Vorbei am offenen kommunikativen Prozess, entsteht seit Jahrzehnten eine

neue Ordnung im Rechtsverständnis. Sie fordert den

ökonomischen Vorrang.

 

Die Menschenwürde wird massiv angetastet.

 

Internationale Verträge  werden bis zum Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, vermehrt an die Verfügung über Eigentum, anstatt

an das wahre Mensch

SEIN gebunden.

LOSE SKIFFLE GEMEINSCHAFT  LEIPZIG  MITTE
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Weil Tranparenz Vertrauen schafft !
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ABGEORDNETEN ...
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QS24 - Schweizer Privat TV

Wenn UNRECHT zu RECHT wird, muss WIDERSTAND zur Pflicht werden!
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Mitteldeutschland
H20_am_TAG mit Blick aus dem Kinderzimmer
H20_am_TAG mit Blick aus dem Kinderzimmer
DIE  LAGE  DER  LITERATUR Abb. Hope Gangloff Geb.1974 New York
DIE LAGE DER LITERATUR Abb. Hope Gangloff Geb.1974 New York
Foto_FEAN
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CORONAVIRUS.SACHSEN.DE

 

2o.  März 2o2o

Gleiche Verbesserung für alle

25. März 2o2o

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Bundesregierung im Januar 2019 im Stich gelassen worden!                                                     Pech?

Sie sind bereits vor 2019 zu Erwerbsminderungsrentnern geworden. Allein  Neurentner profitieren seither von höheren Zurechnungszeiten und damit von ca. 70 Euro mehr im Monat. Bestandsrentner gehen leer aus.

Der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland (SoVD) geht jetzt juristisch vor. Ein gemeinsames Musterstreitverfahren für Bürger mit  Erwerbsminderungsrenten, die vor Januar 2019 in Rente gingen. Die VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte  dazu: >Wir fordern gleiches Recht für alle! Es kann diesen Menschen niemand schlüssig erklären, warum der Staat die Bestandsrentner benachteiligt ... wir wollen die Benachteiligten nicht leer ausgehen lassen. Die Stichtagsregelung muss fallen. Neu- und Bestandsrentner müssen endlich gleich behandelt werden. Es war für die Betroffenen schließlich keine freie Entscheidung, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen<.

Die Erwerbsminderungsrente ist eine überaus bedeutsame sozialstaatliche Leistung. Derzeit beziehen mehr als 1,8 Mio. Menschen diese Form der Rente, weil sie nicht mehr oder nur äußerst eingeschränkt in der Lage sind, über Erwerbsarbeit nicht nur den Lebensunterhalt zu decken, sondern darüber auch Rentenanwartschaften zu erwirtschaften. Seit Jahren konstatiert die Mehrheit der Rentenexperten sozialpolitischen Handlungsbedarf in diesem Teilbereich der Alterssicherung, denn die Höhe der Leistung ist niedrig und die Betroffenen werden bis zu ihrem Tod auf diese Leistungen angewiesen sein. Der durchschnittliche Zahlbetrag der knapp 168.000 im Jahr 2018 neu zugegangenen Renten wegen Erwerbsminderung betrug in Westdeutschland 730 Euro und in Ostdeutschland 753 Euro. Da ist jede Verbesserung der Erwerbsminderungsrente ein wahrer Segen.

 

LE  |  o1. März  2o2o 

 

       LEIPZIGER  NACHWAHLEN   DES   OBM 

 

Soll ein > Wahl<  Leipziger erneut >Oberbürgermeister<

werden?

 

Dr. Thomas Feist, Kreisvorsitzender der CDU Leipzig, und ehemaliger Bundestagsabgeordneter, stellte so ähnlich oben stehende Frage, als der  Wahlsieg des alten Amtsinhabers bekannt war.

 

>Wenn eine Katze im Fischladen Junge bekommt, sind es dann Fische?<, das fragte er im Leipziger Fernsehen am Abend dieser Wahl.  Etwa 111.000 Leipziger wählten  Burkhard Jung (SPD), ca.107.000 den Herausforderer Sebastian Gemkow (CDU), der Parteikollege, des Vorsitzenden des Kreises der CDU.

Es erscheint absurd, wie der CDU- Kreisvorsitzende 11 Jahre nach Publizierung  |  ISBN: 9783631592922  | Theorie der ästhetischen Grundlegung des Sozialen  ..., auf erste Kritik via Twitter in seiner Eigenschaft als Wissenschaftler reagiert: Video, in dem bereits Eberhard Cohrs die Frage nach Katze und Fisch stellte.

 

Herr Dr. Th. Feist an seine Kritiker:  <Kulturbanausen> !!!.

  

Eberhard Cohrs war Angehöriger der Waffen-SS und gehörte als SS-Rottenführer zur Wachmannschaft des Konzentrationslagers Sachsenhausen, was unseren  Herrn Dr. Thomas  Feist  (auch als Beauftragter für Jüdisches Leben im Amt), wahrscheinlich entfallen war.

 

DAS IST REALITÄT ZWISCHEN UNS MENSCHEN FREI UND UNABHÄNGIG

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Burkard Jung löst Markus Lewe (CDU) als DST-Präsident ab (OBM der Stadt Münster). Lewe wird Vizepräsident.

Zum Ersten Stellvertreter ist Stuttgarts OBM Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) . Weitere Stellvertreter sind Eckart Würzner (parteilos, Heidelberg), Kurt Gribl (CSU, Augsburg), Charlotte Britz (SPD, Saarbrücken), Wolfgang Griesert (CDU, Osnabrück), Ulf Kämpfer (SPD, Kiel) und Katja Wolf (Die Linke, Eisenach).

© 2019 REWE

                                                                   © prof

Für Angela Merkel

 

war das Internet noch in der 2. Wahlperiode irgendwie Neuland ... dem so genannten kleinen Mann wird aktuell suggeriert, seine Arbeit wird bald von Maschinen übernommen und ER wird überflüssig.

 

Das Wort >>>Digitalisierung<<< scheint Angst und Schrecken zu verbreiten. Erfrischend die Gedanken des . In seinem neuen Buch >>>Jäger, Hirten, Kritiker<<< Keine Angst vor Kulturpessimismus, er entwirft eine Idee für eine digitale Gesellschaft, die hoffen lässt: im 24. Jahrhundert gibt es gar kein Geld mehr. Der Erwerb von Reichtum ist nicht die treibende Kraft im Leben der Menschheit. Sie arbeitet, um sich selbst zu verbessern. Seine Idee stammt aus Star Trek VIII. Precht ist überzeugt, die Menschheit erlebt einen entscheidenden Wendepunkt in ihrer Historie. Die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert hat das Leben der Menschen grundlegend verändert. Jetzt erfolgt eine Revolutionierung der Arbeitswelt. Richard David Precht erklärt, alle Berufe die durch Computer ersetzt werden können, sterben früher oder später aus. Anstatt diese so augenscheinliche Massenarbeitslosigkeit zu beklagen, ist Freude angesagt, ja ein starker JUBEL. Die langweilige und entfremdete Arbeit findet ihr Ende. Nun darf der Mensch Zeit finden, sein Leben frei zu gestalten und seiner wahrhaften Bestimmung nachgehen. Glauben - Hoffen - Lieben, täglich ohne Angst & Schrecken.

MICHAEL  SCHRECKENBERGER

 

ANTWORTET

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26. August bis 11. September 1996
in der Fassung des 16. Rundfunkänderungsstaatsvertrages

04. bis 17. Juli 2014,
in Kraft getreten am 1. April 2015/1. Januar 2017

 

 AG Auftrag und Strukturoptimierung

Einschätzung der Vorschläge von ARD/ZDF durch die KEF 

(Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten)

Die Bundesländer überprüfen den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Organisationsstrukturen. ARD und ZDF haben Reformen vorgeschlagen, die Synergien der Sender ausschöpfen und eine Effizienzsteigerung zu bewirken. Geplant sind Kooperationen in den Bereichen Betrieb, Verwaltung, Technik und Programmverbreitung. Die Politik erwartet weitergehende strukturelle und nachhaltige Anpassungen, als bisher.

 

Es erwarten Sie: Suzanne von Borsody, Maya Haddad, Wolke Hegenbarth, Uwe Kockisch, Jan-Gregor Kremp, Brigitte Kren, Lisa Maria Potthoff, Shahak Shapira, Jennifer Sieglar, Harriet von Waldenfels und Katja Weitzenböck.

 

Im Rahmen des Pressetages findet anlässlich des 30. Jubiläums der ZDF-Kindernachrichten "logo!" ab 10.30 Uhr ein Pressegespräch mit Moderatorin Jennifer Sieglar, dem Leiter der ZDF-Hauptredaktion Kinder und Jugend Michael Stumpf sowie dem verantwortlichen

                                                           E I N L A D U N G

 

Redakteur Markus Mörchen statt. Im Anschluss stehen alle drei für Einzelinterviews zur Verfügung.

ZDF-Pressetag

 

Dienstag, 5. März 2019, ab 10.00 Uhr
(die genauen Interviewzeiten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung)
Hotel Le Méridien 200 99 Hamburg

An der Alster 52-56

 

Leipzig 

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19 Uhr

 

Digitale Welten in Bibliotheken - wie sie unsere Gemeinschaft und die Architektur verändern. Vortrag, Podiumsdiskussion und Führung -Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig- 

 

Bibliotheken aus neuen Perspektiven erleben. Als Ort der Überlieferung von Wissens, mit genial dynamischen Kommunikationsräumen.

 

Am Beispiel der Nationalbibliothek Katars berichtet Claudia Lux aus erster Hand in ihrem Vortrag. Sie war von 2012 bis 2017 Projektleiterin der Nationalbibliothek Katar in Doha.

 

Rem Koolhaas gestaltete diesen Neubau für neue digitale Projekte der Nationalbibliothek Katars.

AFD PARODIE

 

1995!

 

Der Komiker und Kabarettist war ungeahnt-erweise seiner Zeit weit voraus. Ein Sketch aus dem Jahr 1995 handelt von “Alois Moosbrecher” von der “Aktionsgemeinschaft der Freunde der Diktatur” (AfD), die die Demokratie abschaffen möchte. Und das 18 Jahre, bevor die AfD gegründet wurde! Der Sketch ist überraschend gut gealtert und auch 24 Jahre später so aktuell wie noch nie. Weniger wegen der Figur Hallervordens, sondern auch wegen der Figur des Interviewenden. Ein Video, das der Zukunft den Spiegel vorhält. Viel Spaß! 1995

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Morbidität  &

 

Mortalitätskonferenzen

 

 

 

Traditionell wiederkehrende Konferenzen, die von medizinischen Diensten in akademischen medizinischen Zentren, den meisten großen privaten medizinischen und chirurgischen Praxen sowie anderen medizinischen Zentren abgehalten werden. Ihre Verwendung in der Psychiatrie ist weniger offensichtlich. Bei einigen Patienten können Tod, Verschlechterung und Komplikationen aufgrund zugrunde liegender Krankheitsprozesse unvermeidbar sein. Sie können jedoch auch mit Fehlern oder Auslassungen in der Patientenversorgung verbunden sein.

