaren Vielfalt von Möglichkeiten. Dadurch ist die Vorhersagekraft der Theorie stark eingeschränkt.

 

Hier setzt das vom FWF geförderte Projekt von Harold Steinacker, theoretischer Physiker an der Universität Wien, an. >Die von uns genutzten, so genannten Matrix-Modelle sind bemerkenswert einfach. Dabei sind alle physikalischen Objekte und deren Dynamik in wenigen Matrizen codiert und beschrieben, insbesondere auch die Raumzeit und deren Geometrie<, so Steinacker: >Die Modelle ermöglichen es, tief greifende Fragen über die Quantenstruktur der Raumzeit, oder die Zahl der Dimensionen unserer Raumzeit zu untersuchen<.

 

DieTragweite dieses Zugangs ist allerdings umstritten: Insbesondere war bisher unklar, ob damit eine realistische Beschreibung der Elementarteilchen und ihrer Wechselwirkungen möglich ist. Knackpunkt ist eine essentielle Eigenschaft des Standard-Modells der Elementarteilchen, die so genannte Chiralität [Betrachtung der Gesetzmäßigkeiten zweier zueinander spiegelbildlichen Systeme]. Es war unklar, ob und wie diese Eigenschaft in Matrix-Modellen zu realisiert ist. In der neu veröffentlichten Arbeit zeigt Harold Steinacker und sein Kollege Jochen Zahn, wie die chiralen Eigenschaften des Standard-Modells im Rahmen der Matrix-Modelle Anwendung finden.

 

Erstmals ist es gelungen, eine Konfiguration im Matrix-Modell, die dem Standard-Modell der Elementarteilchen zumindest in wesentlichen Zügen nahe kommt, herzustellen. Der Ansatz führt zu einer Erweiterung insbesondere des Higgs- Sektors im Standard-Modell, dem eine geometrische Rolle zugewiesen wird. Derzeit darf dieses Verständnis, noch als spekulative Form verarbeitet werden. 

 

Quanten-Geometrie - Grundlage hierfür sind neue mathematische Techniken der Quanten-Geometrie, welche in den vergangenen Jahren insbesondere an der Universität Wien entwickelt und adaptiert wurden. Die physikalischen Eigenschaften der Modelle können durch solche Quanten-Geometrien in zusätzlichen Dimensionen beschrieben und verstanden werden. >Der Zugang über Matrix-Modelle ermöglicht es dabei, Ideen der Stringtheorie aufzugreifen, die damit zusammenhängenden Probleme aber zu umgehen<, so Steinacker. Diese Entwicklungen eröffnen einen bemerkenswert einfachen Zugang auf der Suche nach einer einheitlichen Theorie der fundamentalen Wechselwirkungen, in dem die Quantenphysik auch die Struktur der Raumzeit bestimmt. Bis zu einem hinreichenden Verständnis dieser Matrix-Modelle und deren Tragfähigkeit als fundamentale Theorie, verbleibt ein langer Weg der Forschung.

w.g.walk@freenet.de

 LE, LCF //17.06.2013

 

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag dem Gesetzentwurf zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten zugestimmt. Mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD wurde das Gesetz angenommen. Dabei ist es gelungen, gegenüber dem Originalentwurf eine Gesetzesfassung zu verabschieden, welche die Belange behinderter Menschen in vorzüglicher Weise berücksichtigt. Ziel des Gesetzes ist es, den elektronischen Rechtsverkehr und die elektronische Aktenführung zu stärken und bürgernäher zu gestalten. Blinde oder sehbehinderte Menschen können Schriftsätze und Dokumente in für sie wahrnehmbarer Form einreichen und verlangen, dass ihnen Dokumente barrierefrei zugänglich gemacht werden. Auch ist ihnen barrierefreie Akteneinsicht zu gewähren. Elektronische Formulare und das elektronische Anwaltspostfach müssen barrierefrei gestaltet sein. Vier Jahre brauchte Deutschland, um nach Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention dieses neue Gesetz rechtswirksam zu verabschieden, Hoffentlich wird es rasche Anwendung finden.                                                                                                                                  © Leopold Graf v. Lebertus

