Vorbei am offenen kommunikativen Prozess, entsteht seit Jahrzehnten eine

neue Ordnung im Rechtsverständnis. Sie fordert den

ökonomischen Vorrang.

 

Die Menschenwürde wird massiv angetastet.

 

Internationale Verträge  werden bis zum Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, vermehrt an die Verfügung über Eigentum, anstatt

an das wahre Mensch

SEIN gebunden.

LOSE SKIFFLE GEMEINSCHAFT  LEIPZIG  MITTE
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Weil Tranparenz Vertrauen schafft !
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ABGEORDNETEN ...
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Mitteldeutschland
Foto_FEAN
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H20_am_TAG mit Blick aus dem Kinderzimmer
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DIE  LAGE  DER  LITERATUR Abb. Hope Gangloff Geb.1974 New York
DIE LAGE DER LITERATUR Abb. Hope Gangloff Geb.1974 New York

Besucherzaehler

 

STRG_F ist ein Reportageformat, das der Norddeutsche Rundfunk für das Medienangebot Funk produziert und auch über YouTube veröffentlicht.

 

Politisch oder gesellschaftlich relevante Themen für eine Zielgruppe zwischen 14 und 29 Jahren.

 

Die Redaktionsleitung im Januar 2020 Dietmar Schiffermüller, der zur gleichen Zeit die Redaktion des Magazins Panorama leitet.  

Am Montag, 24. Februar 2020,

 

hat der Verband der deutschen Filmkritik drei ZDF/3sat-Koproduktionen ausgezeichnet.

 

Der Polit-Thriller Das Ende der Wahrheit von Philipp Leinemann über die Verstrickungen der Geheimdienste in den internationalen Waffenhandel spielt Alexander Fehling Patrick Lemke, den Leiter eines BND-Krisenstabs nach einem Terroranschlag. Er versucht die Verwicklungen des BND in Waffengeschäfte zu vertuschen, sowie die Beziehung seines Mitarbeiters Martin Behrens (Ronald Zehrfeld) zu einer beim Anschlag ermordeten Journalistin. Diese Fakten sollen der Öffentlichkeit vorenthalten bleiben! Als Lemke die wahren Hintergründe des Anschlags erkennt, hilft er Behrens und bringt sich in Lebensgefahr. Für die Rolle erhielt Alexander Fehling bereits die Lola als bester Nebendarsteller.

 

 

Der Erste Weltkrieg brach aus, weil eine totale Verkennung der Welt vorlag

 

Die europäischen Staatsführer glichen einer Generation von Schlafwandlern, die in jenem halkyonisch, friedlichen Sommer 1914 ahnungslos über den Rand des Abgrundes taumelten. Lt.Buch  >Der Untergang der Dynastien<. Eisvogel = griechisch halkyon oder alkyon >Brutzeit des Weibchens in diesen Zeitraum<. In der gehobenen Umgangssprache wird der Ausdruck halkyonisch metaphorisch für eine schöne und gelassene kurze Zeit benutzt.

 

Wenige Wochen nach der Ermordung des österreichischen Erzherzogs sahen sich die europäischen Großmächte plötzlich in einen Krieg verwickelt, den sie gar nicht wollten. Wie ist denn alles gekommen?, wurde der deutsche Reichskanzler kurz nach Kriegsausbruch gefragt. „Ach, wenn das jemand wüsste“, antwortete er mit verzweifelter Miene.

 

   Die Entscheidungsträger hatten keine Vorstellung davon, wie verhängnisvoll ihre Entscheidungen waren. Doch die Soldaten in den Schützengräben wurden sehr bald mit der Realität konfrontiert. Sie mussten feststellen, dass ihre Staatsführer sie betrogen, ihre Geistlichen sie belogen und ihre Generäle sie verraten hatten.

 

Die Staatsführer hatten erklärt, der Krieg würde den Weg für eine neue, bessere Welt ebnen. Der deutsche Reichskanzler sagte: „Wir kämpfen um die Früchte unserer friedlichen Arbeit, um das Erbe einer großen Vergangenheit und um unsere Zukunft.“ Woodrow Wilson, der amerikanische Präsident, prägte die Parole mit, der Krieg würde „der Welt die Demokratie sichern“. Und in England sprach man vom „Krieg, der allen Kriegen ein Ende machen“ sollte. Alles waren falsche Versprechungen.

 

   Die Geistlichen schürten die Kriegseuphorie. Ein Historiker schrieb: Die Hüter des Wortes Gottes führten den Kriegsgesang an. Der totale Krieg bedeutete schließlich totaler Hass (The Columbia History of the World)Statt die Flammen des Hasses zu ersticken, heizte der Klerus sie noch an. In dem Buch A History of Christianity heißt es >Den christlichen Glauben höher einstufen als die Staatsangehörigkeit — das konnten die Geistlichen nicht, und die allermeisten wollten es auch gar nicht. Die Mehrheit machte es sich einfach und setzte das Christentum dem Patriotismus gleich. Christliche Soldaten aller Glaubensrichtungen wurden aufgefordert, im Namen ihres Retters einander umzubringen.<

 

Die Generäle hatten einen schnellen und leichten Sieg versprochen, aber sie hatten sich verrechnet. Nach kurzer Zeit steckten die gegnerischen Armeen in einem zermürbenden Stellungskrieg fest. Millionen Soldaten durchlebten die vielleicht „grausamste Prüfung großen Stils, die Fleisch und Geist des Menschen . . . [je] haben erdulden müssen“, wie ein Historiker es formulierte. Trotz entsetzlicher Verluste trieben die Generäle ihre Männer immer wieder in die Stacheldrahtbarrikaden und lieferten sie dem Sperrfeuer der Maschinengewehre aus. Kein Wunder kam es überall zu Revolten.

 

   Welche Spuren hinterließ der Erste Weltkrieg in der Gesellschaft? Ein Kriegsveteran drückte es laut einem Geschichtswerk so aus: „Der Krieg ...hat das Denken und Verhalten einer ganzen Generation schwer gezeichnet.“ Ganze Reiche zerfielen. Dieser verheerende Krieg sollte das blutigste Jahrhundert der Weltgeschichte einläuten. Revolutionen und Aufstände gehören seitdem fast zur Tagesordnung.

 

Wieso hat dieser Krieg die Welt derart in ihren Grundfesten erschüttert? War er wirklich nur das Resultat einer Reihe unglückseliger Verkettungen? Sind die Antworten auf diese Fragen irgendwie von Bedeutung für unsere Zukunft?