 

M & M-Konferenzen beinhalten die Analyse nachteiliger Ergebnisse in der Patientenversorgung durch Peer-Review. Das Ziel einer gut geführten M & M-Konferenz ist es, nachteilige Folgen medizinischer Fehler zu identifizieren, Verhalten und Beurteilung auf der Grundlage früherer Erfahrungen zu ändern und eine Wiederholung von Fehlern zu verhindern, die zu Komplikationen führen. Konferenzen sind nicht strafrechtlich und konzentrieren sich auf das Ziel einer verbesserten Patientenversorgung. Das Verfahren wird grundsätzlich gesetzlich geheim gehalten.

 

M & M-Konferenzen finden in regelmäßigen Abständen statt, oft wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich. Sie zeigen aktuelle Fälle und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten für die an dem Fall beteiligten Kliniker auf. Sie sind besonders wichtig für die Erkennung von Systemproblemen (wie veraltete Richtlinien, Änderungen bei den Verfahren zur Patientenidentifikation, Rechenfehler etc.), die sich auf die Patientenversorgung auswirken. 

 

Ergebnisse einer Umfrage, bei der im Frühjahr 1998 die Relevanz und die Merkmale von Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M & MCs) untersucht wurden, zeigen, dass 90% der US-amerikanischen Trainingsprogramme für innere Medizin M & MCs haben. Die Mehrzahl dieser Konferenzen findet monatlich statt, bei denen ein zugewiesener Leiter bestimmte ausgewählte Fälle überprüft, die unvorhersehbare Folgen oder einen vermuteten medizinischen Fehler hatten. Es wurde auch berichtet, dass zwei Drittel der Krankenhäuser die M & MCs nutzen, um ihre administrativen Anforderungen zur Qualitätssicherung zu erfüllen. Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen waren lange Zeit Teil der medizinischen Praxis, nachdem sie Anfang des 20. Jahrhunderts mit Ernest Codman am Massachusetts General Hospital in Boston entstanden. Dort verlor er seine Mitarbeiterprivilegien, nachdem er die Beurteilung der Chirurgenkompetenz vorgeschlagen hatte. Die Ideen von Codman trugen zur Standardisierung der Krankenhauspraxis bei - einschließlich eines Fallberichtsystems, das dem American College of Surgeons 1916 die Verantwortung für nachteilige Folgen zuzuschreiben hatte . Als sich der Arzt entwickelte, gewöhnten sich die Ärzte daran, ihre Fehler auf Mortalitätskonferenzen und Autopsien zu diskutieren Die Ergebnisse wurden präsentiert und in Fallberichten veröffentlicht.

 

Im Jahr 1983 begann der ACGME die Akkreditierung. Die Residenzprogramme führen wöchentlich eine Übersicht über alle Komplikationen und Todesfälle durch.

Motivation

 

Ursachen im Alltag zu erforschen ist ein gutes Mittel verschiedene Forschungszweige zuzuordnen, insbesondere die Motivationspsychologie.

 

   Verhaltenserklärung auf den ersten Blick in der Geschichte der Motivationspsychologie stand sie mit am Anfang, in Gestalt der so genannten Eigenschaftstheorien. Bekannte Vertreter sind Allport, Maslow oder auch McDougall. Sie gehen davon aus, Personen mit ihren (überdauernden) Motiven unterscheiden sich beträchtlich. Ihre individuelle Motivstruktur ist für ihr Verhalten verantwortlich.

 

Verhaltenserklärung auf den zweiten Blick findet heute typisch gegenwärtig in der sozialpsychologischen Forschung Anwendung. Von überdauernden Motiven ist seltener die Rede. Personen werden in eine Situation versetzt, und ihr Verhalten protokolliert.

 

   Verhaltenserklärung auf den dritten Blick ist in der gegenwärtigen Motivationspsychologie sowie in der gesamten Allgemeinen Psychologie anzutreffen. Meist wird die Situation betont. Ihre Wechselwirkungen situationeller Bedingungen werden integrierter Bestandteil von Erkenntnis.

 

Ein Denkschema/ paradigmatisch zeigt sich in der neueren Motivationspsychologie im -Erwartungs-Wert-Modell: Motivation ist das Produkt aus subjektiver Wahrscheinlichkeit, das erstrebte Ziel erreichen und dem echten subjektivem Wert des Zieles. Hieran wird deutlich, wie beide Faktoren -Person & Situation- ineinandergreifen: >>> Die Bewertung eines Ziels, wie zB eine bestandene Prüfung, hängt zum einen davon ab, welchen Wert das soziale Umfeld nahelegt: ...du mußt bestehen, sonst kannst du nicht als Mensch bestehen. Wichtig natürlich auch die Eigenbewertung eines Ziels, ob ich als Mensch bestehen will, ist mir prinzipiell egal <<<.

 

 

   In dieser Denkweise darf auch die Erwartungshaltung grundsätzlich verstanden werden: Der eine ist optimistischer, der andere pessimistischer - einer ist introvertiert, der andere extrovertiert. Informationen aus der Umgebung legen uns nur gewisse Tendenzen nahe.

                                            LCF_ Professor Walkhoefer

 

 

Zwei Hirnbereiche reagieren auf emotional stark aufgeladene Situationen mit extrem hoher Aktivität. Beide sind für die Bildung von Erinnerungen programmiert. Der Hippocampus, in dem überwiegend der faktische Teil der Erfahrung verarbeitet wird. Die so genannte Amygdala bündellt die unbewussten Emotionen.

 

  In gefährlichen Situationen werden Stresshormone ausgeschüttet. Kommt es zu extremen Stress, kann der Hippocampus die Arbeit einstellen, eine Art Überlastungsschutz. Dabei können Blockaden zu alten Erinnerungen entstehen. Während die Funktion des Hippocampus gestört ist, speichert die Amygdala –meistens völlig unbewusst- weiterhin Emotionen.

 

Im Ergebnis dieser Möglichkeit können komplexe neuronale Prozesse zum Gedächtnisverlust führen, und sind somit Bestandteil, erklären nachweisliche Änderungen der Persönlichkeit.

 

   Forscher halten es für überzeugend wahrscheinlich, dass sich die Gewichtung im Zusammenwirken beider Gehirnhälften verändert. Die linke Hälfte, die mehr für das Rationale, Kontrollierende zuständig ist, und die rechte Hälfte, die mehr für das Spontane, Emotionale steht.

 

Lange war es ein Rätsel, wie und wo Erinnerungen im Gehirn gespeichert werden. Jüngste Forschungen zeigen: im Hippocampus fließen Informationen der Sinnesorgane zusammen. Dort werden sie nach Wichtigkeit sortiert und geordnet. Voraussetzung dafür, Informationen müssen in ganz verschiedenen Bereichen des Gehirns gespeichert werden. Ohne Hippocampus kann keine Information länger als sieben Sekunden gespeichert werden. TEST: ein Stern, der nur über einen Spiegel sichtbar ist, soll nachgezeichnet werden. Erstaunlich: Durch Üben über mehrere Tage wird die Zeichnung besser, trotz fehlendes Erinnerungsvermögen einer einzigen Wiederholung. Eine Art >>>motorische Erinnerung<<< scheint zu funktionieren. Ein Beweis dafür, es gibt verschiedene Arten von Erinnerungsvermögen -unabhängig vom Hippocampus-.

 

  Ein Versuch liefert Einblicke, wie im Schlaf das Gehirn arbeitet. TEST: Am Tag sollen die Tiere den Weg durch ein einfaches Labyrinth finden. Parallel dazu werden die Hirnwellen der Tiere aufgezeichnet, ebenso im Schlaf danach. Im Vergleich der Hirnwellenmuster vom Tage und von der Nacht zeigen sich Parallelen. Der Weg durchs Labyrinth wird mehrmals im Schlaf rekapituliert (besondere emotionale Belastung am Tag). Genial dabei, es vollzieht sich 10- bis 20-mal so schnell wie in Realzeit. Es zeigten sich nach dem Schlaf Lernfortschritte. Der Lauf durch das Labyrinth erfolgte sicherer. Die Erklärung der Forscher dazu: Die Nervenzellen im Gehirn stehen durch so genannte Synapsen in Verbindung miteinander. Jede einzelne Nervenzelle steht mithilfe der Synapsen mit bis zu 10.000 anderen im Informationsaustausch. Durch Erlebnisse im Wachzustand wird die Bildung neuer Kontakte angeregt. Im Tierversuch konnten Wissenschaftler nachweisen, , dass sich während des Schlafes die am Tag neugebildeten Synapsen verfestigen, wenn sie nachts erneut aktiviert werden.

 

Unstrittig, bei uns Menschen ist das Gehirn auch nachts aktiv. Tagsüber werden wir von Sinneseindrücken überflutet. Um uns auf Dauer an etwas erinnern zu können, muss unser Gehirn filtern, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und aussortieren. Was von Bedeutung ist, wird festgehalten, alles andere vergessen, diese Bestimmung legt der eigene Verstand fest.

 

  Im Schlaf setzt sich dieser Verarbeitungsprozess unbewusst fort, jedoch unter Einfluss der bewussten Bestimmung des Verstandes. Was uns emotional berührt oder uns inhaltlich wichtig erscheint, wird im Schlaf rekapituliert, mehrfach wiederholt und in einem Netzwerk von Synapsenverbindungen dauerhaft abgespeichert. Das Gehirn braucht die Schlafphasen, um die Informationsflut zu bewältigen. Schlafen ist eine zentrale Voraussetzung, um Neues zu lernen und Erinnerungen bilden können. Denn parallel Reize aufnehmen und komplett verarbeiten, ist auf Dauer unmöglich.

 

Wenn wir uns erinnern, werden im Gehirn Synapasenverbindungen reaktiviert, welche sich ursprünglich gebildet haben. Aus einem Mosaik von Eindrücken bauen wir die Erinnerung quasi jedesmal neu zusammen, damit sie in einem sinnvollen Zusammenhang zu unserer aktuellen Lebensituation steht. Dabei können sich Fehler und unbewusste Anpassungen einschleichen.

 


 
Wie es zu falschen Erinnerungen kommen kann, und ob sie sich auch gezielt erzeugen lassen, zeigen Forschungen von Psychologen aus London: Probanden einer Studie zum Thema >>>Kindheitserinnerungen<<<. Was ihnen anfangs verschwiegen wurde: Vor den Gesprächen wurden bei Eltern und Freunden Details und Anekdoten aus der Lebensgeschichte recherchiert. Denn: Neben wahren Vorfällen wurde den Probanden eine erfundene Geschichte untergeschoben. Laut der Fantasiegeschichte sollen sie eine Handgreiflichkeit ausgelöst haben, zu der sogar die Polizei gerufen wurde. Eine Probandin wird mit der erfundenen Geschichte konfrontiert, als wäre sie wirklich passiert. Natürlich fehlen ihr die Erinnerungen. Während man ihr die vermeintlichen Details der Geschichte erzählt, soll sie versuchen, die >>>verschütteten Eindrücke<<< wieder zu erwecken: Sie wird in die Szene zurückgeführt, von der angeblich ihre Eltern erzählt haben. Beim zweiten Termin nach einer Woche tauchen bei ihr plötzlich erste Details auf! Wieder eine Woche später erinnert sie sich sogar an Einzelheiten, wie die Polizisten bei dem Handgemenge eingeschritten waren. Der Vorfall war jedoch niemals passiert! Ihr Eingeständnis ist Folge einer geschickten Manipulation. Die Verknüpfung von echten Details mit neu erfundenen Szenen, die aus vermeintlich glaubwürdiger Quelle stammt. 