LCF

Am 13. April 2013 wurde das historische Stanley-Theater in Jersey City (New Jersey) nach einer 6-monatigen Renovierungszeit wiedereröffnet. Zeugen Jehovas nutzen das Theater seit fast 30 Jahren als Tagungsort für ihre öffentlichen Bibelseminare. Durch die Renovierungsarbeiten ist das Stanley-Theater nunmehr viel besser als Zentrum zur Verkündigung der GUTEN BOTSCHAFT geeignet. Die neue Bestuhlung macht das Theater für über 250 000 Besucher pro Jahr komfortabler. Der Hauptsaal und auch die angrenzenden Räume wurden mit hochmoderner Videotechnik ausgestattet, vor allem für die Übertragung in Amerikanischer Gebärdensprache. Sämtliche Renovierungsarbeiten wurden fast ausschließlich von Jehovas Zeugen durchgeführt. Die freiwilligen Helfer kamen aus den verschiedensten Staaten. Das Stanley-Theater gehört seit Ende der 1920er Jahre zum Stadtbild von New Jersey. Es war einer der größten Kinopaläste, die je in den Vereinigten Staaten gebaut wurden. Es musste 1978 geschlossen werden. 1983- im Geburtsjahr von T.W.W. in Rostock, nahmen sich Jehovas Zeugen dieses historischen Gebäudes an. Sie bewahrten es so vor dem Verfall. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1985 wird es als Kongresssaal genutzt. Das Stanley-Theater dient vor allem als Gotteshaus, in dem Menschen in über 15 Sprachen etwas über die Bibel lernen können. Für die Leute in New Jersey ist es ein ganz besonderes Bauwerk. Wahre Zeugen Gottes haben auch diesen Teil Kulturgeschichte erhalten.

LCF sagt: DANKE

LipsCityForum // Göttingen

Menschenrechtsaktion in Berlin für indianischen Bürgerrechtler We Have a Dream: Präsident Obama, bitte schenken Sie Leonard Peltier die Freiheit!

Mit Mahnwachen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag und Mittwoch in Berlin an Präsident Barack Obama appellieren, den indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier zu begnadigen. "Dieser schwer kranke Mann, der mehr als sein halbes Leben unschuldig in Haft verbracht hat, soll nicht auch noch im Gefängnis sterben müssen. Deshalb möchten wir Obama im Namen der Menschlichkeit bitten, Peltier einen ruhigen Lebensabend in Freiheit bei seiner Familie zu ermöglichen", sagt Yvonne Bangert, Referentin der GfbV für indigene Völker. "Die GfbV hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, sich in ihren Gesprächen mit Obama für eine Begnadigung einzusetzen." Um den Appell zu unterstreichen lädt die GfbV ein zu den beiden Mahnwachen mit Straßentheater und Musik unter dem Motto "We Have a Dream: Freedom für Leonard Peltier" am Dienstag, den 18. Juni 2013, am Rand des Tiergartens am Simsonweg, westlich vom Brandenburger Tor, Beginn 15 Uhr am Mittwoch, den 19. Juni 2013, auf dem Bebelplatz/Unter den Linden (nahe der Neuen Wache), Beginn 14.30 Uhr Leonard Peltier gehörte zur Führung der indianischen Bürgerrechtsbewegung American Indian Movement (AIM), als er 1977 nach einem umstrittenen Prozess zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. 1975 waren bei einer Schießerei zwischen Angehörigen des AIM und der Bundespolizei FBI im Reservat Pine Ridge in Süd-Dakota zwei FBI-Beamte ums Leben gekommen. Dafür wird Peltier verantwortlich gemacht, obwohl die inzwischen widerrufene Aussage einer Augenzeugin auf Druck des FBI zustande kam und die Schüsse nachweislich nicht aus seiner Waffe stammten. Peltier hat seine Unschuld immer beteuert. Die GfbV setzt sich seit langer Zeit dafür ein, den Bürgerrechtler freizulassen. Amnesty International (a.i.) hat seinen Prozess 1977 und nachfolgende gerichtliche Anhörungen mehrfach als unfair kritisiert und auf eine Überprüfung des Falles gedrungen. Eine Begnadigung durch den Präsidenten ist Peltiers einzige Chance auf Freiheit. Denn den nächstmöglichen Haftprüfungstermin im Jahr 2024 wird der schwerkranke Mann, für dessen Begnadigung sich weltweit zahlreiche Prominente einsetzen, vermutlich nicht mehr erleben. Yvonne Bangert ist erreichbar unter Tel. 0551 4990614, indigene@gfbv.de. Während der Aktionen ist die GfbV vor Ort erreichbar unter Tel. 0151 561 60 40 2.