Oktober 2018

 

Der Rekordsommer 2018 ein Zeichen für Klimawandel?

 

Wie wird die Welt aussehen, wenn sich das Klima noch weiter erwärmt. und warum nimmt die Gesellschaft diese Bedrohung noch nicht wirklich ernst?

 

Richard David Precht: Sonntag, 7. Oktober 2018, 0.00 Uhr,

 

Im Gespräch mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber. Ein weltweit wichtiger Klimaforscher.

 

Bereits seit Jahren warnt der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung eindringlich vor einer bevorstehenden Heißzeit. Durch sie verschärfen sich vor allem in den ärmeren Ländern um den Äquator die Lebensbedingungen. Dürre, Überschwemmungen und Stürme zwingen die Menschen dazu, ihre Länder zu verlassen. Die Klima-Migration ist, so Schellnhuber, schon längst im Gange und wird noch größere Ausmaße annehmen. Während die Opfer des menschengemachten Klimawandels ums Überleben kämpfen.

 

Die Verursacher, die reichen Industrieländer, bemühen sich halbherzig um Lösungen. Appelle an die Verbraucher haben keine maßgeblichen Verhaltensänderungen beim Energiekonsum ausgelöst. Ebenso wenig wirksam sind die Selbstverpflichtungen, etwa der Autoindustrie. Die Energieverschwendung sind eigentlich gar nicht Teil der abendländischen Kultur. Erst die Übernahme des amerikanischen Wachstumsdenkens nach dem Zweiten Weltkrieg hat das tradierte Nachhaltigkeitsdenken korrumpiert.

 

Müssen wir das kapitalistische Wachstumssystem aufgeben und uns in Verzicht üben? Oder muss die Menschheit die Hoffnung aufgeben, den Klimawandel noch aufhalten zu können? Muss muss sich jeder Mensch darauf konzentrieren, in der kommenden Heißzeit irgendwie zu überleben?

 

Die ZDF-Umweltdokureihe informiert über den Kampf gegen den Klimawandel.

LCF_03.10. 2018

 

Eine Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung im Ort Casale bei Rom bekam heute eine
                Überraschung
Papst Franziskus machte heute einen Kurzbesuch bei ca. zweihundert Menschen. Normalerweise finden solche Überraschungen an Freitagen statt. Für zwei Stunden war der Papst dort und traf Menschen, die durch eine Stiftung oder mit Kooperativen versuchen, mit ihrer Behinderung ein autonomes Leben zu gestalten.

                                                     24. JUNI_ 2018 LCF_Leipzig/ ROM
                                                                                                  ___________________________________________

 

Selten zuvor hat ein deutscher Bischof, wie Gerhard Feige Bistum Magdeburg, seine Amtsbrüder so hart kritisiert.

 

 

(Frankfurter AZ 11. Juni)


Alle bestehenden Strukturen haben mit Macht zu tun. Die Schlüsselpersonen haben ein Ziel. Mittels ihrer Macht, um jeden Preis ihr System aufrechtzuerhalten, in dem ihr Lehramt der Kirche bzw. ihren Vertreter, ihren Bischöfen einzig allein die göttliche Gnade zukommt, eigene Regeln aufzustellen.


Abweichungen von ihren Regeln, werden solange geduldet, wie ihre vorhandenen Strukturen nicht in Frage gestellt werden.


Ihr reales Denkmuster, welches der Wirklichkeit keinesfalls entspricht, ihre Kirche ist ein geschlossenes System, in dem klar ist, wer dazugehören darf und wer nicht.

(vlnr) Dr. Heinz Fischer- Heidberger (KEF), Ulrich Wilhelm (ARD), Oliver Schenk (Staatsminister Sachsen), Heike Raab (Staatssekretärin Rheinland-Pfalz), Diemut Roether (epd- Medien), Dr. Thomas Bellut (ZDF), Stefan Raue (Deutschlandradio).

 Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer wird bei den MTM 2018 zum deutsch-französischen Verhältnis diskutieren. Unter anderem mit Nazan Gökdemir (ARTE), Theo Koll (ZDF) und Prof. Thomas Kleist (SR) wird das Thema:

 

Vorurteile und Stereotype – Wie sehen wir unsere Nachbarn?

 

vor dem Hintergrund europäischer Herausforderungen für beide Länder im Zentrum dieser Debatte stehen.

 

 

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung | Metropol Verlag

 

Autor I Siegfried Suckut

 

Erweist sich der Versuch, einen Begriff klar zu definieren und operationabel zu machen, als aussichtslos, wird in den Sozialwissenschaften gern von dem Versuch gesprochen, einen Pudding an die Wand zu nageln.1 In der Geschichtswissenschaft geht es in der Regel um andere unüberwindbare Forschungsbarrieren, vorrangig um Informationsdefizite, die es trotz allen Bemühens nicht erlauben, Sachverhalte zu klären, sei es aus Quellenmangel, sei es, dass sich noch lebende Akteure widersprüchlich äußern, falsche Fährten legen oder beschlossen haben zu schweigen. Sich dennoch mit einem solchen Thema zu befassen, an dem sich schon andere vergeblich versucht haben, kommt mitunter der Absicht gleich, ein nasses Stück Seife in den Griff zu bekommen. Die Öffnung der DDR-Archive nach der Vereinigung hat es in vielen Fällen ermöglicht, Antworten auf offene Forschungsfragen zu geben und Hintergründe auszuleuchten, die bisher im Dunkeln geblieben sind – eine Sternstunde für die einschlägige Zeitgeschichtsschreibung. Die früher oft zur Spekulation verdammten Analytiker schwelgten in Informationen, die es jetzt zuweilen im Überfluss gab. Man denke nur an den riesigen Aktenbestand des früheren Ministeriums für Staatssicherheit, den ein mutiger Gesetzgeber ohne Sperrfrist zugänglich gemacht hatte. 

LE/ LCF 

 Quelle

Weniger Denken - schneller Handeln

 

Forscher des Instituts für Psychologie der Universität Innsbruck zeigen in einer aktuellen Studie, dass sich stark negative wie auch extrem positive Situationen auf die Fähigkeit des Gehirns auswirken, um Vorgänge in der Umgebung richtig einordnen zu können.

 

 

Wie verändern herausfordernde Situationen unser Denken?

 

Die Psychologen Thomas Maran, Marco Furtner und Pierre Sachse gingen dieser Frage mit Probanden nach und führten eine Reihe von Experimenten durch:

 

Die im Magazin „Frontiers in Behavioral Neuroscience“ veröffentlichte Studie zeigt, dass es in herausfordernden Situationen für Menschen schwieriger ist, zu erfassen, wo sie sich räumlich befinden und was um sie herum geschieht. Das Innsbrucker Forscher-Team zeigte den Teilnehmern Videoclips einer positiven, einer negativen und einer neutralen Situation. Sie fanden heraus, dass Teilnehmer nach dem Ansehen der erregenden emotionalen Clips in den anschließenden Tests deutlich schlechter abschnitten. In den Tests wurde geprüft, ob sie sich daran erinnern, wo bestimmte Dinge dargestellt wurden (räumlicher Kontext) oder bemerken in welcher Reihenfolge Ereignisse geschehen (sequentieller Kontext). So konnten die Forscher feststellen, wie ihre Probanden das „Wo“ und „Wann“ um sie herum erfassen und damit lernen konnten.

 

Herausforderung im Detail

 

Bisherige Forschung konnte zeigen, dass Erinnerungen im Langzeitgedächtnis, die unter hoher Erregung, wie etwa in stressreichen oder gefährlichen Situationen, entstanden sind, häufig wenig in den unmittelbaren Kontext eingebettet waren und Ereignisse weniger detailreich abbildeten. „Dieser Umstand macht Fehlerinnerungen wahrscheinlicher und macht es uns schwerer zu unterscheiden, ob eine neue Situation ähnlich der erinnerten Situation und deshalb vielleicht gefährlich ist. Doch wie wirkt sich hohe Erregung im Hier und Jetzt aus? Kontextinformationen sind unter anderem notwendig, um sich selbst und Ereignisse augenblicklich in Raum und Zeit zu verorten.“

 

Ist es für Personen mit Schwierigkeiten verbunden, Kontextinformationen zu erfassen, hat das Auswirkungen auf unmittelbare Entscheidungen für das Verhalten in der Situation und die Erinnerung an diese Situation. Die Forschung fokussierte sich auf die kurzfristigen Auswirkungen herausfordernder Erfahrungen zum Erwerb dieser Kontextdetails.

 

Darüber hinaus wollten die Wissenschaftler verstehen, ob erregende negative und erregende positive Erfahrungen gleiche Reaktionen hervorrufen. „Wir wollten diese Veränderung auf der Verhaltensebene messbar machen, um Rückschlüsse darauf zu ziehen, wie das Verhalten im Alltag und in herausfordernden Situationen durch Schwankungen im Erregungszustand beeinflusst wird“, sagt Maran.

 

Positive und negative Beispiele

 

Die Forscher gingen von der Grundannahme aus, dass ihre Probanden nach dem Betrachten von emotional erregenden Filmausschnitten weniger in der Lage sein würden, implizit, sprich unbewusst, den räumlichen und sequentiellen Kontext zu erfassen – und das gleichermaßen in stark positiven wie in stark negativen Situationen. Um dies zu testen, verwendeten sie Clips von Filmmaterial, das in bisherigen Untersuchungen erfolgreich Stressreaktionen hervorrief: eine Gewaltszene (die die Teilnehmer als negativ erregend erlebten), eine Szene mit sexuellem Inhalt (welche die Teilnehmer als positiv erregend erlebten) und eine neutrale, wenig erregende Kontrollszene. Über Einsatz neuer Instrumente zur Messung der Pupillenweite, die ein zuverlässiges physiservice@srh-ltd.deologisches Maß für allgemeine Erregung ist, zeigten die Wissenschaftler, dass die Clips wirksam waren und erfolgreich ein hoher Erregungszustand induziert werden konnte. Unmittelbar nach dem Betrachten der Clips erhielten die TeilnehmerInnen Aufgaben, die ihre Fähigkeit testeten, entweder einen räumlichen oder einen sequentiellen Kontext implizit zu erfassen.

 

So sahen die TeilnehmerInnen in einem Experiment zum räumlichen Kontext abwechselnd an verschiedenen Positionen Objekte am Bildschirm und wurden im Anschluss überraschend getestet, ob sie sich an die Positionen wiedererinnern konnten. In einem weiteren Experiment mussten die TeilnehmerInnen auf einen bestimmten Buchstaben in einer Abfolge von mehreren Buchstaben reagieren, wobei einige Buchstaben dem gesuchten Buchstaben immer vorausgingen und so den Zielbuchstaben vorhersagen konnten. Im Vergleich zur neutralen Szene minderte sowohl die Sexszene als auch die gewalttätige Szene die Fähigkeit der Teilnehmer, sich zu merken, wo bestimmte Objekte gewesen sind, oder Sequenzen zu lernen und damit richtige Vorhersagen zu treffen.

 

„Daraus schließen wir, dass Zustände hoher Erregung als Folge herausfordernder Situationen – sowohl positiver, wie auch negativer – dazu führen,  unser Handeln wird demnach weniger an den Kontext der jeweiligen Situation angepasst und wir reagieren eher auf eingewöhnte, reflexartige Verhaltensmuster", erklären die Forscher in der Studie.

 

Hippocampus

 

Warum können wir uns in herausfordernden Situationen kontextuelle Details schlechter merken?

 

Thomas Maran und seine Kollegen sehen die Antwort in den Abläufen im Gehirn, welche diesen Denkleistungen zugrunde liegen. Sie verweisen dabei auf die Notwendigkeit weiterer Studien mit bildgebenden Verfahren. Mehrere Forschungsergebnisse unterstützen die Vermutung, dass der Hippocampus - ein für die Gedächtnisbildung wichtiges Hirnareal - stark in das Erlernen und Rekonstruieren von räumlichen und zeitlichen Details involviert ist. „Eine Hemmung dieser Funktion im Gehirn angesichts einer potenziell gefährlichen Situation könnte uns davon abhalten, den Kontext einer Situation zu erschließen und jenen Effekt verursachen, den wir in unserer Studie am konkreten Verhalten zeigen konnten“, sagt Thomas Maran. „Vom Kontext losgelöstes Handeln ist reflexartig und damit weniger komplex und anspruchsvoll. Es erlaubt uns bei Herausforderungen schnell zu reagieren und bewahrt uns zugleich davor, Entscheidungen auf der Grundlage unzuverlässiger Informationen aus unsicheren, unvorhersehbaren Situationen zu treffen“.

 

 

Herausforderung im Detail

 

Veränderungen im Denken bei hohen Erregungszuständen spielen eine wichtige Rolle bei psychischen Störungen und einer Reihe weiterer Anwendungsbereiche. „Die Erkenntnisse dieser Studie geben uns eine bessere Grundlage für das Verständnis von menschlichem Verhalten unter hohen Erregungszuständen: Das reicht von der Beurteilung von Affekthandlungen im Strafrecht, über Verhaltensstörungen bei psychischen Erkrankungen bis hin zu wichtigen Entscheidungen in stressreichen Situationen, zB bei Polizeieinsätzen“, so die Autoren.

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Das Oberste Gericht Russlands

 

vertreten durch:

 

Richter Juri Iwanenko

 

 

 

LE 20. April 2017

 

Jehovas Zeugen wurden verboten, die Beschlagnahmung ihres Besitzes angeordnet. Das russische Justizministerium hat das Gericht aufgefordert, die Zeugen Jehovas als "extremistische Organisation" zu verbieten. "Sie stellen eine Gefahr für die Rechte der Bürger, die öffentliche Ordnung und die öffentliche Sicherheit dar", Als extremistisch stufte die Behörde vor allem die Zeitschrift "Der Wachtturm" ein, die trotz Verbots weiter verteilt werde. Weil die Zeugen Jehovas ihren Mitgliedern Bluttransfusionen "verbieten", liegt unstrittig ein Verstoß gegen Menschenrechte vor. Dass diese Entscheidung allein eine Gewissensfrage in Loyalität zu Gott ist und ein Betroffener im Bedarfsfall eng mit dem Krankenhausvervindungskomitee in Kontakt steht, fand keine Beachtung.

 

Weltweit sind Millionen wahrheitsliebende Menschen über die Entscheidungsfindung schockiert. "Ich hätte nicht gedacht, dass das im modernen Russland möglich sein könnte, wo die Verfassung das Recht auf freie Religionsausübung garantiert", sagte ein Vertreter der Zeugen Jehovas, Jaroslaw Siwulski vor Journalisten.

 

Erneut folgt der Schritt vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Zeugen Jehovas haben 395 Königreichsäle in Russland mit 171.000 Zeugen.

 

Sie wurden seit 1996 wiederholt beschuldigt, mit aggressiven Methoden Menschen anzuwerben. Wegen des Vorgehens der Behörden gegen die Religionsgemeinschaft wurde Russland bereits mehrfach vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu Schadenersatzzahlungen verurteilt. Dabei wurde unter anderem auf Verstöße gegen Grundrechte wie Religions-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit verwiesen.    

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Leipzig/Göttingen/Berlin

15. November 2016

 

 

Menschenrechtsaktion für indianischen Bürgerrechtler, bevor Donald Trump kommt:

 

Bitte schenken Sie Leonard Peltier die Freiheit, Präsident Obama- Black Igle!

 

Donnerstag, den 17. November 2016, von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem östlichen Washingtonplatz in Berlin

 

Mit einer Installation aus einer riesigen Sanduhr und vielen Weckern wird die GfbV sowohl die ablaufende Amtszeit von Obama- Black Igle, wie auch die Lebenszeit des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier symbolisieren.

 

Mit einer Mahnwache auf dem östlichen Washingtonplatz in Berlin wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Donnerstag ihren Appell an Präsident Barack Obama unterstreichen, nicht aus dem Amt zu scheiden, ohne den seit 40 Jahren unschuldig inhaftierten indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier zu begnadigen.  ‘Herr Präsident, bitte haben Sie Erbarmen mit dem indianischen Bürgerrechtler und schenken Sie ihm die Freiheit, bevor Donald Trump kommt’, appelliert die Menschenrechtsorganisation an den US-Präsidenten, dessen Amtszeit am 20. Januar 2017 endet. ‘Peltiers Lebenszeit läuft ab. Bitte lassen Sie nicht zu, dass er im Gefängnis sterben muss.’

 

Peltier (72) sitzt seit vier Jahrzehnten unschuldig hinter Gittern, weit weg von Familie und Freunden. Er wird für den Tod zweier FBI-Beamter verantwortlich gemacht, die 1975 während einer Schießerei im Reservat Pine Ridge in Süd Dakota (USA) ums Leben kamen. Dafür wurde er zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Doch einen fairen Prozess hat er nie erhalten. Beweise gegen ihn wurden nachweislich gefälscht, Zeugen manipuliert. ‘Deshalb fordert mit uns auch Amnesty International seine Begnadigung’, berichtet die GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert. ‘Leonard Peltier ist heute ein alter, kranker Mann. Ein unbehandeltes Bauchaneurysma bedeutet für ihn ständige Lebensgefahr. Nur ein amtierender Präsident kann ihm die Zellentür öffnen. All unsere Hoffnungen ruhen auf Barack Obama, denn er hat wie kein anderer seiner Amtsvorgänger Interesse an der indianischen Bevölkerung der USA bekundet.’

 

Während seiner Amtszeit hat Obama z.B. jedes Jahr Vertreter der Stammesregierungen zu einer Konferenz ins Weiße Haus gebeten. Deren Dachverband, der National Congress of American Indians (NCAI), hat sich bereits 2011 mit einer Resolution offiziell für die Begnadigung von Leonard Peltier ausgesprochen. Auch viele Prominente haben sich für den Bürgerrechtler eingesetzt, darunter der inzwischen verstorbene  Simon Wiesenthal, Leiter des Dokumentationszentrums des Bundes jüdischer Verfolgter des Naziregimes, die Friedensnobelpreisträger Rigoberta Menchu, Desmond Tutu und Nelson Mandela, der Dalai Lama, Künstler wie Robert Redford und Harry Belafonte und zahlreiche Abgeordnete des US-Kongresses, des kanadischen, belgischen, niederländischen und des Europaparlamentes sowie Mitglieder des Deutschen Bundestags.

 

                                                                                                                                   LCF_Reginald Wegewall

 

Zwei Jahre Haft für früheren Gouverneur in Blasphemie Prozess

 

Religiöse Intoleranz erreicht mit Urteil neuen Höhepunkt. Er berät nach der Verkündigung des Urteils mit seinen Anwälten Der scheidende Gouverneur des indonesischen Hauptstadtdistriktes Jakarta, Basuki Tjahaja Ahok Purnama, ist zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Grund: Islambeleidigung. Ein indonesisches Gericht urteilte, der Politiker der christlich - chinesischen Minderheit habe sich in überzeugender Weise der Blasphemie schuldig gemacht. Mit dem Strafmaß lag der Schuldspruch sogar über der Forderung der Anklage, die aufgrund der dünnen Beweislage und unter Einbeziehung von Milderungsumständen eine Bewährungsstrafe für angemessen gehalten hatte. Die Richter wiesen die Vorwürfe von Organisationen für Menschenrechte zurück - es habe sich um einen politischen Prozess gehandelt. Anhänger Ahoks reagierten geschockt auf den Schuldspruch und befürchten, dass die religiöse Toleranz im größten muslimischen Land der Welt beeinträchtigt werden könnte. Ahoks Anwälte verkündeten in Berufung gehen zu wollen. Konservative Muslime in Indonesien begrüßten das Urteil hingegen vor dem Gerichtssaal und skandierten Medienberichten zufolge Gott ist der Größte. Indonesien muss sich der wachsenden islamistischen Gefahr endlich stellen. Das Land hat eine sehr lebendige Zivilgesellschaft und galt lange als bestes Beispiel für eine gelungene Demokratisierung nach jahrzehntelanger Diktatur. Indonesiens Islamisten wollen keine säkulare Demokratie mit Bürgerrechten für Minderheiten, warnen Menschenrechtler. Mit fehlendem Ruck durch die indonesische Gesellscht droht ein stetiger Abschied von Demokratie, Zwei Jahre Haft für früheren Gouverneur in Blasphemie-Prozess - Religiöse Intoleranz erreicht mit Urteil gegen ehemaligen Gouverneur Ahok neuen Höhepunkt mit dramatischen Folgen. Augstinus Ulahayanan, Kommissionsmitglied für Interreligiösen Dialog der Indonesischen Bischofskonferenz sprach nach dem Urteil: Die indonesischen Christen glauben an das Gemeinwohl und haben einen tiefen Respekt vor der Pancasila, der Charta über die fünf Prinzipien der Demokratie in Indonesien.                                                                                                       

                                                                                                                           LCF  R. Wegewall 9.MAI 2017

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Friedensvertrag droht zu scheitern

 

Neue Friedenskonferenz -

 

Deutschland

steht in Verantwortung

 

   Mali/ Göttingen/ Leipzig,

13. Juni 2016

 

Nach einem erneuten Gewaltausbruch im Norden Malis wird vor einem Scheitern des Friedensvertrages gewarnt. Für die Einhaltung steht die Bundeswehr in Pflicht. Nachdrücklich wird an Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen appelliert, sich persönlich für eine Friedenskonferenz einzusetzen. Alle Unterzeichner des Abkommens sollen ihr Engagement für einen dauerhaften Frieden bekräftigen und bestehende Meinungsunterschiede zu einer vernünftigen Übereinkunft bringen, ohne faule Kompromisse.

 

Nachdenklich fragt GfbV Afrika Referent Ulrich: >Wie sollen Bundeswehrsoldaten, die nach Nord-Mali entsandt wurden, ein Friedensabkommen gegen islamistische Extremisten schützen, das von seinen Unterzeichnern belächelt wird<? Am Wochenende wurden erneut mindestens ein Dutzend  Menschen bei bewaffneten Auseinandersetzungen in Nord-Mali getötet. Neun dieser Todesfälle gingen auf Kämpfe zwischen Anhängern der Unterzeichner des Friedensabkommens zurück.

 

Alarmierend, dass sich Milizen aus dem gleichen politischen Lager bekämpfen, wie die Gatia-Miliz und die Ganda-Izo-Miliz. Die 2012 gegründete Ganda- Izo- Bewegung besteht vor allem aus Angehörigen der Volksgruppe der Peulh, die wie die Regierungstruppen einen unabhängigen Tuareg- Staat im Norden Malis verhindern wollen. Die Tuareg- Bewegung Hoher Rat für die Einheit des Azawad (HCUA) soll trotz Friedensvertrag insgeheim mit der islamistischen Ansar-Dine-Miliz kooperieren, kritisiert die Friedenstruppe MINUSMA, wie auch Frankreichs Regierung.

 

 

Seit Wochen gibt es massive Unstimmigkeiten zwischen den Unterzeichnern des am 1. März 2015 geschlossenen Friedensabkommens für Nord-Mali. Es wird keinen dauerhaften Frieden ohne Vertrauen geben. Deutschland hat alle Kontrahenten an den Verhandlungstisch zu bringen, wenn der Bundeswehreinsatz einen Sinn erfüllen soll. Das Abkommen muss helfen, jahrzehntelange Auseinandersetzungen zwischen Tuareg und der Regierung Malis beizulegen. So kann der Norden gestärkt werden, um gemeinsam gegen Angriffe islamistischer Extremisten Menschenleben zu schützen.

© prof. wegewall

 

 

 

In wenigen Tagen,

 

Deutsch-Chinesische Regierungskonsultationen

 

Der Streit um Billigexporte aus der Volksrepublik wirft seine Schatten auf den China-Besuch der deutschen Delegation unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, vom 12.-14. Juni 2016 voraus. Vizekanzler Sigmar Gabriel fordert mehr Schutzzölle, um deutsche Arbeitsplätze vor billiger Ware aus China zu schützen. >Die ersten Verlierer dieses Streits stehen schon heute fest. Es sind die Uiguren, Tibeter und Mongolen, deren Land rücksichtslos zerstört wird. Sie werden keineswegs gefragt, welche Form von Entwicklung sie wünschen<, schreibt Ulrich Delius als China- Experte der GfbV.

 

Die neuen Stahlwerke und Aluminium-Hütten in Xinjiang und der Inneren Mongolei sind leistungsfähiger als alle bestehenden Unternehmen im Osten Chinas. Sie produzieren dank staatlicher Förderung günstiger, sowie mehr als je zuvor und werfen ihre Produkte als Billigausfuhren auf den Weltmarkt.   

 

Vorab-Version- Report: http://billigprodukte-aus-china

 

 

© prof. wegewall

 

Katholikentag erteilt kritischer Kunstaktion ‘Hausverbot’  Eilrechtsschutz geht in 2. Instanz

PRESSEMITTEILUNG 27.05.2016 

 

Mit einer Kunstaktion weist die Giordano-Bruno-Stiftung seit 2014 bei Katholiken- bzw. (evangelischen) Kirchentagen auf die Millionen-Subventionen der öffentlichen Hand für die Veranstaltungen hin. Die knapp 3 Meter hohe Moses-Skulptur nebst einer Steintafel, auf der das 11. Gebot ‘Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!’ verkündet wird, steht auf einem Wagen, mit dem die Aktiven vom ‘11. Gebot’ durch die Leipziger Innenstadt rollen.

 

  Als die Aktiven gestern in der Nähe des Veranstaltungsgeländes demonstrierten, erteilte der Veranstaltungsleiter des Katholikentags den Aktiven ein ‘Hausverbot’. Wörtlich sagte er: ‘Die katholische Kirche möchte das auf ihrem Grund und Boden nicht haben!’ Dies drohte er auch mit Polizeigewalt durchzusetzen.

 

Maximilian Steinhaus, Sprecher der Aktionsgruppe ‘11. Gebot’ merkt an: ‘Die Wortwahl ist interessant, denn sonst wird die Kirche nicht müde zu betonen, dass es sich bei den Katholikentagen ja angeblich um Laienveranstaltungen handle, die von der Kirche unabhängig seien.

 

  David Farago, Initiator der Kunstaktion, ergänzt: `Dies zeigt einmal mehr, dass es sich bei dem Versprechen des Katholikentags, den Dialog mit Andersdenkenden zu suchen, nur um eine leere Worthülse handelt.´

 

Die von den Aktivisten zuvor eingeholte Versammlungsgenehmigung stellte die Stadt rechtswidriger Weise unter den Vorbehalt, dass dem Katholikentag für die von ihm genutzten Plätze ein `Hausrecht´ übertragen worden sei und man sich daher dessen Einverständnis einholen müsse.

 

  Nach dem gestrigen Eklat beantragte das 11. Gebot umgehend Eilrechtsschutz beim Verwaltungsgericht Leipzig mit der Begründung, dass dem Veranstalter des Katholikentags kein umfassendes ‘Hausrecht’, sondern lediglich ein Sondernutzungsrecht für die Innenstadt erteilt werden könne.

 

Auf diese Argumentation ging das Verwaltungsgericht jedoch in keiner Weise ein. Stattdessen verwies es darauf, dass der Katholikentag bereits langfristig geplant habe und sich daher auf ein ‘vorrangiges Nutzungsrecht’ berufen könne. Damit unterstellt das Gericht fälschlicher Weise, dass die Aktiven das unmittelbare (teilweise abgesperrte) Veranstaltungsgelände betreten wollten. ‘Tatsächlich wollen wir aber lediglich auf dem öffentlichen und für jedermann zugänglichen Bereich der angrenzenden Straßen und Plätze protestieren’, erklärt David Farago.

 

  Symptomatisch für die Privilegierung der christlichen Kirchen in Deutschland ist die Überlegung des Verwaltungsgerichts, dass dem Katholikentagsveranstalter die Religionsfreiheit aus Artikel 4 Absatz 1 des Grundgesetzes zur Seite stehe. Dies erlaube eine Beschränkung der ihrerseits den Aktiven vom 11. Gebot zustehenden Versammlungsfreiheit. Dabei wurde jedoch vollkommen ignoriert, dass auch die Aktiven ein zweites Grundrecht in die Waagschale werfen können – die Kunstfreiheit.

 

Des Weiteren übersah das Gericht, dass mit der Aktion auch die Besucher des Katholikentags erreicht werden sollen. Dies gelingt aber nur unzureichend, wenn man die Aktiven nicht einmal am öffentlichen Rand der Veranstaltungsplätze demonstrieren lässt.

 

  Mit Spannung erwarten die Aktiven vom 11. Gebot nun die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Bautzen, bei dem sie Beschwerde gegen die heutige Entscheidung vom Verwaltungsgericht Leipzig eingelegt haben. Notfalls werde man auch bis zum Bundesverfassungsgericht gehen, um die Durchführung der Kunstaktion wieder zu ermöglichen, versichert David Farago.  

 

 

Die Kunstaktion wird getragen von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs). Weitere Informationen zur Kunstaktion sowie zur Finanzierung der Kirchentage in Deutschland finden Sie auf der Aktionswebsite: www.11tes-gebot.de

 

 

 

      Pressemitteilung: 

 

    W O R T B R U C H  OBM

 

Oberbürgermeister bricht sein Versprechen – keine Förderrichtlinie für Großveranstaltungen erarbeitet   (20.05.2016)

 

 

 

Bild: Jacques Tilly

 

Die von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) getragene Kunstaktion

 

11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!

 

wirft Oberbürgermeister Burkhard Jung vor, sein Versprechen gebrochen zu haben, das er in der Ratsversammlung vom 17.09.2014 gab. Im Rahmen der Abstimmung über die Förderung des Katholikentags 2016 hatte die damalige FDP-Fraktion ihre Zustimmung von der Zusage abhängig gemacht, dass eine Förderrichtlinie für Großveranstaltungen erstellt werde. Dies sagte Jung auch zu (Quelle: LVZ – getan hat sich hingegen nichts.

 

Von der Fachförderrichtlinie erhoffte sich die FDP eine Versachlichung der Diskussion um die öffentliche Förderung von Großveranstaltungen. Hierzu müssten objektive Kriterien zur Bewertung der Förderfähigkeit erarbeitet werden. Nur bei positiver Umwegrentabilität hätten Großveranstaltungen danach über die Richtlinie Zuschüsse erhalten dürfen. Genau hieran würden Kirchentage aber scheitern, ist sich David Farago vom 11. Gebot sicher: `Die von den Veranstaltern vorgelegten und von den Stadtparlamenten meist unkritisch übernommenen Zahlen stellen eine Milchmädchenrechnung dar.´Hierauf hatten die Aktiven vom 11. Gebot schon im Sommer 2014 mit ihrer lebensgroßen Moses-Skulptur in der Leipziger Innenstadt hingewiesen.

 

Bereits bei der im Eiltempo kurz vor Weihnachten 2015 durchgepeitschten Abstimmung über die Förderung des nächsten Kirchentags (diesmal der evangelische 2017) mit erneut rund 1 Mio. € hätte man diese Richtlinie daher gut gebrauchen können.

 

Doch Maximilian Steinhaus vom 11. Gebot geht davon aus, dass man nie vor hatte, eine solche Richtlinie tatsächlich zu erarbeiten: `Es ging dem Bürgermeister offensichtlich nur darum, sich die Stimmen der FDP zu erkaufen, die er für seine Mehrheit im Rat brauchte. Ansonsten hätte man die ursprünglich beantragte Pflicht zur Erarbeitung der Richtlinie auch in den Ratsbeschluss aufnehmen können. Es bleibt unklar, weshalb die FDP-Fraktion sich mit dem bloßen Versprechen des OBM begnügte.´

 

David Farago ergänzt: `Der Ratsbeschluss sieht auch vor, dass nach Ende des 100. Katholikentag dem Stadtrat eine Aufstellung der direkt an die Stadt (inklusive der städtischen Unternehmen) zurückgeflossenen Mittel vorgelegt wird. Wir sind gespannt, ob der Oberbürgermeister wenigstens hieran ernsthaft interessiert ist.´

 

11. Gebot wieder in Leipzig –

Gegenveranstaltung zum Katholikentag in der naTo

Die Aktiven werden vom 25.-28. Mai wieder in der Leipziger Innenstadt Bevölkerung und Presse Rede und Antwort stehen und auf das 11. Gebot hinweisen: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen! [Für Interview-Anfragen wenden Sie sich bitte an unten stehenden Kontakt.]

Ergänzt wird die Kunstaktion durch eine Veranstaltungsreihe im soziokulturellen Zentrum "Die naTo e.V.": Unter dem Motto "Säkulare Tage – Trennt endlich Staat und Kirche!" wird die Leipziger Regionalgruppe der Giordano Bruno-Stiftung in 8 Vorträgen auf zahlreiche Missstände im `säkularen’ Deutschland hinweisen, die trotz der formellen Trennung zwischen Staat und Kirche noch immer bestehen. Das vollständige Programm kann hier nachgelesen werden. Alle Referenten stehen gerne für Interviews zur Verfügung.

Wer wir sind:Die Giordano-Bruno-Stiftung ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, die sich am Leitbild des evolutionären Humanismus orientiert und der sich viele renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angeschlossen haben. Aktuell unterstützen bereits mehr als 6500 Fördermitglieder die Anliegen der Giordano-Bruno-Stiftung. Mitglieder des Förderkreises initiierten die Aktion `11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!´ Die Leipziger Regionalgruppe vertritt die Positionen der gbs in Leipzig und befindet sich in der Phase der Vereinsgründung.

Gemeinsame  PRESSEMITTEILUNG

der Kunstaktion `11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!´ sowie der Leipziger Regionalgruppe der Giordano Bruno-Stiftung (gbs Leipzig)

Kontakt:

 

presse@gbs-le.de

KÖNIGREICHSSAAL DER ZEUGEN JEHOVAS

Heiterblick 32  I  04347 Leipzig

Gewerbegebiet Leipzig Nordost

 

 

 

MULTIMEDIALE  AUSSTELLUNG

 

 

 

 

         21. Mai - 5. Juni  2016

 

 

 

                 DIE BIBEL

 

 

 

   EIN HANDBUCH FÜRS LEBEN

         

 

 

 

TÄGLICH 10 - 20 UHR

 

                                                                        EINTRITT  FREI

Katholikentag 2016 in Leipzig

 

Mit dem Ziel, den Dialog mit Konfessionslosen im mehrheitlich religionsfernen

Leipzig zu suchen.

 

Den 100. Kirchentag in die Heldenstadt zu vergeben, war eine bewusste Entscheidung.

Die Konfessionslosen sollen den so genannten Reichtum des christlichen Lebens,

 

einmal nach der Wende 1989

 

richtig erleben. Die letzten Tage dieses Systems der Dinge besser zu verstehen.

 

KOSTEN 2016 (9,9  Mio)

Saecularis im Kontext des Lateinischen `ein Säkulum´ =

Jahrhundert bezogen entlehnt - spätlateinisch `weltlich gesinnt´

                                   11. und 12. Mai 2016

 

                                    Media City Leipzig

Angebot von ARD und ZDF

 

LCF - Einen ersten Eindruck vom Jungen Angebot von ARD und ZDF konnten sich die künftigen Nutzer beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland verschaffen: Hier zeigte das Team des MDR Entwicklungslabors erste Versionen einer App, die einer der Ausspielwege für das im Herbst startende neue Angebot von ARD und ZDF sein wird. Ziel der Open Demo Session war auch, ein ehrliches Feedback aus der Zielgruppe zu bekommen.

 

Jugendliche haben die Demo- App, die einen ersten Einblick in die künftigen Themenwelten des nur online verbreiteten Angebots gibt, auf Inhalte und Bedienbarkeit getestet. Das Entwickler-Team konnte so ganz praktische Eindrücke und Erwartungen sammeln. Im nächsten Schritt sollen diese Ergebnisse bei der Weiterentwicklung der App eingearbeitet werden.

 

Auch die ARD-Vorsitzende, MDR-Intendantin Karola Wille machte sich bei der Open Session ein Bild von der App und diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Junge Angebot von ARD und ZDF muss Nutzer orientiert sein. Deswegen wollen wir mit den jungen Menschen sprechen - statt über sie. Das Open Demo Session- Format geht auf Tuchfühlung zu den künftigen Nutzern. Es ist auch für mich spannend zu beobachten, wo wir mit unserem Konzept richtig liegen, um besser werden zu können.

 

Das neue Programm soll im Oktober 2016 starten und wird nicht mehr als Rundfunk, sondern gemäß den Vorgaben der Medienpolitik ausschließlich im Internet und vor allem in den sozialen Netzwerken verbreitet. Zielgruppe sind junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren. Federführende Anstalt auf ARD-Seite ist der Südwestrundfunk (SWR). ARD und ZDF stellen für das Junge Angebot eigenständige Inhalte her.

 

© LCF

Erreichbar  auch mit  der  S4 Richtung Torgau (Haltestelle Thekla)

8. Auflage der weltgrößten Theklaparty

 

WASSERFEST

 

 

20. bis 22. Mai 2016 am Baggersee

Leipzig/ Rom

© LCF

 

Amaro Della Quercia ist in Portugal geboren, lebte in Lissabon. Als Wahlitaliener hat er sich mit dem Studium der Theologie beschäftigt, auch die Philosophie gehörte dazu. Seit Jahren ist er Mitarbeiter des Zentrums für biblische Studien in Montefano. Seine Inspiration als Künstler sind konkrete Himmelbotschaften.

 

 

Für einen Künstler wie Amaro Della Quercia ist das Heilige Jahr 2016 mit seiner Barmherzigkeit eine Besonderheit. Barmherzigkeit ist kein Gefühl allein. Sie ist eine Entwicklung uns die die Hand zu reichen. Aus diesem Bewegungsmoment heraus, schöpft der Künstler seine Inspiration.

 

   Diese Entwicklung ist Einladung und Aufforderung Gottes an die Menschen, miteinander zu reden, aufeinander zuzugehen und Gottes Liebe zu erfahren. Die grausame Hinrichtung, des größtem Menschen, der jemals auf der Erde lebte, wird durch die Auferstehung relativiert. Mit konsequenter Treue den Willen des Vaters zu tun, sich gehorsam unterordnen zu wollen, wurde der Stachel des TODES überwunden. Der HEILIGE PLAN zur Rettung jedes einzelnen Menschen wurde fortgesetzt, im Glauben mit Herz & Sinn, mittels Verkündigung der GUTEN BOTSCHAFT, auch NEUER BUND genannnt.

 

In den Räumen des deutschen Pilgerzentrums, der Italienischen Hauptstadt Rom, sind 40 Werke Della Quercias mit Kohle oder Tusche gemalt und zeigen religiöse Motive. Auch der erste Mensch Adam ist zu erblicken, die erste lebende Seele, die die Sünde vor Gott in die Welt brachte, den Tod im Dasein der Menschheit vererbte. Der letzte Adam wurde ein Leben gebender Geist, wie wir im 1. Brief an die christliche Gemeinde in Korinth Kapitel 15 im Vers 45 erfahren.

 

    Die Tatsache, dass Jesus Christus als der letzte Adam bezeichnet wird, lässt den logischen Schluss einer gewissen Verwandtschaft zwischen ihm und dem Menschengeschlecht zu. Diese Verwandtschaft in Verbindung mit dem heiligen Geist Gottes als Helfer, verspricht Jesus Christus seinen Nachfolgern, während Jesus selbst, als übermenschliche Geistperson im Himmel dient, sh Psalm 8:4, 5; Hebräer 2:5-9. Während des bevorstehenden tausendjährigen Gerichtstages wird er den Zweck seines vollkommenen menschlichen Opfers völlig erfüllen, indem er die verstorbenen Menschen wieder zum Leben bringt und ihnen die Gelegenheit bietet, auf einer paradiesischen Erde zur Vollkommenheit zu gelangen und ihn als ihren Ewigvater und Friedefürsten zu haben. Auf diese Weise wird er das wiedergutmachen, was Adam der ganzen Menschheit angetan hat.

 

Zu den 40 Bildern gehören auch Frauen, wie zB die Ehebrecherin oder die Sünderin. Jesus zeigt am Beispiel von Frauen, welche GLAUBENSKRAFT ein Mensch einbringen kann. Was alle Bilder gemeinsam haben, die gemalten Menschen sind nackt dargestellt. Der Mensch ist das Abbild Gottes. Alles darf als Ausdruck der Liebe des Schöpfers verstanden werden. Durch seine Liebe kann GOTT alles zum Guten wenden.

 

         Das Spiel mit den Schwarz-Weiß-Schattierungen, mit Licht und Schatten gibt dem Beobachter die Freiheit, sich im Bild zu bewegen. Viele der Motive wenden sich aus dem Dunkel kommend dem Licht zu, für das Jesus Christus lebt und steht. Er ist das A und O unserer Hoffnung und Erlösung.

 

2016

Neues ARD-Sprecherteam

 

Mit dem Wechsel des ARD-Vorsitzes vom Norddeutschen Rundfunk

(NDR) zum Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ändert sich auch die

Besetzung der ARD-Pressestelle.

 

Sabine Krebs und Steffen Grimberg lösen Ilka Steinhausen und

Anna Engelke ab, die diePressearbeit des ARD-Vorsitzenden und

NDR-Intendanten Lutz Marmor in den vergangenen drei Jahren von

Hamburg aus koordiniert haben. Sabine Krebs und Steffen Grimberg

übernehmen diese Arbeit für die MDR-Intendantin Karola Wille,

die ab Januar 2016 ARD-Vorsitzende ist. Die neue Pressestelle ist

beim MDR vom 1. Januar 2016 an ansprechbar. Sie erreichen die

ARD-Pressesprecher unter der Telefonnummer 0341/300-6430 und -

6431 oder per E-mail unter sabine.krebs@mdr.de und

steffen.grimberg@mdr.de

 

Der Social Media Bereich wird die Pressestelle künftig von Bastian Obarowski verstärkt, der den twitter-account @ARD_Presse betreut. Er übernimmt diese Aufgabe von Holger Röttgers, NDR.

 

Rückfragen an:

ARD-Pressestelle (NDR)

Tel: 040/4156-5005

E-Mail: pressestelle@ard.de

 

Tausende Besucher überzeugten sich von der Vielseitigkeit der Reisemesse Touristik & Caravaning International (TC)

LCF/ FLEET Events,

22.November 2015

 

Sonne, Strand, Meer, Wandern, Klettern, Fahrrad fahren, Kreuzfahrten in exotische Länder oder Campingurlaub vor der Haustür – auf rund 50.000 qm boten mehr als 600 Aussteller der TC zahlreiche, vielfältige und attraktive Reiseangebote. Am Sonntag Nachmittag ging der Veranstalter FLEET Events von einer Gesamtbesucherzahl von fast 60.000 auf dem Leipziger Messegelände aus. ‘Wir freuen uns sehr über eine erfolgreiche TC 2015. Vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslage im Hinblick auf Großveranstaltungen, die sich auch in den Antworten unserer Besucherbefragung widerspiegelt, sind wir sehr zufrieden, dass sich die Besucherzahl auf Vorjahresniveau stabilisiert hat’, so Thomas Köhl, Geschäftsführer von FLEET Events.

Etwa 84% der Besucher haben einen guten bis sehr guten Gesamteindruck von der Messe. Bei ungefähr 11% wurden die Erwartungen an die TC sogar übertroffen, bei rund 74% haben sich die Erwartungen erfüllt. Im Camping- und Caravaningbereich ist die Zufriedenheit der Besucher besonders hoch: Ca. 26 % der Besucher geben an, dass ihre Erwartungen übertroffen worden.

 

Aussteller: Martina Bier vom Partner International Ägypten: ‘Trotz der schwierigen Umstände war das Feedback der Besucher sehr positiv und wir sind sehr zufrieden. Viele, die bereits einen Flug nach Ägypten gebucht hatten, sind zu uns gekommen, um sich konkrete Informationen zu holen. Badeurlaub, wie auch Nilkreuzfahrten waren dabei besonders gefragt.

 

Caravaning: Bodo Förster vom Hobby Wohnwagenwerk: ‘Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf und fest entschlossen im nächsten Jahr wiederzukommen. Wir haben ein tolles Messeergebnis erreicht. Das ist sicher auch auf unseren repräsentativen Stand zurückzuführen, den viele Stammkunden gelobt haben, auf unsere Präsenz als Hersteller sowie auf die gezielte und gute Werbung.’

 

‘Mittwoch und Samstag waren die besten Tage für uns. Unsere Dreiräder sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr gut angekommen und ausprobiert worden. Unsere erste Messeteilnahme als Dreirad-Hersteller war ein Erfolg und wir möchten gerne wiederkommen’, erklärt Peter Nakov von Fum Da Electronics Handels GmbH.

 

Mitteldeutschlands größte Reisemesse bot in diesem Jahr einen vielseitigen Mix aus Reiseangeboten für Fernreisende, Heimat-Treue, Aktivurlauber oder Camping- und Caravaningfans. Die nächste TC findet vom 16. bis 20. November 2016 auf dem Leipziger Messegelände statt.

www.touristikundcaravaning.de

Auftakt gelungen!

Besucheransturm auf die Touristik & Caravaning International


LE u. Dresden, 20.11.2015

 

Seit Mittwoch verbreitet Mitteldeutschlands größte Reisemesse Urlaubsfeeling und Reisefreude. Tausende Besucher schauten bis jetzt vorbei und nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren, direkt zu buchen oder sich von der Vielfalt der Reiseangebote inspirieren zu lassen. Ägypten ist Partner International und verleiht der Messe den gewissen orientalischen Charme. Besucher und Aussteller sind mit den ersten Messetagen sehr zufrieden.


Herr Henschler von Husky Outdoor, Zeltsonderschau Halle 1: ‘Mittwoch war ein super Tag mit vielen interessierten Besuchern. Unsere Platzierung in Halle 1 neben den Wohnmobilen finden wir sehr gut, da wir dadurch neues Publikum gewinnen können.’

 

‘Die TC in Leipzig ist für uns enorm wichtig, weil ein Großteil unserer Kundschaft von hier kommt. Der Auftakt der Messe ist gelungen, wir sind sehr zufrieden mit der Besucherzahl und blicken optimistisch auf die kommenden Messetage’, sagt Herr Bakalov vom Bulgarienstand in Halle 5.

 

Herr Jähn ist Besucher der TC und das erste Mal da: ‘Ich habe ein eigenes Wohnmobil und hole mir hier Inspiration für Reisemobile und Zubehörteile. Die Messe wurde mir von Freunden sehr empfohlen, weil sie die Beste im Caravaningbereich sein soll.’

 

88% der Besucher haben bis jetzt einen gut bis sehr guten Eindruck von der Messe und loben die Vielfalt der Aussteller sowie die Stimmung und Atmosphäre.

Das Wochenende

Rampe hoch, Rampe runter in Halle 5: Der Testparcours im Fahrradbereich lädt alle ein, die neuesten Modelle zu probieren. Es gibt aber nicht nur Räder aller Couleur, sondern auch viele tolle Angebote zu Raddestinationen und Fahrradbekleidung – vom trendigen Helm bis zur Funktionssocke. Samstag ist Gesundheitstag mit Yoga auf der Bühne und interessanten Vorträgen zum Thema Erholung und Gesundheit.

 

Sonntag wird Trialweltmeister Marco Hösel die Besucher mit seinen spektakulären Shows ins Staunen versetzen. Spannende Reisevorträge im Urlaubskino zum Thema Vietnam, Namibia oder Westafrika wird  Fernreisende freuen.

 

Ägypten, Caravaning, Kreuzfahrten, Fahrrad, Fernreisen und vieles mehr: Noch bis Sonntag lädt die Touristik & Caravaning alle Reisehungrigen ein, den nächsten sonnigen Urlaub zu buchen, in die Pedale zu treten und das komfortable Innenleben eines Reisemobils zu entdecken.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.touristikundcaravaning.de oder auf der Facebook-Seite www.facebook.com/touristikundcaravaning

ÄGYPTEN LÄDT JEDEN CHRISTEN EIN

 

JOSEF   MARIA   JESUS

Ägypten und seine Bewohner werden in der Bibel über 700mal erwähnt. In den Hebräischen Schriften wird Ägypten gewöhnlich als Mizrajim (Mizrájim) bezeichnet (vgl. 1Mo 50:11), was offensichtlich darauf hinweist, dass die Nachkommen dieses Sohnes Hams in dieser Gegend entweder führend oder in der Mehrzahl waren (1Mo 10:6). Die Araber nennen Ägypten heute noch Misr. In gewissen Psalmen wird es das „Land Hams“ genannt (Ps 105:23, 27; 106:21, 22).

 

Der Nil, dessen fruchtbares Tal die dürren Wüstenregionen Nordostafrikas wie ein langes, schmales grünes Band durchzieht, ist von jeher die Lebensader Ägyptens gewesen. Unterägypten umfaßte das breite Nildelta, wo sich der Fluss in verschiedene Arme (früher mindestens fünf, heute nur noch zwei) aufteilt, bevor er ins Mittelmeer mündet. Vom Teilungspunkt des Flusses (in der Gegend von Kairo) bis zur Küste sind es ungefähr 160 km. Etwas n. von Kairo befindet sich der Ort, wo einst Heliopolis (das biblische On) lag, und einige Kilometer s. von Kairo liegt Memphis (in der Bibel gewöhnlich Noph genannt) (1Mo 46:20; Jer 46:19; Hos 9:6). Südlich von Memphis begann „Oberägypten“, das sich ungefähr 960 km flußaufwärts bis zum ersten Katarakt des Nil (bei Assuan, dem alten Syene) erstreckte. Viele Gelehrte finden es logischer, den n. Teil dieses Gebietes als „Mittelägypten“ zu bezeichnen. In dieser ganzen Region (Mittel- und Oberägypten) ist das ebene Niltal kaum mehr als 20 km breit und wird auf beiden Seiten von Kalkstein- und Sandsteinfelsen gegen die Wüste abgegrenzt.

 

Jenseits des ersten Katarakts lag Äthiopien, weshalb von Ägypten gesagt wurde, es habe „von Migdol [das offenbar im NO Ägyptens lag] bis Syene und bis an die Grenze von Äthiopien“ gereicht (Hes 29:10). Die hebräische Bezeichnung Mizrájim wird gewöhnlich auf das ganze Land Ägypten angewandt. Doch viele Gelehrte sind der Meinung, daß in einigen Fällen damit Unterägypten und vielleicht auch Mittelägypten gemeint ist, während Oberägypten als „Pathros“ bezeichnet wird. Der Hinweis auf ‘Ägypten [Mizrajim], Pathros und Kusch’ in Jesaja 11:11 entspricht einer ähnlichen geographischen Aufzählung in einer Inschrift des assyrischen Königs Asarhaddon (Esar-Haddon), der die Gebiete von „Musur, Paturisi und Kûsu“ als zu seinem Reich gehörend anführt (Ancient Near Eastern Texts, herausgegeben von J. B. Pritchard, 1974, S. 290).

 

Ägyptenwurde im N vom Mittelmeer begrenzt; im S grenzte es an den ersten Katarakt des Nil und an Nubien (Äthiopien), im W an die Libysche Wüste (ein Teil der Sahara) und im O an die Arabische Wüste. Es war also nach außen hin größtenteils ziemlich abgeschirmt und vor feindlichen Einfällen geschützt. Im NO war es jedoch durch die Landenge von Sues mit dem asiatischen Kontinent verbunden (1Sa 15:7; 27:8), und über diese Landbrücke kamen Handelskarawanen (1Mo 37:25), Einwanderer und mit der Zeit auch feindliche Armeen. Das „Wildbachtal Ägyptens“ (nach allgemeiner Annahme das Wadi el-‛Arisch auf der Sinaihalbinsel) war offenbar der äußerste Punkt im NO des ägyptischen Hoheitsgebiets (2Kö 24:7). Jenseits davon lag Kanaan (1Mo 15:18; Jos 15:4). In der Wüste w. des Nil befanden sich mindestens fünf Oasen, die schließlich einen Teil des Königreiches Ägypten bildeten. Die große Oase Faijum, etwa 70 km sw. des alten Memphis, wurde vom Nil aus durch einen Kanal bewässert.

                                                 18. November 2015

In Abstimmung mit TAMER MARZOUK

Director of Tourism Board for

Gemany, Ausria, Switzerland & Poland - zur gr. STUDIENREISE

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Botschafter der Republik Ägypten Dr. Badr Abdelatty in Gemany
Botschafter der Republik Ägypten Dr. Badr Abdelatty in Gemany

 

Ägypten

 

'DAS LAND WO ALLES BEGINNT'

 

Quarsafaris in der endlosen Wüste präsentiert sich mit 17 weiteren Ländern vom 18. bis 22. November 2015. Zahlreich attraktive Reiseangebote für die schönste Zeit des Jahres auf dem Leipziger Messegelände.

                                        
Das Land der Pharaonen ist nicht einfach nur ein Urlaubsland mit Palmenstränden, viel Sonne und Meer. Das Land am Nil ist reich an Geschichte und Kultur und fasziniert selbst nach Tausenden von Jahren immer noch die Menschheit. Alles, was wir Zivilisation nennen, stammt aus Ägypten: Die Ägypter erfanden die Schrift und den Zentralstaat, den ersten brauchbaren Kalender und die Pyramiden. Ihre Kultur ist von Wissenschaftlern so gut erforscht wie kaum eine sonst – doch immer noch ist vieles verborgen. Im Sand der Zeit schlummern die Geheimnisse und werden auch weiterhin Generationen in den Bann Ägyptens ziehen. In Halle 5 am Stand F 20 informiert Ägypten über die besten und abwechslungsreichsten Destinationen und präsentiert sich den Gästen in all seinen schillernden Facetten.  Exotische Tänze und ferne Welten. Das vielfältige Bühnenprogramm aus ägyptischem Tanz, aufregenden Shows, interessanten Vorträgen und Interviews sorgt für Stimmung.

 

 

120 JAHRE REICHSGERICHTSGEBÄUDE

 

Gemeinsame Pressemitteilung/ Bundesgerichtshof

und Bundesverwaltungsgericht

 

 

Heute vor genau 120 Jahren - am 26. Oktober 1895 - wurde das Reichsgerichtsgebäude in Leipzig, heutiger Sitz des Bundesverwaltungsgerichts, feierlich eingeweiht. Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten der Bundesgerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht am 29. und 30. Oktober 2015 in den Räumen des Bundesverwaltungsgerichts ein gemeinsames Fachsymposion. Am 29. Oktober 2015 wird die Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, das Symposion eröffnen. Herr Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D. Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Dieter Grimm wird die Festrede halten. Sodann werden an beiden Tagen hochkarätige Moderatoren und Referenten im Rahmen acht verschiedener Foren sowohl die bewegte Bau- und Nutzungsgeschichte des Reichsgerichtsgebäudes in den vergangenen 120 Jahren beleuchten als auch die verfassungs-, zivil- und strafrechtliche Rechtsprechung des Reichsgerichts sowie die jüngere Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts näher untersuchen.

 

"Das Reichsgericht erhält seinen Sitz in Leipzig." Darauf verständigten sich Bundesrat und Reichstag am 11. April 1877 in einem Gesetz und beendeten damit eine lebhafte Debatte um den Standort des noch zu gründenden obersten deutschen Gerichts für Zivil- und Strafsachen. Mit Ludwig Hoffmann (1852-1932) und Peter Dybwad (1859-1921) setzten sich 1884/85 in einem Wettbewerb zur Errichtung des Reichsgerichtsgebäudes zwei junge, bis dahin unbekannte Architekten durch. Nach nur siebenjähriger Bauzeit bezog das 1879 in Leipzig gegründete Reichsgericht sein neues Gebäude. Dem Reichsgericht waren u.a. der Reichsdisziplinarhof und der Ehrengerichtshof für die Rechtsanwälte sowie in der Zeit der Weimarer Republik der Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich und das Reichsarbeitsgericht angegliedert. Der Reichsgerichtsbau war ferner Sitz der Reichsanwaltschaft, der obersten Anklagebehörde. 

 

In den folgenden 50 Jahrenerwarb sich das Reichsgericht Verdienste um die Fortbildung des Privatrechts, insbesondere bei der Auslegung des am 1. Januar 1900 in Kraft getretenen Bürgerlichen Gesetzbuches. Aber auch zahlreiche Strafprozesse, die die nationale und internationale Öffentlichkeit bewegten, fanden hier statt: unter ihnen das Hochverratsverfahren gegen Karl Liebknecht (1907), der Ulmer Reichswehrprozess (1930) und der Reichstagsbrandprozess (1933). Heute besteht Einvernehmen darüber, dass das Urteil im Reichstagsbrandprozess, aber auch andere strafrechtliche Entscheidungen des Reichsgerichts Unrecht waren.

 

Nach der Auflösung des Reichsgerichts 1945 wurde das Gebäude über mehrere Jahrzehnte von unterschiedlichen Institutionen genutzt. Seit 1952 trug es den Namen "Georgi – Dimitroff -Museum", beherbergte daneben aber auch das Museum der Bildenden Künste, das Institut für Länderkunde, das Sächsische Staatsarchiv und Synchronstudios der DEFA.

 

Nach der Wiedervereinigungder beiden deutschen Staaten wurde das Gebäude wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Gerichtsgebäude zugeführt: Die Unabhängige Föderalismuskommission des Bundes und der Länder empfahl am 27. Mai 1992, das bis dahin in Berlin residierende Bundesverwaltungsgericht einschließlich der beiden Münchener Außensenate nach Leipzig zu verlegen. Zu diesem Zweck wurde das Reichsgerichtsgebäude ab 1998 aufwändig saniert, restauriert und umgebaut. Seit dem 26. August 2002 ist es Sitz des Bundesverwaltungsgerichts, des obersten Gerichtshofs des Bundes auf dem Gebiet der allgemeinen Verwaltungsgerichtsbarkeit. 

 

Vom 2. November bis 23. Dezember 2015 finden in der Kuppelhalle des Gerichtsgebäudes zwei Sonderausstellungen zu den Themen "120 Jahre Reichsgerichtsgebäude" sowie "Die Reichsgerichtsbibliothek im Wandel der Zeit" statt. Diese können - ebenso wie die Dauerausstellung "Das Reichsgerichtsgebäude und seine Nutzer" - montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden.

                                  Karlsruhe/ Leipzig den 26. Oktober 2015

 

® www-profw

Bildung für Menschen im höherem Lebensalter,

hat an der Universität Leipzig eine lange Tradition. Die Universität bietet erneut im Wintersemester ein Seniorenstudium an.

 

 Studierende können an wissenschaftlichen Vorträgen beispielsweise aus der Medizin, Geschichte, Recht, Religion oder Literatur teilnehmen.

Am 19. Oktober 2015 wurde im Gewandhaus um 14:00 Uhr das neue Studienjahr feierlich eröffnet.

 

Zahlreiche Auszeichnungen für besonderes Mitwirken im Seniorenstudium,

wurden durch die musikalische Gestaltung durch die MDR Brassband Leipzig begleitet.

 

 

 

 

Yvonne Weigert ist Leiterin der Wissenschaftlichen Weiterbildung der Universität Leipzig und berichtet in ihrer Festansprache: >>>Eine Aufgabe der Universitäten ist es, wissenschaftliche Weiterbildung anzubieten<<<. Ohne Zweifel zählt dazu auch der komplette Bildungsbereich für Menschen im höheren Lebensalter. Von den Älteren ist der/ die Jüngste 60 Jahre und die Älteste Dame hat ihr 90igstes Lebensjahr vor Jahren bereits vollendet. Die Frauenquote liegt im Vergleich zu den Herren der Schöpfung signifikant höher. Das lässt unstrittig den Schluss zu, dass Frauen eher bereit sind, mit neuem Wissen unseren Zeitgeist den Kampf anzusagen um das Leben nachhaltiger schützen zu können, als das so genannte starke Geschlecht. Die Universität Leipzig nimmt vollumfänglich ihre öffentliche Verantwortung wahr. Drei Jahre nach dem Mauerfall im Jahr 1993 hat sie sich interessierten Bürgerinnen und Bürger im Geist der friedlichen Revolution geöffnet. Es ist nachhaltig beeindruckend, mit welcher optimistisch stürmischen Begeisterung diese Senioren, die in die zukunftweisenden Wissenslücken auszufüllen bereit sind. In absoluten Zahlen für das Herbstsemester zeigt sich die Immatrikulationszahl von insgesamt mehr als 2.300 Senioren an der Alma mater.

 

Aktuell ist eine Langzeitstudie iS von Erforschen der Heiligen Schriften von Prof. Dr. div. hc. Wolfgang G. Walkhoefer als Partner von LipsCityForumLeipzig, als Interaktion mit der Universität im Kontext effektiver Kooperation in Verhandlung. (SEMESTER Ü 60) Von Mensch zu Mensch ist ein theokratischer Leitfaden durch unsere Welt, der bereits vor der Jahrtausendwende in zweiter Auflage im Fischer Verlag vergriffen war.

 

Wissenschaft und Glauben als Ergebnis eine Wahrheit als menschlichstes Bedürfnis anerkennen zu lernen – ist das Forschungsziel. Während sich dieser Konflikt auf den Feldern von Politik, Schulunterricht, Arbeitswelt und vor allem innerhalb von Familien entzündet, wird es höchste Zeit vernünftig lernen zu lernen.

©

pd wolle


FRISCHER  SOMMERWIND  

 

2014

 

DR. JÜRGEN  ULRICH (LEIPZIG)

FÜR  LIPSCITYFORUM

 

FÖRDERER

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                   Vor drei Monaten

 

 

Arbeiten Sie als Journalist für die LEIPZIGER ZEITUNG Die LEIPZIGER ZEITUNG ist stets auf der Suche nach Journalisten, die sich auf das Projekt einer Wochenzeitung für Leipzig einlassen wollen, um sich für fairen und transparenten Lokaljournalismus zu engagieren. Wer Teil unserer Redaktion werden möchte, sende uns eine Nachricht mit einer Kurzvorstellung bisherigen journalistischen Schaffens an: mitmachen@leipziger-zeitung.info

 

Drei Monate nach Erscheinen der ersten Druckausgabe, wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, wie aus den Bekanntmachungen am Amtsgericht Leipzig hervorgeht. Das Insolvenzverfahren wurde eröffnet. Ende Mai ging die unabhängige Wochenzeitung als reines Print Angebot an den Start. Die Zeitungsmacher hatten mehr Abonnenten kalkuliert … sie blieben bedauerlicherweise aus … die Gründe dafür kann hoffentlich bereits der vorläufig vom Amtsgericht bestellte Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Florian Stapper ergründen.         

                                                                                                                                          © LCF / August 2015

® LCF/ MDR

Meine zweite Chance | Folge 4 | 12.08.2015 | 21.15 Uhr MDR-TV

 

Siegfried Höhne aus Lindenau bei Schneeberg,

schildert: wie aus seiner Bar ein kleines Bordell wurde…

 

Der sympathische Haudegen führte einst den wohl kleinsten Puff Ostdeutschlands. Finanzielle Not trieb ihn dazu. Seine Nachbarn eröffneten ihm die Chance, auf den Pfad der Tugend zurückzukehren. Eine Geschichte voller skurriler Anekdoten und Wendungen.

 

Siegfried Höhne ist ein Zugereister. Eigentlich stammt der 72-jährige aus Leipzig. Ins Erzgebirge kommt er Mitte der 1970er Jahre. Mit seiner Frau wird er im Schneeberger Ortsteil Lindenau die Leitung der Waldschänke zu übernehmen.

 

Vom Betriebsferienheim zum In-Lokal

Er träumte schon immer von einer eigenen Bar nach dem Vorbild der REGINA-Bar in Leipzig - einem Striplokal! Ende der 1980er-Jahre erfüllt er sich dann endlich diesen Traum im Erdgeschoss seines neu gebauten Eigenheimes. "Seine" Regina-Bar ist nun der Szenetreffpunkt im Umkreis. Doch zur Wende bleibt die Kundschaft weg. Doch geblieben sind ein Berg Schulden vom Hausbau und Lohnkosten für drei Angestellte. Dazu haben Höhnes gerade ihre Hauptgaststätte gekauft. Jetzt geht es um das finanzielle Überleben. Doch nun werden zwielichtige Gestalten aus der Hamburger Rotlichtszene auf ihn aufmerksam. Für seine Bar haben sie konkrete Vorstellungen. Sie staffieren seine Bar komplett neu aus, auch mit zwei Prostituierten. Nun ist Siegfried Höhne - mehr ungewollt - der Betreiber eines Mini-Bordells.

 

Eine Weile geht alles gut: Die Mädchen ziehen ordentlich Kundschaft. Der Laden läuft. Doch nun wird Höhne von den Lindenauern geschnitten. Der Club in der Eigenheimsiedlung lockt Kundschaft an, die den Nachbarn aufstößt. Oftmals können sie aufgrund des Lärms bis in die Morgenstunden nicht schlafen.

 

Happy End

Der direkte Nachbar Roland Frötschner, ist irgendwann so zermürbt, dass er nur einen Ausweg sieht: Er bietet Höhne an, Bar samt Haus abzukaufen. Es gibt nur ein Problem: Den Hamburger Geschäftspartnern muss er klarmachen, dass er aussteigt. Doch es gelingt. Durch Verkauf von Haus und Puff kann Höhne seine Schulden abbezahlen. Und in seine geliebte Waldschänke investieren, die seine Familie bis heute betreibt.

ZUR  ERINNERUNG 2o15
ZUR ERINNERUNG 2o15
2o2o_ DIE BIRKE _ OPFER VON  CORONA
2o2o_ DIE BIRKE _ OPFER VON CORONA